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Vergabe des Qualitätspreises 2010

Welchen Stellenwert Qualität im einzelnen Arbeitsbereich hat, haben in diesem Jahr wieder zehn Projektleiterinnen und Projektleiter durch die Bewerbung um den Qualitätspreis 2010 gezeigt. Das Qualitätspreisverfahren der StKM soll alle interne wie externe Projektleitungen für das Thema Qualität und Qualitätsmanagement sensibilisieren, soll die Reflektion der eigenen Projektarbeit unterstützen und soll letztlich auch für die Anstrengungen belohnen.

 

Die Vergabe des Qualitätspreises hat schon Tradition- seit sechs Jahren wird er im StKM ausgelobt und in zwanzigsten Jahr des QM-Forums konnten vier Preisträger ihr Projekt am 18.11.2010 einem breiten Publikum vorstellen. Herr Prof. Dr. Daub, kommissarischer Geschäftsführer bedankte sich bei allen Projektteams für deren außerordentliche Leistungen.

 

Wieder wurden die Preisträger von einer Jury ausgewählt. In der Jury waren ein kommissarischer Geschäftsführer, ein Klinikdirektor, eine Leitung Pflege- und Servicemanagement sowie Mitarbeiterinnen zentraler Bereiche vertreten.

 

Zu den Bewertungskriterien zählten u. a.

  • Direkter Patientennutzen durch verbesserte Abläufe
  • Fokussierung auf die Patientensicherheit
  • Prozessoptimierung und Wirtschaftlichkeit durch Zentralisierung mit der Folge der Imagewirkung nach innen wie nach außen.

 

Einen vierten Preis erhielt Herr Krause aus dem Albertinen – Krankenhaus Hamburg für das Projekt: „Risikomanagement und CIRS -Labor im dualen Studiengang Pflege“

Herr Krause und sein Projektteam haben das Thema der Patientensicherheit aktiv aufgegriffen und ein Curriculum der Pflegeausbildung zum Thema Risikomanagement und Cirs eingeführt.

 

Der dritte Preis ging an Frau Kaiser Bursch und Prof. Dr. Hofmann, Medizet- Labor Klinische Chemie für ihr Projekt: „Akkreditierung der Labore“.

Im Rahmen des Qualitätspreises werden Zertifizierungen als Grund für eine Preisvergabe nicht berücksichtigt, denn die Zertifikatsvergabe an sich ist ja bereits eine Belohnung. Für die Vergabe eines Preises müssen sich auch Nachweise für reale Qualitätsverbesserungen bieten. Die rege Nutzung des Mitarbeiterrückmeldesystems innerhalb des Labors zeigte der Jury, dass das System von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptiert wird.

 

Ein zweiter Preis geht an das Projekt „TIA-Klinik“ und damit an Frau Dr. Hörer, neurologische Oberärztin aus dem Klinikum Harlaching. Frau Dr. Hörig hat mit ihrer Projektgruppe die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit dem Verdacht eines Schlaganfalls dahingehend optimiert, dass sie neue Strukturen und Verfahren im Klinikum Harlaching und damit die erste TIA-Klinik Deutschlands etabliert hat. Neben der guten Patientenversorgung hat die Projektgruppe auch dazu beigetragen, dass der MDK eine potenzielle Fehlbelegung der Stroke unit-Station nicht mehr kritisieren kann.

 

Den ersten Preis erhielt ein Projektleiter aus dem Bereich der Logistik: Herr Jehle und seine Projektgruppe mit dem Projekt: „Schaffung einer ganzheitlichen Logistik; Aufbau von Servicezentren“.

Dieser Bereich wurde beauftragt, den gesamten Prozess Lagerung und Lieferung für alle fünf Klinika neu zu gestalten. Dazu war es notwendig, ein völlig neues logistisches Konzept zu erarbeiten. Der Auftrag der Geschäftsführung wurde erfolgreich umgesetzt.

Die Jury war sich bewusst, dass dieses Projekt Folgeprojekte provozierte, die sich mit Qualitätsaspekten befassen. Trotzdem war die Jury von der Wirkung des Projektes überzeugt.

 

Eine Wanderausstellung aller Poster wird in den nächsten Monaten in allen Kliniken des StKM stattfinden. Die prämierten Projekte verdeutlichen, mit welchem Engagement die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Erfolg für das ganze Unternehmen beigetragen haben.


Die Preisträger 2010