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Die Leistungen der Klinik für Physikalische Medizin und Rehabilitation, Naturheilverfahren und Spezielle Schmerztherapie im Überblick

Die Klinik für Physikalische Medizin des Klinikums Harlaching behandelt und betreut statio­näre und teilstationäre Patientinnen und Patienten aller Fachkliniken des Hauses, die einer frühzeitig begleitenden physikalisch-medizinischen Diagnostik und Therapie bzw. frühfunkti­onellen Rehabilitation bedürfen. Zusätzlich berät das Ärzteteam der Klinik für Physikalische Medizin die Kolleginnen und Kollegen anderer Fachrichtungen und Kliniken konsiliarisch bei speziellen Fragestellungen. Wir nehmen uns Zeit für Sie!

Unsere Behandlungsschwerpunkte im Überblick

  • Funktionsstörungen und Schmerzen des Bewegungsapparates
  • Rückenschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Osteoporose
  • Krankheitsfolgen nach Schlaganfall
  • Neurologische Erkrankungen
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Handrehabilitation
  • Diagnostik von Schluckstörungen (Dysphagie)
  • Harn- und Stuhlinkontinenz
  • Physikalisch-medizinische Nachsorge von Frauen nach Brustoperationen
  • Ältere Patienten ab 60 Jahren
  • Allgemeine und spezielle Schmerztherapie
  • Naturheilverfahren
  • Akupunktur und Chinesische Medizin

Physikalische und Reha-Medizin, Konzept und Qualifikationen

Was ist physikalische und rehabilitative Medizin?

Die physikalische und rehabilitative Medizin umfasst die Erkennung, Diagnostik, Behand­lung und Rehabilitation sowie die sekundäre Prävention von Krankheiten, Schädigungen und deren Folgen mit den Methoden der physikalischen Therapie, der manuellen Therapie, der Naturheilverfahren, der Balneo- und Klimatherapie. Unter physikalischer Therapie versteht man die befundorientierte Anwendung von Physiotherapie (Krankengymnastik), Ergothe­ra­pie, Massage, Wärme- und Kältetherapie, Wassertherapie sowie Elektrotherapie und Ultraschall zur Beeinflussung, Kompensation und Korrektur von Schäden, Funktionsschwächen und -verlust, die aus Krankheiten und Verletzungen resultieren. Die manuelle Medizin setzt sich zusam­men aus der manuellen Diagnostik (Chirodiagnostik) und der manuellen Therapie (Chirothe­rapie). Die Aufgabe der Rehabilitation ist es, Patienten den Ausgleich gestörter Funktionen, die Adaptation an den Verlust der gesundheitlichen Integrität und damit die Kompensation ir­reversibler Schäden zu ermöglichen und ihnen die individuelle berufliche und soziale Wieder­eingliederung zu erleichtern. 

Basis für das Verständnis der Physikalischen Medizin und Rehabilitation ist das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) abgeleitete Modell der Krankheitskonsequenzen und der sich daraus ableitenden Interventionskonzepte: Die Konsequenzen von Gesundheitsprob­lemen (Krankheit, Operation, Trauma) äußern sich im Sinne von Funktionsstörungen (ver­minderte Bewegung, Kraft, Koordination, Ausdauer, Kraft/Ausdauer, eingeschränkte Kom­plexfunktionen wie Greifen, Gehen, Stehen etc.) und Symptomen (z. B. Schmerzen, Steifig­keit der Gelenke, Sensibilitätsstörungen etc.) und können zu einer Einschränkung der Aktivi­tät (Fähigkeitsstörung: z. B. Ankleiden, Einkaufen etc.) sowie der sozialen Interaktion (z. B. Berufsausübung, Freizeitverhalten etc.) führen. Die physikalische Medizin und Rehabilitation interveniert auf der Ebene der Organschädigung, der Fähigkeitsstörung und der sozialen In­teraktion bzw. Teilhabe am Alltagsgeschehen. Sie verwendet dazu die Methoden der physika­lischen Medizin und Therapie, der manuellen Medizin, der Sozialmedizin, der Pharma­kotherapie, der Naturheilverfahren sowie der Balneo- und Klimatotherapie.

