
Chancengleichheit
Die Städtische Klinikum München GmbH (StKM) bekennt sich ausdrücklich zur Strategie des Gender Mainstreaming (GM). Wir verstehen Gender Mainstreaming als das auf Gleichstellung ausgerichtete Denken und Handeln in der täglichen Arbeit der StKM. Bei allen Vorhaben sollen die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig berücksichtigt werden, da es keine geschlechtsneutrale Wirklichkeit gibt.
Das Ziel von Gender Mainstreaming ist die Erreichung von tatsächlicher Gleichstellung von Frauen und von Männern im Sinne des Artikels 3 Absatz 2 Grundgesetz. Gender Mainstreaming ist eine rechtlich verankerte Strategie mit der dieses Ziel durchgängig umgesetzt werden kann. Mit der Umsetzung von Gender Mainstreaming möchten wir sicher stellen, dass in allen Handlungsfeldern und Sachgebieten, Maßnahmen oder Dienstleistungen der StKM die Auswirkungen auf Frauen und Männer untersucht und bewertet sowie entsprechende Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit und Gleichstellung von Frauen und Männern ergriffen werden.
Grundlage der Implementierung von Gender Mainstreaming ist eine Gender-Analyse, also eine geschlechtdifferenzierte Analyse aller Bereiche der StKM. Aufgrund der Ergebnisse der Analyse, die regelmäßig den aktuellen Stand prüft und die Entwicklungen bewertet, werden Maßnahmen ergriffen, um Frauen und Männern gleiche Chancen zu ermöglichen und sie in Bereichen zu fördern, in denen sie unterrepräsentiert oder benachteiligt sind.
Die Umsetzung der tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern und von Geschlechtergerechtigkeit verstehen wir als Querschnittsaufgabe für die gesamte Organisation. Das heißt Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gleichermaßen in allen Handlungsfeldern verpflichtet in ihrem Arbeitsfeld auf ein diskriminierungsfreies und Gleichstellung förderndes Umfeld zu achten.
Als Geschäftsführung unterstützen wird die Umsetzung von Gender Mainstreaming nach innen und nach außen ausdrücklich. Nach innen dient die Implementierung von Gender Mainstreaming der gleichstellungsorientierten Optimierung von Arbeitsroutinen und Handlungsweisen.
Nach außen gilt es durch die Integration von Gender-Aspekten in die Pflege und bei der medizinischen Versorgung eine zielgruppendifferenzierte Versorgung anbieten zu können. Gleichstellungsorientiertes Arbeiten führt so - neben dem Abbau von Benachteiligung - zu passgenauen und medizinisch effizienten Lösungen. Wir gehen davon aus, dass die Umsetzung von GM zu einer Verbesserung der bisherigen Arbeitsabläufe und einer Optimierung der medizinischen Versorgung beiträgt.
Als strategische Instrumente für eine durchgängige Gleichstellungsorientierung in der täglichen Arbeit werden in der StKM umgesetzt:
- Eine kontinuierliche und geschlechtsdifferenzierte Erfassung von Daten
- Eine regelmäßige Auswertung der Daten, um Bedarfe zu erkennen, Entwicklungen aufzuzeigen und ein Gender-Controlling zu gewährleisten
- Ein gleichstellungsorientiertes Personalmanagement und insbesondere eine gleichstellungsorientierte Personalentwicklung
- Die Implementierung von Gender-Aspekten in allen medizinischen Bereichen
- Ein kontinuierliches Angebot von Schulungen und Vorträgen zu gender-relevanten Fragestellungen mit dem Ziel der Erhöhung der Gender-Kompetenz der Mitarbeitenden
- Vorträge und andere öffentliche Beiträge zur Gender-Medizin
Die StKM versteht die Einführung von Gender Mainstreaming als notwendige Investition in ihre Leistungsfähigkeit. Die Implementierung ist Bestandteil eines kontinuierlichen und konsequenten Qualitätsmanagement- und Organisationsentwicklungsprozesses.
Die Geschäftsführung
Kontakt

Dr. Andrea Rothe
Stabsstelle Betriebliche Gleichbehandlung
Städtisches Klinikum München GmbH
Kölner Platz 1
80804 München
Telefon: (089) 3068-5718
Kontakt
Johanna Zebisch
Gender Mainstreaming in Medizin und Pflege
Städtisches Klinikum München GmbH
Thalkirchnerstraße 48
80337 München
Telefon: (089) 5147-6710
