
Das Sanatorium Harlaching-München
| 1894 | 3. Dezember
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| 1895 | 16. Dezember
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| 1896 | 8. Januar Der Magistrat nahm dieses großzügige Geschenk an und entschied sich für ein vom Stadtbauamt vorgelegtes neues Projekt mit einem Kostenaufwand von 910 000 Mark. Dem Projekt lag eine vollständige Trennung der Krankenräume von den Wirtschafts- und Verwaltungsräumen zugrunde; es sah eine augenblickliche Belegfähigkeit für 204 Kranke mit der Möglichkeit der Erweiterung und berücksichtigte alle modernen hygienischen Anforderungen.
28. Dezember Um genügend Platz für die Freiluftbehandlung zu bieten, stellte seine Königliche Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern durch die Kgl. Hofjagdintendanz eine 17,88 ha große Parzelle des angrenzenden Staatswaldes in einem Vertrag kostenlos zur Verfügung.
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| 1897 | 30. Juni Einstimmiger Beschluß über die notwendig gewordenen Änderungen während des Baues von Wohnungen, Stallungen, der Heizung, der Bäder usw.
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| 1899
| 12. Oktober Die Organisation der Anstalt wurde festgelegt, ferner die Übereinkunft mit dem Orden der Barmherzigen Schwestern für die Pflege der Patienten, die Zahl des Betriebspersonals, die Dienstanweisungen hierfür sowie der Haushaltsplan für den Teilbetrieb im Jahre 1899.
4. November Das Sanatorium wurde eingeweiht. Ein großer Vorzug des Sanatoriums gegenüber einem vollständig eingerichteten Krankenhaus war die Billigkeit des Baues und des Betriebes. Insgesamt belief sich der Gesamtkostenaufwand für den Bau über 1.642 021 Mark.
15. November Seine Königliche Hoheit Prinzregent Luitpold von Bayern besichtigte den Neubau und war voll des Lobes.
22. November Die ersten weiblichen und männlichen Pfleglinge mit Frühstadium der TBC und leichten chronischen Erkrankungen wurden aufgenommen. Es konnten zunächst 212 Kranke untergebracht werden. Kaum war der moderne und kostspielige Bau fertiggestellt, wurden schon Erweiterungen und Verbesserungen angeregt und vorangetrieben. Das neue Haus erhielt die bestmögliche Förderung durch den Magistrat und entwickelte sich sehr gut. |
| 1900
| Die Bürgerschaft schätzte es bald nicht nur als fortschrittliches Sanatorium, sondern auch wegen der vielen Aktivitäten, die dem Haus aufgrund der paradiesischen Lage in einem bekannten Ausflugsgebiet möglich waren. Hervorgehoben seien hier nur die landwirtschaftlichen und gärtnerischen Nutzungen, die Wildgehege, die meteorologische Station und vor allem der Vogelschutz, über den es viele Aufzeichnungen bis hin zu wissenschaftlichen Exkursionen gibt.
Das Sanatorium Harlaching wurde über München hinaus sehr lobend bewertet. Für die durchdachte bauliche Gestaltung, die gute Organisation und medizinische Behandlung erhielt das Haus auf der Weltausstellung in Paris 1900 einen großen Preis und ein Diplom auf der Weltausstellung in St. Louis
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| 1903 | Im Sanatorium Harlaching wurden nur noch weibliche Pfleglinge behandelt, die männlichen kamen zukünftig in die Volksheilstätte Planegg. Dies brachte mannigfache Vorzüge für die Organisation und steigende Belegung der Anstalt.
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| 1910 | Eröffnung der Straßenbahnlinie 25 nach Grünwald, das Sanatorium war jetzt für Patienten und Besucher gut erreichbar.
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| 1914 | Die Gemeindekrankenkasse der Stadt München wurde zum 1. Januar 1914 in die allgemeine Ortskrankenkasse der Stadt München übernommen, die eigene Heilstätten besaß. Die Einweisungen ihrer Kranken nach Harlaching fielen somit weg. Während des ersten Weltkrieges konnten nun durch Verlegung von Leichtkranken aus den städtischen Krankenhäusern die Häuser einerseits entlastet werden, andererseits wurden Betten für die Unterbringung von kranken und verwundeten Soldaten frei.
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| 1931 | Für kleine chirurgische Eingriffe wurde ein Operationsraum eingerichtet.
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| 1936/37 | Das Sanatorium wird von der Stadt zum Tuberkulosekrankenhaus mit Operationsbetrieb umgebaut. So konnten jetzt alle Stadien der Tuberkulose behandelt werden. Mit 187 Betten war es jetzt das kleinste der bestehenden städtischen Krankenhäuser.
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| 1938 | Nach Beendigung des Umbaus der Krankenräume in ein-, zwei- und vierbettige Zimmer und Vergrößerung des Operationsraumes wurde Ende Januar 1938 das Sanatorium in Krankenhaus München-Harlaching umbenannt.
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| 1944 | Während des zweiten Weltkrieges wurde die der Krankenhausbehandlung bedürftige Münchner Bevölkerung luftgesicherter im Umland untergebracht. Die dadurch freigewordenen Betten wurden für die Aufnahme der bei Fliegerangriffen zu erwartenden Verwundeten freigehalten.
Die Ärzte des Krankenhauses Harlaching betreuten als Stammkrankenhaus auch die Tuberkulosekranken des Ausweichkrankenhauses Kloster Spielberg bei Nannhofen.
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| 1945 | Mai Das Krankenhaus Harlaching war das einzige Krankenhaus in München, das den zweiten Weltkrieg ohne größere Zerstörung überstanden hat.
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| 1957 | Der anhaltende Rückgang von TBC-Erkrankungen, der Bettenmangel und die Tatsache, daß die Stadt mit dem Krankenhaus Kempfenhausen ein weiteres TBC-Krankenhaus betrieb, führte zu Überlegungen, das Krankenhaus Harlaching einem anderen Verwendungszweck zuzuführen. Da die Bausubstanz noch erhaltenswert war, wurde sie in die Gesamtplanung für den Neubau eines modernen Großkrankenhauses einbezogen, selbstverständlich auf der Basis einer Generalüberholung und der Anpassung an zeitgemäße medizinische Erkenntnisse.
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| 1965 | Der Neubau des Krankenhauses Harlaching wird in Betrieb genommen. Es entstand zu dieser Zeit das modernste Krankenhaus Deutschlands.
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| 2005 | Die Städtische Klinikum München GmbH wird gegründet. Alle städtischen Krankenhäuser Münchens gehen als Eigenbetriebe der Stadt München in die Rechtsform einer GmbH über, in der Trägerschaft der Landeshauptstadt München. Das Städtische Krankenhaus München Harlaching heißt seither Klinikum Harlaching.
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Kontakt
Klinikum Harlaching
Sanatoriumsplatz 2
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