Behandlungskonzept und Vorgehen

Die Behandlung in der Klinik für Physikalische Medizin erfolgt nach Indikationsstellung und Therapieanforderung durch die behandelnde Stationsärztin/den behandelnden Stationsarzt. In besonderen Fällen kann ein fachspezifisches Konsil durch die Ärzte/Ärztinnen der Klinik für Physikalische Medizin mit Erstellung eines individuellen Therapieplans nach ausführlicher Diagnostik durchgeführt werden. Die Therapieeinheiten werden je nach Mobilität und Allge­meinzustand des Patienten auf den Stationen - auch auf den Intensivstationen - oder in den Räumen der Klinik durchgeführt.

Die Aufgabe der Physiotherapeut/innen, Masseur/innen und Ergotherapeut/innen ist es, die Patientinnen und Patienten nach einem individuellen Therapiekonzept zu behandeln und sie bei der Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln zu beraten. Dazu kommt die Anleitung zu Eigenübungs­programmen. Für bestimmte Krankheitsbilder können Behandlungen in der Gruppe verordnet werden.

Bei schwerstkranken Menschen beginnt die Therapie bereits auf den Intensivstationen und wird später auf den Normalstationen weitergeführt. Das Ziel dabei ist, eine frühestmögli­che physikalisch-medizinische Behandlung und Frühmobilisation der Patientinnen und Pati­enten zu erreichen. Wichtig, und im Klinikum Harlaching als Voraussetzung für den Erfolg verwirklicht, ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärztinnen und Ärzten, Physio- und Ergothe­rapeut/innen, Masseur/innen, logopädischen Fachkräften und dem Pflegepersonal.

Mitarbeiter/innen und deren Qualifikationen

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik für Physikalische Medizin sind für alle diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten dieses Fachgebietes qualifiziert. 

Der Chefarzt und alle Ärztinnen sind Fachärzte im Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medi­zin, mit den Zu­satzbezeichnungen und Qualifikationen

  • Physikalische Therapie und Balneologie
  • Manuelle Medizin (Chirodiagnostik/Chirotherapie)
  • Akupunktur
  • Traditionelle Chinesische Medizin
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Psychotherapie
  • Naturheilverfahren 
  • Medizinisches Qualitätsmanagement
  • Betriebswirtschaftslehre im Krankenhaus

Eng zusammen mit dem ärztlichen Personal arbeiten Physiotherapeut/innen, Ergotherapeut/innen und Masseur/innen mit folgenden Zusatz­qualifikationen (Auswahl): 

    • Manuelle Therapie (nach Kaltenborn und Cyriax)
    • Maitland-Konzept
    • Osteopathie
    • Medizinische Trainingstherapie
    • Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis
    • Bobath-Konzept
    • Spiegeltherapie
    • Komplexbewegungen nach Kabat, PNF(Propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation)
    • Sportphysiotherapie
    • Atemtherapie
    • Wirbelsäulentherapie nach Dorn
    • Kinesiotaping
    • Craniomandibuläre Dysfunktion CMD (Kiefergelenkstherapie)
    • Beckenbodentraining
    • Physiotherapie im Bewegungsbad
    • Lagerung in Neutralstellung LIN
    • Behandlung nach Affolter
    • Kognitiv therapeutische Übungen nach Perfetti
    • Handrehabilitation
    • Neuropsychologisches Training
    • Wahrnehmungs- und Sensibilitätsschulung
    • Hilfsmittelberatung und Hilfsmittelversorgung
    • Triggerpunktbehandlung nach Simon und Travell
    • Schlingentischtherapie
    • Manipulativmassage nach Terrier
    • Manuelle Lymphdrainage
    • Elektrotherapie
    • Transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS)
    • Myobiofeedback
    • Ultraschall
    • Wärme- und Kälteanwendungen
    • Hydroelektrische Voll- und Teilbäder
    • Asthma- und Diabetesschulung 
    • Feldenkrais
    • Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson

      In Spezialsprech­stunden werden Patientinnen und Patienten mit spezifischen Proble­men fach­kompetent und einfühlsam betreut und mit den jeweiligen Fachabteilungen in­terdisziplinär behandelt:

      • Diagnostik und kon­servative Therapie von Funktionsstöungen und Schmerzen des Bewegungsapparates sowie von Knochenkrankheiten, insbeson­dere Osteoporose,
      • physiothe­rapeutische und beratende Nachsorge von brustoperier­ten Frauen,
      • Beratung und Therapie von Patientinnen und Pa­tienten mit Harn- und Stuhlinkontinenz,
      • physikalisch-medizinische Therapie nach Operationen und Unfällen sowie peripherer und zentraler Funktionsstörungen neurologischer Erkrankungen,
      • Therapie von Schluckstörungen,
      • Dia­gnostik, Therapie und Begleitung von Patientinnen und Pati­enten mit Verletzungen nach einem Hals­wirbelsäulen-Be­schleunigungstrauma.
      • Handrehabilitation

