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Kardiologischer Erfolg: Erstmalig im Städtischen Klinikum München erkrankte Herzklappe minimal-invasiv operiert
18.08.10
(kt) - Prof. Dr. Harald Kühl, Chefarzt der Klinik für Kardiologie in Harlaching, und PD Dr. Walter Eichinger, Chefarzt der Herzchirurgie in Bogenhausen, führten zum ersten Mal im Städtischen Klinikum München eine minimal-invasive Operation, auch Schlüsselloch-Chirurgie genannt, an einer schwer undichten Mitralklappe - Ventil zwischen der linken Vor- und Hauptkammer - erfolgreich durch.
Dabei wird ein Clip in einem Katheter über die Leistenvene in die linke Vorkammer geschoben, wo er sich wie eine Wäscheklammer öffnet. Die Klammer fasst dann die Ränder der undichten Klappe und schnappt zu.
Bisher war eine offene Herzoperation notwendig, um eine erkrankte Herzklappe zu reparieren oder zu ersetzen, was besonders bei Patienten mit schwerwiegenden Begleiterkrankungen riskant ist. Das neue und schonende Verfahren stellt für diese Patientengruppe eine echte Alternative dar. Eine jüngst vorgestellte Studie bestätigt dies.
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