Erstes Feedbackgespräch zur elektronischen Fallakte München
Am 02.06.2010 fand das erste Feedbackgespräch mit den beteiligten Praxen statt. Herr Fuß hat sich einführend bei den Teilnehmern des Projekts für ihr engagiertes Mitwirken bedankt. Im Anschluss daran wurden die aktuellen Entwicklungen des Projekts vorgestellt.
Bei der eFA München wurden bislang ca. 10 Fallakten angelegt. Die Anlage der Fallakten von Seiten der niedergelassenen Ärzte und der Casemanager in den Kliniken hat funktioniert, die vorab definierten Dokumente der Kliniken wurden automatisiert in die eFA eingespielt. Auch die automatisierte Benachrichtigung per email konnte erfolgreich getestet werden. Ein Problem ist die noch unbefriedigende Performance. Von Seiten der Firmen wurde zugesagt, für eine Verbesserung der Performance nach Lösungen zu suchen. Ebenfalls wurden noch weiter Verbesserungsoptionen zur Erhöhung der Ergonomie diskutiert sowie angemerkt, dass die Dokumente teilweise noch zu unstrukturiert in die eFA übernommen werden. Es wurde beschlossen, dass weiterhin beide Wege zur Anlage einer elektronischen Fallakte - zum einen die Anlage über die niedergelassenen Haus- und Fachärzte sowie zum anderen die Anlage der elektronischen Fallakte von Seiten der Kliniken - ausgebaut werden sollen. Ab Herbst 2010 soll der Kreis der Gastroenterologen über den Pilotanwenderkreis hinaus und ab 2011 um weitere Hausärzte erweitert werden.
Auf Gesamtprojektebene ist die KBV dem eFA-Verein beigetreten. Der Vereinssitz wurde nach Aachen verlegt. Der eFA-Verein hat die Firma Ketchum Pleon für die Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit der eFA engagiert. Zurzeit wird die erste Anerkennung eines eFA-Mehrwertdienstes in Mecklenburg-Vorpommern realisiert. SANA ist mit der dortigen KV in Gesprächen, um das KV Safe Net als Zugang für die elektronische Fallakte zu nutzen
Eine Präsentation zum Feedbackgespräch finden Sie im Downloadbereich
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