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Neurologische Frührehabilitation


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Im Rahmen des rehabilitativen Prozesses arbeiten die unterschiedlichen Fachbereiche Hand in Hand, um gemeinsam mit den Patientinnen und Patienten deren Genesungsverlauf und ihre Lebensqualität bestmöglich zu fördern.


Die neurologische Frührehabilitationsstation 1f

am Klinikum Harlaching betreut Patienten in der Anfangsphase schwerer neurologischer Erkrankungen. Sie umfaßt 20 Betten mit 6 Monitorplätzen für überwachungspflichtige Erkrankungen

und wird über ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Pflege, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Neuropsychologen betreut. Es besteht eine enge Kooperation mit der Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Narturheilverfahren und Spezielle Schmerztherapie, sodaß das Therapiespektrum auch bei speziellen Fragestellungen erweitert werden kann (z.B. Manuelle Lymphdrainage, Elektrotherapie). Nachdem unsere Station auf dem Gelände eines Klinikums der Maximalversorgungsstufe angesiedelt ist, wird eine interdisziplinäre, standardisierte und leitliniengerechte Diagnostik und Therapie der Neurologischen Grund- und Begleiterkrankungen angeboten. Ferner werden auch Behandlungsmöglichkeiten chronischer Erkrankungen wie zum Beispiel Dialyse während der Frührehabilitation durchgeführt.

 

 

Was ist Neurologische Frührehabilitation?

Die Neurologische Frührehabilitation umfaßt die Rehabilitation aufgrund einer neurologischen Erkrankung, wie zum Beispiel Schlaganfall, Hirnblutung oder Schädelhirntrauma. Frührehabilitation unterscheidet sich von weiterführender Neurologischer Rehabilitation in zwei wesentlichen Punkten:

1. durch den Schweregrad der Erkrankung, der über den Barthel-Index, eine Selbständigkeitsskala, eingeschätzt wird. Frührehabilitativ behandlungsbedürftige Patienten weisen einen Barthel-Index unter 35 Punkten auf.

2. durch die noch bestehende Notwendigkeit einer Behandlung im Akutkrankenhaus, in der Regel aufgrund von Begleiterkrankungen oder noch notwendiger Diagnostik.

 

 

Schwerpunkte

  • Schlaganfall, Hirnblutung
  • Schädelhirnverletzung
  • schwere Erkrankungen des peripheren Nervensystems

Wesentliche Behandlungsprinzipien

bei akuten Erkrankungen des Nervensystems:

  • aktivierende Pflege
  • Erlernen von Aktivitäten des täglichen Lebens und
  • Frühmobilisation

Daneben werden Sprach- und Schluckstörungen behandelt und Störungen höherer Hirnfunktionen wie Wahrnehmungsstörungen oder kognitive Einbußen therapiert. Als qualitätssichernde Maßnahmen finden neben den täglichen Visiten wöchentlich patientenbezogene Teambesprechungen mit Formulierung von Zielen nach dem ICF-Modell statt. Durch regelmäßige Fortbildungen wird unser Team kontinuierlich auf dem neuesten Stand der therapeutischen Möglichkeiten ausgebildet. Alle beteiligten Berufsgruppen führen standardisierte Assessments bei Aufnahme und Entlassung durch.

 


Station 1f

Neurologische Frührehabilitation

Haus A.3, Erdgeschoß

Telefon: (089) 6210-2021

Telefax: (089) 6210-2910