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Stationäres Case Management im Klinikum Bogenhausen

Das Stationäre Case Management im Klinikum Bogenhausen ist ein interprofessioneller

Prozess, in dem die Behandlung und Pflege von Patientinnen und Patienten qualitätsverbessernd, ressourcen- und kostenorientiert gesteuert werden.

 

Seit 2005 ist das Konzept erfolgreich in fünf Abteilungen eingeführt. Die Ausdehnung auf zusätzliche Abteilungen und die Weiterentwicklung des Konzepts sind in Bearbeitung. Die Stationären Case

Manager sind für die Koordination und die Steuerung der Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung zuständig. Die Kernaufgaben des Case Managements

sind:

 

Aufnahmemanagement

  • Steuerung der Patientenaufnahme
  • Kapazitätssteuerung
  • prästationäre Patienteninformation
  • Marketing

 

Versorgungssteuerung und Behandlungspfade

  • Einzelfallsteuerung innerhalb bestimmter Patientengruppen
  • Steuerung der Pfadanwendung
  • Pfadüberwachung und -entwicklung

 

Prozessmanagement

  • Koordination und Organisation
  • Teamkommunikation
  • Optimierung der Stationsabläufe
  • Überwachung der Kodierung und Controlling

 

Der Case Manager ist zentraler Ansprechpartner für die Patienten und die einweisenden Ärzte. Bereits vor der stationären Aufnahme werden Informationen über den stationären Aufenthalt weitergegeben und erste Untersuchungen geplant. Durch den Einsatz der Case Manager haben sich der Informationsfluss und die Kommunikation sowohl nach außen als auch innerhalb des Klinikums erheblich verbessert. Diese neuen Serviceleistungen erhöhen die Patienten und die Einweiserzufriedenheit.