
Virtuelle Kolonographie
Mit CT-Scannern der neuesten Generation lässt sich der Dickdarm, ähnlich wie bei der Darmspiegelung, beurteilen, ohne dass ein Endoskop eingeführt werden muss.
Darmpolypen, die als potentielles Risiko für Darmkrebs gelten, können mit einer Sensitivität ähnlich wie bei der Darmspiegelung nachgewiesen werden.
Die Vorbereitungen zur CT-Kolonographie und zur normalen Koloskopie sind identisch. Für die Untersuchung muss keine Betäubungsmedikation gegeben werden, d. h. dass man unmittelbar nach der Untersuchung wieder voll arbeitsfähig ist. Ferner besteht die Möglichkeit, den gesamten Bauchraum in derselben Untersuchung zu beurteilen.
Da es sich um ein radiologisches Verfahren handelt, ist die Anwendung von Röntgenstrahlen erforderlich.
Ein entdeckter Polyp oder andere Auffälligkeiten werden dann ggf. weiter endoskopisch abgeklärt.

Prof. Dr. med. Andrea Rieber-Brambs
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