
Radiofrequenzablation
Bei der Radiofrequenzablation wird eine dünne Nadel durch die Haut unter Röntgenkontrolle in einen Tumor platziert, die an der Spitze erhitzt wird und den Tumor gezielt zerstört.
Die Behandlungsdauer beträgt hierbei bis 2 Stunden. Eine Vollnarkose ist in den meisten Fällen nicht nötig, die Untersuchung wird in örtlicher Betäubung und Sedierung durchgeführt. Das Verfahren wird meistens bei Tumoren in der Leber, welche nicht operativ entfernt werden können, angewendet. Die gesunde Leber wird bei diesem Verfahren weitgehend geschont.
Auch in anderen Organen können auf diese Weise Tumore behandelt werden, wenn eine Operation nicht sinnvoll erscheint.
Wir bieten dieses Verfahren in unserem Tumorzentrum in Absprache mit unseren Onkologen und Chirurgen vor allem bei Tumoren in der Leber an.

Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs
Chefärztin
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