      Ge­meinsam mit der Klinik für Anäs­thesiologie und operative Intensiv­medizin leitet die Klinik für Physikalische Medizin die In­terdisziplinäre Tagesklinik für Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie. Hier wer­den Patien­tinnen und Patienten jeden Alters mit chronischen nicht tumor­bedingten Schmerzen des Be­wegungsappa­rates, der inneren Organe und des Nervensystems, inkl. Kopf- und Gesichtsschmerzen, sowie Patien­ten mit Tumor­schmerzen behandelt.

      Ärztliche Leistungen

      Diagnostik und Therapie folgender Krankheitsbilder

      • Funktionsstörungen des Bewegungsapparates mit und ohne Schmerzen insbesondere der Muskulatur und der Gelenke infolge von Erkrankungen, Verletzungen, Unfällen und Operationen
      • Intensivstationspflichtige Patientinnen und Patienten
      • Rückenschmerzen
      • Krankheitsfolgen bzw. Verletzungen nach HWS-Beschleunigungstrauma
      • Knochenkrankheiten, insbesondere Osteoporose
      • Bewegungsstörungen aufgrund Erkrankungen des zentralen oder peripheren Nervensystems, Lähmungen einzelner Muskeln oder ganzer Muskelgruppen, Halbseitenlähmung, Para- und Tetraparese
      • Harn- und Stuhlinkontinenz
      • Schluckstörungen
      • Lymphödem
      • Entzündlich-rheumatische Erkrankungen
      • Akute und chronische Schmerzen mit somatischen und psychischen Faktoren
      • Posttraumatische und postoperative konservative Behandlung

      Stationäre Betreuung

      Die Behandlung in unserer Klinik erfolgt nach Indikationsstellung und Therapieanforderung durch die behandelnde Stationsärztin oder den Stationsarzt. Bei speziellen Fragestellungen kann ein fachärztliches Konsil durch die Ärztinnen und Ärzte der Klinik für Physikalische Medizin mit Erstellung eines individuellen Behandlungsplans nach ausführlicher Diagnostik erstellt werden.

      Die Therapieeinheiten werden je nach Mobilität und Allgemeinzustand der Patientinnen und Patienten auf den Stationen – auch auf den Intensivstationen – oder in den Räumlichkeiten der Klinik für Physikalische Medizin durchgeführt.

      Ambulante Weiterversorgung und ambulante Behandlung

      Die ambulante Weiterversorgung mit Physiotherapie, Ergotherapie oder Physikalischer Therapie kann bei privatversicherten oder selbstzahlenden Patientinnen und Patienten nach einem ärztlichen Aufnahmetermin in der Klinik für Physikalische Medizin erfolgen.

      Ebenfalls können Privatversicherte oder Selbstzahler ohne vorherigen stationären Aufenthalt in der Klinik für Physikalische Medizin ambulant behandelt werden (Tel. 089 / 6210 – 2982). 

      Gesetzlich Krankenversicherte können im Rahmen der sogenannten  Kostenerstattung nach § 13, Sozialgesetzbuch V (SGB V), behandelt werden. Ausführliche Informationen hierzu erteilt Herr PD Dr. P. Schöps unter der Tel. 089/6210 – 2981. 

      Individuelles Behandlungskonzept

      Durch die enge Zusammenarbeit der Ärztinnen und Ärzte mit den Therapeutinnen und Therapeuten kann ein individuelles Behandlungskonzept für jede Patientin und jeden Patienten erstellt und umgesetzt werden. Es kommt eine Vielzahl von Therapietechniken der Physiotherapie,  Ergotherapie und Physikalischen Therapie zur Anwendung. 

      Gemeinsam mit der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie leitet die Klinik für Physikalische Medizin die Interdisziplinäre Tagesklinik für Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie. Hier werden Menschen jeden Alters mit chronischen nicht tumorbedingten Schmerzen des Bewegungsapparates, der inneren Organe und des Nervensystems sowie mit Tumorschmerzen behandelt.

      Therapeutische Leistungen

      Physiotherapie (Krankengymnastik)

      Physiotherapie („physis“ (griech.) “Natur“) umfasst Behandlungs- und Rehabilitationsmaßnahmen, die es sich zum Ziel setzen, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers auf natürliche Weise zu erhalten oder wiederherzustellen.

