
TIA Klinik
Anmeldung
| Montag-Freitag 8.00-15.00 Uhr | Telefon: (089) 6210-5888 |
| außerhalb der Zeiten (Neurologe der Notaufnahme) | Telefon: (089) 6210-6666 oder 6210-36-2460 |
Einweisung
Einweisung zur teilstationären Behandlung (kann im Notfall nachgereicht werden)
Termine
- bei Anmeldung bis mittags: meist Terminvergabe noch am selben Tag
- bei Anmeldung nachmittags: Terminvergabe für nächsten Werktag
Alle Patientinnen und Patienten mit persistierenden neurologischen Problemen oder einem hohen Risikoscore leiten wir an unsere Stroke Unit zur Schlaganfalltherapie weiter.
Ort
Haus A.1, Erdgeschoss (Anmeldung in der Neurologischen Tagesklinik)
Die transitorische ischämische Attacke (TIA)
ist ein neurologischer Notfall: Bis zu 20% der Patientinnen und Patienten erleiden in den ersten 14 Tagen nach einer TIA einen Schlaganfall. Die Hälfte der Schlaganfallpatienten haben wenige Tage vor dem Schlaganfall eine oder mehrere TIAs.
In der TIA-Klinik unseres Klinikums bieten wir Patientinnen und Patienten mit einer transienten neurologischen Symptomatik eine rasche teilstationäre Diagnostik und Behandlung an.
Ziel ist es, eine an das individuelle Risiko angepasste Sekundärprophylaxe einzuleiten, am besten noch am Tag der TIA.
Die meisten Patientinnen und Patienten können am selben Tag nach Hause entlassen werden. Nur wenn ein hohes Risiko für einen drohenden Schlaganfall anzunehmen ist, z.B. bei hochgradiger Carotis-Stenose, wird eine Aufnahme auf die Stroke Unit veranlasst.
Welche Patienten können in der TIA Klinik untersucht werden?
Alle Patientinnen und Patienten mit einer transienten, d.h. innerhalb von 1 Stunde vollständig verschwundenen, neurologischen Symptomatik.
Die wichtigsten TIA-Symptome
sind eine transiente
- halbseitige Lähmung (Mono-, Hemi-, Tetraparese)
- halbseitige Gefühlsstörung (Arm, Bein, Gesicht)
- Sprachstörung (Aphasie, Dysarthrie)
- Sehstörung (Gesichtsfeldausfall, Amaurosis fugax)
- Hirnstammsymptomatik (z.B. Schwindel und weitere Fokalneurologie, Hirnnervenausfall)
Differentialdiagnose der TIA
Es gibt zahlreiche Erkrankungen, die einer TIA ähneln können. Die oftmals schwierige neurologische Abgrenzung ist die Aufgabe der TIA-Klinik. Die folgenden Krankheitsbilder gehören zu den häufigsten Differentialdiagnosen der TIA:
- Migräne mit Aura
- peripher vestibulärer Schwindel z.B. BPPV
- Fokale Epilepsie
- Transiente globale Amnesie (TGA)
- Erkrankungen des Auges z.B. Glaukom
- Synkope
- Chronisches Subduralhämatom
weitere Informationen finden Sie auf dem Faltblatt unter > Infomaterial
Ärztliche Ansprechpartnerin
Dr. med. Sabine Hörer
Telefon: (089) 6210-2459
Telefax: (089) 6210-3512
sabine.hoerer(at)klinikum-muenchen.de
