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Hilfe & Tipps

Hier finden Sie jeweils Hilfestellungen zu folgenden Themen:

 

1. Zugangsvoraussetzungen

  • Wer kann die Online-Bibliothek nutzen? mehr...
  • Journale im Volltext von zu Hause aus mehr...

2. Journale in der Online-Bibliothek

  • Wie richten Sie sich eTOCs für Ihre Journale ein? mehr...
  • Was ist die A-Z-List von Ovid? mehr...
  • Open Access Journale mehr...
  • Zeitschriftenfusionen und Verlagswechsel mehr...
  • weiterführende Informationen zu den Ovid-Journalen mehr...

3. Datenbanken in der Online-Bibliothek

  • Überblick über die Datenbanken mehr...
  • Welche Datenbank für welche Suche? mehr...
  • Was ist der Unterschied zwischen PubMed und Medline? mehr...
  • Tipps für die Suche in Ovid Datenbanken mehr...
  • Tipps für  die Suche in PubMed mehr...
  • weiterführende Informationen zu den Ovid-Datenbanken mehr...
  • weiterführende Informationen zu PubMed mehr...

Wer kann die Online-Bibliothek nutzen?

Die Online-Bibliothek umfasst derzeit primär medizinische Journale und Datenbanken für die Ärztinnen und Ärzte sowie Therapeutinnen und Therapeuten.

Die Integration der Fachzeitschriften für die Pflegekräfte, die Dienstleistungs- und Verwaltungsbereiche ist derzeit im Aufbau begriffen.

 

 

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Journale im Volltext von zu Hause aus

Bestimmte Bereiche der Online-Bibliothek können Sie als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der StKM auch von zu Hause nutzen.
Die für die Nutzung notwendigen Login-Daten finden Sie im Intranet auf der Startseite der Online-Bibliothek.

Bitte melden Sie sich im Bereich Ovid Datenbanken an, wenn auch Sie medizinische Journale lesen wollen.

Über die "Universal Search" in der Oberfläche von OvidSP kann der Volltextzugriff auf ca. 75% unserer Journale gewährleistet werden. 

Artikel der Verlage Ovid, Springer, Elsevier ScienceDirect, S. Karger AG, Sage Publications, Oxford University Press, Wiley-Blackwell und ThiemeConnect können so auch von zu Hause aus im Volltext genutzt werden.

Welche Journale von zu Hause im Volltext zugreifbar sind, erkennen Sie nach einem Klick auf diesen Link.

 

 

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Wie richten Sie sich eTOCSs für Ihre Journale ein?

eTocs in medizinischen Fachzeitschriften bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Leseverhalten gezielt zu steuern.

Die eTOC-Funktion meldet Ihnen per E-Mail, wenn das Inhaltsverzeichnis für eine Zeitschrift aktualisiert wird. Sie können eTOC-Alerts für jede beliebige Zeitschrift einrichten, unabhängig davon, ob die StKM die Zeitschrift abonniert.

Wie Sie sich bei den einzelnen Verlagen die Funktion einrichten können, finden Sie hier.  

Die Möglichkeit des RSS-Feeds steht Klinikintern nicht zur Verfügung.

 

 

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Was ist die A-Z-Liste von Ovid?

Mit der A-Z-Liste von Ovid haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Informationen, Daten und Angebote der Online-Bibliothek direkt und übergreifend abgerufen. Wir stellen Ihnen einen Zugriff auf die komplette webbasierte Informationssammlung der Online-Bibliothek sowie andere Internet-Ressourcen zur Verfügung.

Alle abonnierten Zeitschriften der StKM wurden in diese A-Z-Liste integriert. Der Volltextzugriff ist auf die Ovid-Journale und Zeitschriften mit Logindaten begrenzt. Bei alle anderen Journalen können die Abstracts gelesen werden.

 

Sollten Sie bei Ihrer Suche einen Artikel finden, dessen Journal wir als Print in der StKM beziehen, werden Sie darauf aufmerksam gemacht. Sie haben so die Möglichkeit, den Artikel bei dem angegebenen Bereich bzw. der Abteilung nachzufragen.

 

Über den Link: http://gateway.tx.ovid.com/atoz/az/index?idtok=2021956558 erreichen Sie die die A-Z-Liste auch von zu Hause aus. Ein Zugriff auf Volltexte außerhalb der StKM ist in der derzeitigen Ausbaustufe auf die Ovid-Journale möglich.