      Wir helfen Ihnen mit Schulung der Körperfunktionen, Kräftigung der Muskulatur, Harmonisierung der Bewegungsabläufe, Schmerzlinderung und entspannenden Maßnahmen. Die Physiotherapie gibt dem Menschen Hilfe zur Selbsthilfe, um damit den Heilungsprozess aktiv und selbstständig zu unterstützen, fortzuführen oder erneuten Problemen vorzubeugen. 

      Physiotherapeutinnen und -therapeuten setzen eine Vielzahl von etablierten und fachlich anerkannten Techniken und Konzepten ein. Welche Qualifikationen unsere Fachkräfte erworben haben, können Sie auf unserer Seite "Mitarbeiter/innen und deren Qualifikationen" nachlesen.

      Einsatzbereiche

      stationär:

      • Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie  (Traumatologie / Viszeralchirurgie)
      • Neurologie mit neurologischer Intensivstation und Allgemeinstation, Neurologischer Frührehabilitation und Stroke Unit
      • Innere Medizin mit Kardiologie, Nephrologie, Gastroenterologie, Pulmologie, Onkologie
      • Pädiatrie mit Allgemeinstation, Neonatologie und Intensivstation
      • Gynäkologie und Geburtshilfe
      • Urologie
      • Psychosomatische Medizin für Kinder und Erwachsene
      • Alle Intensivstationen, inkl. Weaning-Station
      • Interdisziplinäre Tagesklinik für Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie

      ambulant:

      • Berufsgenossenschaft (BG)
      • Ambulanz für PrivatpatientInnen, SelbstzahlerInnen und gesetzlich versicherte PatientInnen mit Kostenerstattung

      Aufgaben und Ziele

      • Schmerzlinderung
      • Beseitigung oder Verminderung von Funktionsstörungen, Verbesserung der  Beweglichkeit und Koordination
      • Regulation der Muskelspannung, muskuläre Kräftigung und  Muskelaufbau
      • Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit, Anregung des Herz-Kreislaufsystems und der Atmung
      • Sensomotorikschulung über Optimierung des Zusammenspiels von Sinneswahrnehmungen, Gleichgewicht und Bewegung
      • Verbesserung der Körperwahrnehmung
      • aktive Unterstützung bei der Wiedererlangung und Verbesserung der Koordination von Bewegungsabläufen (z.B. nach einem Schlaganfall)
      • Erlernen von Kompensationsstrategien und des Umgangs mit Funktionsausfällen
      • Verbesserung der Lebensqualität und Erhalt der Selbstständigkeit im Berufsleben und im Alltag
      • Begleitende Therapie bei Langzeitpatienten (z.B. Chemotherapie)
      • Training von Alltagsfunktionen (z.B. Transfers, Treppensteigen,…)
      • Harmonisierung von Bewegungsabläufen und der Feinmotorik
      • Versorgung mit Hilfsmitteln und Hilfsfunktionen

      Therapieverfahren und Behandlungskonzepte (Auswahl)

      Ergotherapie

      Die Berufsbezeichnung kommt aus dem Griechischen "ergon" und bedeutet Handlung, Aktivität. Ergotherapie hat zum Ziel, Menschen dabei zu unterstützen, eine durch Krankheit, Verletzung oder Behinderung verloren gegangene Handlungsfähigkeit im Alltagsleben wieder zu erlangen.

      Dabei geht es nicht nur um die mechanische Wiederherstellung körperlicher, geistiger oder psychischer Funktionen, sondern auch um die bestmögliche Wiederaufnahme der verschiedenen Rollen und Aufgaben der Betroffenen in deren Leben. Ziel ist das Erreichen größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im Alltags- und Berufsleben.  

      Einsatzbereiche: stationär und ambulant

      • Neurologie mit neurologischer Intensivstation und Allgemeinstation, Neurologischer Frührehabilitation und Stroke Unit
      • Handchirurgie
      • Pädiatrie mit Allgemeinstation, Neonatologie und Intensivstation
      • Schmerztherapie
      • Assistive begleitende Tumorbehandlung 

      Aufgaben

      • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnung sogenannter normaler (physiologischer) Bewegungen
      • Verbesserung von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und Wahrnehmungsfunktionen einschließlich der Verbesserung von Gleichgewichtsfunktionen
      • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen
      • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf die persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit
      • Erlernen von Kompensationsmechanismen und des Umgangs mit Funktionsausfällen
      • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und deren Erprobung, evtl. Beratung und Anleitung von Angehörigen
      • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese-Sinn-Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen
      • Entwicklung und Verbesserung der sozio-emotionalen Fähigkeiten u. a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation 

      Therapieverfahren und Behandlungskonzepte (Auswahl)

      Physikalische Therapie

      Unter dem Begriff  „Physikalische Therapie“  werden unterschiedliche Therapiemethoden der Physikalischen Medizin zusammengefasst. Dazu gehören verschiedene Massageformen, Wärme- und Kältetherapie, Hydro- (Wasser-) und Elektrotherapie sowie und Ultraschall.

