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Klinik für Neurochirurgie

In der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Schwabing behandeln wir mit modernster Hightech-Mikrochirurgie Erkrankungen am Gehirn und an der Wirbelsäule. Das bedeutet, dass wir bei unseren Operationen routinemäßig technische Hilfsmittel wie Neuro-Navigation, Roboting, Stereotaxie und Endoskopie einsetzen. Neubildungen wie z. B. Gehirntumore operieren wir mit mikrochirurgischer Technik und unter Einsatz der Neuro-Navigation, die sich auf Craniale Computertomographie (CCT) oder Kernspintomografie–Daten (NMR) stützt. Um den Tumor optimal abgrenzen zu können, können wir während der Operation die intraoperative Fluoreszenzmikroskopie einsetzen. Im Anschluss leiten wir unmittelbar neben allen erprobten und bewährten Nachbehandlungsverfahren neueste spezielle Kontroll-Untersuchungen ein. Auch Gehirnblutungen entleeren wir mithilfe mikrochirurgischer Technik, und auch Aneurysmen und andere Gefäßmalformationen im Gehirn können, wenn erforderlich, durch mikrochirurgische Technik mit Clips verschlossen oder entfernt werden. Wenn durchführbar, ist auch die interventionelle Therapie über Katheter möglich, bei der Aneurysmen im Coiling-Verfahren und Gefäßmalformationen über Mikrokatheter verschlossen werden, ohne dass offen operiert werden muss.

 

Neurotraumatologie und Notfall-Neurochirurgie

In der Neurotraumatologie und der Notfall-Neurochirurgie, die rund um die Uhr mit einem OP-Team besetzt sind, können wir alle Kopfverletzungen (mit und ohne Verletzung des Gehirns) und alle Wirbelsäulenverletzungen (mit Rückenmarksquetschung oder Nervenschäden) sofort und mit modernster Technik versorgen. Die Implantation von Sonden zur Liquor-Drainage und zur Bestimmung aller für die Intensivtherapie erforderlichen Parameter, ist jederzeit möglich. Beim Hydrocephalus (Wasserkopf) implantieren wir bei Erwachsenen und Kindern modernste gravitationsabhängige und einstellbare Ventil-Systeme. In manchen Fällen können wir durch einem neuroendoskopischen Eingriff, z. B. einer Ventrikulostomie oder einer Zystostomie, verhindern, dass ein Shunt eingesetzt werden muss.

 

Pädiatrische Neurochirurgie

In der pädiatrischen Neurochirurgie (Neurochirurgie bei Kindern und Jugendlichen) arbeiten wir eng mit den Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin und der Klinik für Kinderchirurgie zusammen. Bei Kindern, die mit modernster Technik operiert wurden, ist die Nachbehandlung von Hirntumoren in der pädiatrischen onkologischen Klinik möglich. Kinder mit Schädelhirnverletzungen werden stationär in der Kinderchirurgie betreut.

 

Wirbelsäulenerkrankungen

Auch degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, insbesondere Bandscheibenvorfälle und Spinalstenosen (Verengungen des Wirbelkanals) in allen Abschnitten der Wirbelsäule, behandeln wir oft mit moderner Mikrochirurgie. Meistens genügt ein minimal-invasiver Eingriff mit einem Hautschnitt von nur zwei bis drei Zentimetern, und die Patientinnen oder Patienten können schon nach wenigen Tagen wieder entlassen werden. Bei Instabilitäten der Wirbelsäule, z.B. beim Wirbelgleiten, können wir Stabilisierungsoperationen mit Hilfe der Navigation und eines Wirbelsäulen-Roboters durchführen. Für Bandscheibenersatz-Operationen an der Hals- und Lendenwirbelsäule verfügen wir über modernste Implantate. Auch bei der operativen Therapie von Tumoren und Gefäßmalformationen der Wirbelsäule wenden wir mikrochirurgische Technik mit einem minimal-invasiven Zugang an. Bei allen dafür geeigneten Eingriffen setzen wir das Operations-Mikroskop der neuesten Generation, den OP-Roboter und die Neuro-Navigation ein. Die Entnahme von Gewebeproben und die Implantation von Sonden führen wir rahmenlos mit dem BrainLAB Vario-Guide-System und rahmengeführt mit Stereotaxie durch. Die Klinik für Neurochirurgie ist in das Kopfzentrum, das Traumazentrum, das Pädiatrische Zentrum und das Onkologische Zentrum integriert.


Prof. Dr. med. Christianto Lumenta

Chefarzt



Sekretariat

Telefon: (089) 3068-2319

Telefax: (089) 3068-3839

christianto.lumenta(at)klinikum-muenchen.de


Station 3a

Telefon: (089) 3068-3619