 

 

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Open Access Journale

Über die A-Z-Liste von Ovid haben Sie die Möglichkeit, Open Access Journale zu nutzen.

 

Stellen Sie fest, dass Sie freie Journale aus Ihrem Fachgebiet kennen, die nicht in der Liste integriert sind, bitten wir Sie dies uns mitzuteilen.

 

Ansprechpartnerin:

Sabine Hartwig
Thalkirchnerstraße 48
80337 München
Telefon: (089) 5147-6772
E-Mail: sabine.hartwig(at)klinikum-muenchen.de

 

 

Weitere freie Journale finden Sie auf der Plattform Free Medical Journals.

 

 

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Zeitschriftenfusionen und Verlagswechsel

Zum Jahreswechsel 2009 auf 2010 verändern sich bei folgenden Journalen die Zuständigkeit der Verlage:

  • "British Journal of Surgery" wechselt von Wiley zu Ovid
  • "Epilepsia" wechselt von Wiley zu Ovid
  • "Pediatric Anaesthesia" wechselt von Wiley zu Ovid
  • "The International Journal of Psychoanalysis" wechselt von Wiley zu Ovid
  • "Transfusion" wechselt von Wiley zu Ovid

 

 

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Überblick über die medizinischen Datenbanken

Wir bieten die Suche in den folgenden Datenbanken an:

  • Ovid MEDLINE
  • Cochrane Central Register of Controlled Trials (CCTR)
  • EBM-Datenbanken
  • PubMed
  • Pharmakologische Datenbank

 

Ovid MEDLINE

Medline ist die bekannte bibliografische Datenbank der US National Library of Medicine. Sie beinhaltet mehr als 12 Mio. Abstracts aus mehr als 4800 Zeitschriften. Ovid MEDLINE reicht weit in die Vergangenheit: Der Zeitraum von 1966 bis heute ist komplett nach den aktuellen Parametern aufgearbeitet. Ovid MEDLINE benutzt den selben Thesaurus wie Cochrane für seine Datenbanken, d.h. die Einträge werden nach identischen Schlagwörtern indexiert (sog. Medical Subject Headings, MeSH). Im Unterschied zu anderen Benutzeroberflächen für Medline, wie etwa PubMed, ist die Ovid-Oberfläche mit den anderen Ovid-Datenbanken und vielen abonnierten Zeitschriften verlinkt, so dass oft direkt in den Volltext gewechselt werden kann.

Trotz des enormen Umfanges sollte Ovid MEDLINE nicht überschätzt werden: Überwiegend werden englischsprachige, insbesondere US-amerikanische Zeitschriften ausgewertet. Nur für etwa die Hälfte der Einträge stehen Abstracts zur Verfügung. So stimmen beim Vergleich mit der europazentrierten Datenbank EMBASE nur etwa 40 % der Treffer überein.  Eine parallele Suche in CCT, der bibliografischen Datenbank der Cochrane-Collaboration, kann daher viele zusätzliche Treffer erzeugen.

Die Literaturdatenbank der US-National Library of Medicine – hier mit der Benutzeroberfläche unseres Providers Ovid. Ovid Medline hat gegenüber PubMed den Vorteil, mit vielen Datenbanken und Journals in der Online-Bibliothek so verlinkt zu sein, so dass die Volltexte direkt aufrufbar sind.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gateway.ut.ovid.com/rel_live/server1/fldguide/medline.htm

 

 

Cochrane Central Register of Controlled Trials (CCTR)

In dieser bibliografischen Datenbank befinden sich etwa 300.000 kontrollierte Studien, die von themenorientierten Gruppen der Cochrane Collaboration gesammelt und als qualitativ ausreichend bewertet wurden.

Für ihre Systematic Reviews (siehe CDSR-Datenbank) unternehmen die Review Groups systematische Suchanstrengungen in der amerikanisch fokussierten Medline, in EMBASE als Datenbank mit europäischem Schwerpunkt sowie freihändig, mittels persönlicher Kontakte etc. Das Ergebnis ist deshalb sehr umfassend.