      Die Physikalische Therapie ist meist Teil eines umfassenden Behandlungsplans in Kombination mit Physio- und Ergotherapie. 

      Einsatzbereiche

      stationär:

      • Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie (Traumatologie / Viszeralchirurgie)
      • Neurologie mit neurologischer Intensivstation und Allgemeinstation, Neurologischer Frührehabilitation und Stroke Unit
      • Innere Medizin mit Kardiologie, Nephrologie, Pulmologie, Onkologie
      • Pädiatrie
      • Gynäkologie
      • Urologie
      • Psychosomatische Medizin für Kinder und Erwachsene
      • Palliativstation
      • Interdisziplinäre Tagesklinik für Schmerzdiagnostik und Schmerztherapie 

      ambulant:

      • Berufsgenossenschaft (BG)
      • Ambulanz für PrivatpatientInnen, SelbstzahlerInnen und gesetzlich versicherte PatientInnen mit Kostenerstattung 

      Aufgaben und Ziele

      Je nach Therapieform können unterschiedliche Wirkungen im Vordergrund stehen: Mechanische, biochemische oder nervale Wirkungen.

      z.B.

      • Regulation der Muskelspannung und Lösung von muskulären Verhärtungen
      • Anregung des Muskelstoffwechsels
      • Schmerzdämpfung
      • Reflektorische Wirkungen, u.a. auf das vegetative Nervensystem
      • Flüssigkeitsabtransport aus dem Gewebe (Ödemreduktion)
      • Verbesserung der Sensibilität und der Körperwahrnehmung

      Therapieverfahren und Behandlungskonzepte (Auswahl)

      • Massage (Muskelmassage, Tiefe Quermassage, Periostmassage, Manipulativmassage nach Terrier, Bindegewebsmassage, Narbenbehandlung, Unterwasserdruckstrahlmassage)
      • Hydrotherapie (Bewegungsbad mit und ohne Physiotherapie, Tauchbad, Kohlensäurebad)
      • Wärmezuführende Anwendungen (Peloide, Infrarot, Heiße Rolle, Ultraschall)
      • Wärmeentziehende Anwendungen (Eis, Milde Kälte)
      • Elektrotherapie (Gleichstromtherapie (Galvanisation), Zwei- oder Vierzellenbad, Hydrogalvanisches Vollbad (sog. Stangerbad), diadynamische Niederfrequenz, TENS (transkutane elektrische Nervenstimulation), Iontophorese)
      • Manuelle Lymphdrainage
      • Biofeedback (Myofeedback)
      • Harn- und Stuhlinkontinenzbehandlung

      Bewegungsbad

      In den Räumlichkeiten des Klinikum Harlaching befindet sich ein großes Bewegungsbad der Größe 10 m x 4 m mit der Tiefe von 1,05 m bis 1,35 m mit der Wassertemperatur von 35°C. In diesem Bad werden unterschiedliche Behandlungen in Gruppen durchgeführt.

      In einem kleineren Bewegungsbad der Größe 2,60m x2,40m mit höhenverstellbarem Boden (0m bis 1,65m) mit der Wassertemperatur von 35°C werden Einzelbehandlungen durchgeführt.

      Babyschwimmen

      Durch Ausnutzung der Wassereigenschaften wird die Muskulatur gekräftigt, die Atmung verbessert und das Schlafverhalten gefördert.

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      Vorgestellt: Unser Behandlungsteam

      Unser ärztliches Leitungsteam um Priv. Doz. Dr. med. Dr. med. habil. Peter Schöps. Finden Sie hier direkte Kontaktdaten.

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      Tagesklinik für Schmerztherapie. Hilfe bei chronischen Schmerzen.

      Unser schmerztherapeutisches Spezialistenteam behandelt Ihre chronischen Schmerzen tagsüber. Die Abende und Nächte verbringen Sie zu Hause.

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