CCTR ergibt so oft mehr relevante Treffer als Medline. Die relativ schlechte Trefferquote in Medline war ursprünglich der Grund für die Cochrane Collaboration, eine eigene bibliografische Datenbank aufzubauen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gateway.ut.ovid.com/rel_live/server1/fldguide/cctrdb.htm

 

 

EBM-Datenbanken

Ein Konglomerat von drei evidenzbasierten medizinischen Datenbanken, die hier simultan durchsucht werden. Im Einzelnen sind dies: 

 

1. Cochrane Database of Systematic Reviews (CDSR)

Ist eine stetig anwachsende Sammlung von aktuell mehr als 4.000 systematischen Übersichtsarbeiten (Cochrane Reviews) zu definierten Fragestellungen aus Diagnostik und Therapie der gesamten Medizin, die vierteljährlich aktualisiert wird. Die Cochrane Reviews  gelten in der evidenzbasierten Medizin als qualitativer Goldstandard.

Die Übersichtsarbeiten werden von Review Groups der Cochrane Collaboration nach einem standardisierten Protokoll erstellt und aktualisiert. Solange ein Review erarbeitet wird und die Schlussfolgerungen noch fehlen wird er "Protocol" genannt. Nach Fertigstellung erfüllt er das Kriterium New Review. Wurden im letzten Vierteljahr Veränderungen vorgenommen, erfüllt er das Kriterium Recently Updated Review. In jedem Halbjahr werden in 80% der Übersichtsarbeiten Aktualisierungen vorgenommen.

<Browse Topics> ruft eine Übersicht über die 50 Review Groups auf. Damit kann man sich einen Überblick über die vorhandenen Reviews im jeweiligen Fachgebiet  verschaffen.

Jeder Review ist mit Ovid MEDLINE und mit Ovid Full Text verlinkt, so dass der Text der angegebenen Literatur verfügbar ist – soweit Volltext-Lizenzen bestehen.

Ein relativer Nachteil sind Lücken durch (noch) nicht bearbeitete Fragestellungen.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gateway.ut.ovid.com/rel_live/server1/fldguide/cochdb.htm

 

 

2. ACP Journal Club

Die Datenbank beinhaltet die Zeitschriften ACP Journal Club (herausgegeben vom American College of Physicians) und Evidence-Based Medicine (herausgegeben von der British Medical Journal Publishing Group) aufgegangen ist. Darin werden zweimonatlich Originalartikel führender Fachzeitschriften ausführlich zusammengefasst und aus klinischer Sicht kommentiert.

ACP Journal Club eignet sich besonders, einen Überblick über klinisch relevante, aktuelle Veröffentlichungen und eine erste, kritische Wertung zu erhalten.

Die Article Reviews haben wegen ihrer hohen Qualität in Kreisen der Evidence-Based Medicine einen ausgezeichneten Ruf.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gateway.ut.ovid.com/rel_live/server1/fldguide/acpdb.htm

 

 

3. Database of Abstracts of Reviews of Effectiveness (DARE)

Die Datenbank fasst Metaanalysen unterschiedlicher Herkunft strukturiert zusammen und kommentiert und bewertet sie nach den Qualitätskriterien der EBM. Cochrane nennt diese Datenbank inzwischen "Other Reviews", weil sie Metaanalysen sammelt, die eben nicht von Cochrane Groups erarbeitet  werden.

DARE wird für den britischen National Health Service vom Centre for Reviews and Dissemination (NHS CRD) an der University of York zusammengestellt.  

Weitere Informationen finden Sie unter: http://gateway.ut.ovid.com/rel_live/server1/fldguide/daredb.htm

 

 

PubMed

PubMed ist eine englischsprachige textbasierte Meta-Datenbank mit medizinischen Artikeln bezogen auf den gesamten Bereich der Biomedizin der nationalen medizinischen Bibliothek der Vereinigten Staaten (National Library of Medicine, NLM). Entwickelt wurde die Datenbank durch das nationale Zentrum für Biotechnologische Informationen (National Center for Biotechnology Information, NCBI). PubMed bietet einen kostenfreien Zugang zu den Datenbanken MEDLINE, OLDMEDLINE (vor 1966), PubMed Central.

PubMed selbst dokumentiert medizinische Artikel in Fachzeitschriften und ist mit Links auf Volltextzeitschriften ausgestattet. Es handelt sich um eine bibliografische Referenzdatenbank (Nachweis von Zeitschriftenartikeln: etwa 15 Millionen „Zitate“). Das Sachgebiet umfasst Medizin, Zahnmedizin, Veterinärmedizin, öffentliches Gesundheitswesen, Psychologie, Biologie, Genetik, Biochemie, Zellbiologie, Biotechnologie, Biomedizin usw. Verzeichnet sind etwa 5.200 (Januar 2008) biomedizinische Zeitschriften. Jährlich wächst PubMed um rund 500.000 Dokumente. Die Verschlagwortung erfolgt nach Medical Subject Headings (MeSH).

 

 

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Welche Datenbank für welche Suche?

Lehrbuchwissen

Systematisch strukturiertes, umfassendes und aktuelles Lehrbuchwissen der Allgemeinen und Inneren Medizin und ihrer Spezialgebiete, der Neurologie, der Pädiatrie, der Gynäkologie und Geburtshilfe findet sich im Online-Lehrbuch UpToDate.

 

Evidenzbasiertes Wissen

Wissenschaftlich fundiertes Wissen, insbesondere Metaanalysen aus allen Gebieten der Medizin findet sich in den EBM-Datenbanken.

 

Aktuelle Fragestellungen

Informationen zu aktuellen Fragestellungen finden sich natürlich zuerst in den Artikeln der einzelnen Fachzeitschriften.  Wenig später werden sich auch in den EBM-Datenbanken erste Informationen finden, nämlich in den kommentierten Zusammenfassungen aktueller Artikel im ACP Journal Club. Später finden neue Informationen Eingang in Medline bzw. CCTR, die bibliografische Datenbank der Cochrane Collaboration. Später findet sich auch etwas in den Segmenten der EBM-Datenbanken mit Metaanalysen.

 

Spezialisierte Fragestellungen

Für eine breit angelegte Literaturrecherche sind als bibliografische Datenbanken CCTR und Ovid MEDLINE zu empfehlen. In CCTR finden sich Literaturangaben, die aus MEDLINE-, EMBASE- und Handsuche stammen. MEDLINE-Einträge datieren bis 1966 zurück. Die Datenbanken enthalten Links zum Volltext abonnierter Zeitschriften.

 

 

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Was ist der Unterschied zwischen PubMed und Medline?

Gibt es überhaupt einen?

 

Ja, es gibt Unterschiede - im Wesentlichen zwei:

1. Alles in Medline ist mit MeSH verschlagwortet
2. PubMed ist Medline plus X

 

X ist:
etwa 100.000 aktuellste Zitate (noch nicht mit MeSH indexiert), Artikel aus Open Access-Zeitschriften (nicht mit MeSH indexiert), Artikel aus OldMedline (noch nicht mit MeSH indexiert), Zeitschriften aus Randgebieten der Medizin wie z.B. Luft- und Raumfahrtmedizin, Verwaltungsmanagement, Medizingeschichte, nicht-medizinische "out-of-scope" Artikel aus MedLine-Zeitschriften (z.B. physikalische Arbeiten aus Nature), Verbindungen zu Protein- und Gendatenbanken, Patienteninfos im Internet (MedlinePlus).

 

 

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Tipps für die Suche in Ovid Datenbanken

Suchstrategie

Grundsätzlich kann assoziativ oder systematisch gesucht werden. Häufig führt schon eine kurze, assoziative Suche unter einem Suchbegriff (Keyword) zu einem guten Ergebnis. Für eine systematische Suche empfiehlt sich ein schrittweises Vorgehen vom Allgemeinen zum Besonderen.

 

Schlagwortsuche

Die Verwendung treffender (englischsprachiger) Suchbegriffe ist wichtig. Benutzen Sie möglichst offizielle Suchbegriffe, sog. MeSH-Begriffe (Medical Subject Headings) die sowohl in Medline als auch in CCTR in einem gemeinsamen medizinischen Schlagwortkatalog benutzt werden. Die Funktion <Map Term to Subject Heading> lokalisiert die Position des Suchbegriffs in der baumartig verzweigten Struktur des Schlagwortkatalogs. In einigen Datenbanken kann unter <Search Tools> und dann <Permuted Index> nach einem treffenden Begriff gesucht werden.
Bei unterschiedlichen Wortendungen empfiehlt sich der Gebrauch eines „$“ als Platzhalter (Truncation).

 

Ovid Suchmaschine

Für Suchanfragen in beinahe allen Datenbanken und vielen Journals steht die Suchmaschine unseres Providers Ovid zu Verfügung. Die Suchmaschine verknüpft alle Inhalte, die Ovid bereit stellt, ein müheloser Wechsel zwischen den Datenbanken oder Zeitschriften ist möglich. Nutzen Sie auch die <?Help> Funktion mit Erläuterungen.

 

 

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Tipps für die Suche in PubMed

Pubmed ist Medline plus X

MedLine wird von der National Library of Medicine (NLM), der grössten Medizinbibliothek der Welt, hergestellt und entspricht den gedruckten Verzeichnissen IndexMedicus, Index to Dental Literature und International Nursing Index. PubMed enthält alle MedLine-Artikel plus ca. 100.000 weiterer, noch nicht-indexierter Artikel. PubMed enthält über 18 Millionen Aufsatzzitate aus über 4.000 laufenden biomedizinischen Zeitschriften. MedLine deckt die Literatur seit 1966 ab; die ältere Literatur ist in OldMedline nachgewiesen und wird sukzessive in PubMed überführt (z.Zt. ab 1948).

Eines der wichtigsten Felder für die Suche nach hochqualitativen Artikeln ist das Feld publication type. Mit Hilfe der Angaben in diesem Feld können Sie Ihre Suche z.B. auf klinische Studien beschränken oder aber auf Reviews filtern = Übersichtsartikel (Aber Achtung: Diese sind in aller Regel keine systematischen Reviews wie die der CochraneLibrary). Der Filter heißt in PubMed Limits.

 

Suchstrategie

Unterteilen Sie Ihr Thema in einige Unterthemen, die die besten Informationen liefern, wie z.B. den Patienten oder das Sachgebiet, das Problem, die Intervention, das Resultat und/oder die Art der Studie. Beispiel: Der Patient ist eine Frau mit einer umfangreichen Colitis ulcerosa. Sie möchte wissen, wie wahrscheinlich es für sie ist, Krebs zu bekommen. Die Frage lautet also: Was ist das Risiko für Patienten mit Colitis ulcerosa Darmkrebs zu bekommen? Die relevanten Teile der Frage sind also (in englisch):

  • ulcerative colitis
  • colon or bowel cancer
  • risk or prognosis

Suchen Sie nach den einzelnen Teilen der Frage separat und kombinieren Sie am Ende die einzelnen Konzepte/Treffermengen. So finden Sie relevante Zitate für Ihr Thema. Sie können Ihre Strategie jederzeit ändern und beliebige Konzepte und Treffermengen miteinander kombinieren.

  • ulcerative colitis  ›› 16300 Treffer
  • colon cancer ›› 40946 Treffer
  • bowel cancer ›› 35031 Treffer
  • risk OR prognosis ›› 686264 Treffer
  • #1 AND (#2 OR #3) AND #4 ›› 651 Treffer

 

Suchtipps

Die Trunkierung (*) erlaubt es Ihnen, nach einem Wortstamm mit zahlreichen, möglichen Endungen zu suchen. Es ist nützlich, wenn ein Stichwort im Plural/Singular sowie in weiteren verschiedenen Ausprägungen existiert. Beispiel Suche nach "hypno*" ›› 31.401 Treffer: So finden Sie hypnosis, hypnotic, hypnotherapy, hypnotize, hypnocontraception usw.

 

 

Clinical Queries

Mit den "Clinical Queries" lassen sich vergleichsweise schnell spezifische klinische Arbeiten auffinden, die einem bestimmten Qualitätsstandard genügen sollen. Es werden dazu präkonfigurierte Suchfilter benutzt. Entweder wird der Schwerpunkt auf die Sensitivität (möglichst alle Artikel) oder auf die Spezifität (möglichst nur relevante Artikel) gelegt. Nach Eingabe der Suchbegriffe geben Sie mit Mausklick an, ob es um eine therapeutische, diagnostische, ätiologische oder prognostische Fragestellung geht. Doch Achtung! Das Risiko, dabei relevante Arbeiten zu verpassen, ist groß, was auch von der NLM selber bestätigt wird. Manchmal sind Suchergebnisse auch nicht nachvollziehbar. Wenn Sie alles finden möchten, was für Ihr Thema relevant ist, sollten Sie die Clinical Queries nicht benutzen. Das Ziel dieser Filter ist es, die Treffermenge auf diejenige Forschung zu reduzieren, die mit bestimmten, spezifischen Methoden durchgeführt wurde.

 

 

 

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weiterführende Informationen zu den Ovid-Datenbanken

Detailliertere Erklärungen zu Ovid finden sich auf englisch in den Hilfetexten.

 

 

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weiterführende Informationen zu PubMed

Detailliertere Erklärungen zu PubMed finden sich auf englisch in den Hilfetexten von PubMed:

 

 

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weiterführende Informationen zu den Ovid-Journalen

Detailliertere Erklärungen zu Ovid-Journalen finden sich auf englisch in den Hilfetexten.

 

 

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