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Kernspintomografie (MRT)

Dieses röntgenstrahlenfreie Verfahren eignet sich insbesondere zur Untersuchung von Weichteilen, Gelenken und inneren Organen. Im Tomografen werden mit Hilfe eines Magnetfeldes (bei unserem Gerät 1,5 Tesla, ca. 60.000-fach stärker als das Erdmagnetfeld)  hochfrequente Radiowellen erzeugt. Diese werden auf die gewünschten Körperpartien gesendet und die entstehenden Echosignale gemessen (Magnetresonanztomographie).

Der Computer errechnet daraus Querschnittsbilder der untersuchten Region. Anhand der unterschiedlichen Eigenschaften der verschiedenen Körpergewebe im Magnetfeld können krankhafte Veränderungen diagnostiziert werden. Durch die zusätzliche Verabreichung eines Kontrastmittels über die Armvene gelingt eine genauere Differenzierung.

Schädliche Einwirkungen dieser Radiowellen auf den Menschen sind nicht bekannt. Leider ist diese Untersuchungsart aber für bestimmte Personengruppen nicht geeignet. Die Untersuchungszeit im Gerät beträgt 15-30 Minuten. 

Informationen zur Untersuchungsvorbereitung für Patientinnen und Patienten

Für viele Untersuchungen ist die Kontrastmittelgabe (KM) in ein Blutgefäß erforderlich. Da dieses die Nierenfunktion beeinflussen kann, sollten vorher die Nierenfunktionswerte kontrolliert werden. Daher bitten wir Sie, aktuelle Nierenwerte (nicht älter als eine Woche) mitzubringen. Sie sollten am Morgen der Untersuchung alle Ihre Medikamente mit etwas Wasser eingenommen haben. Patienten mit Herzschrittmacher oder implantiertem Defibrillator und großflächigen Tätowierungen können nicht im Kernspintomographen untersucht werden, da es zu schwerwiegenden Verbrennungen kommen kann. Patienten mit künstlichen Herzklappen oder Gefäß-Clips bringen bitte den Ausweis mit, auf dem die genaue Bezeichnung, Art und Jahrgang vermerkt ist, da einige ältere Modelle nicht in das Magnetfeld dürfen.

Wichtige Hinweise zur Kernspintomografie

Nicht untersucht werden können:

  • Träger von Herzschrittmachern/Defibrillatoren
  • ältere Aneurysma-Clips
  • ältere künstliche Herzklappen
  • Träger von nach 2000 implantierten Gefäßclips und Herzklappen bringen bitte den Ausweis mit, auf dem die genaue Bezeichnung, Art und Jahrgang vermerkt ist

Bitte informieren Sie unser Personal bei:

  • verbliebenen Metallsplittern nach Kriegsverletzungen
  • Tätowierungen, sie können zu schwerwiegenden Verbrennungen führen

Sonstiges:

  • Piercings müssen vor der Untersuchung entfernt werden; viele Piercingstudios bieten Platzhalter an
  • Ältere Kinder können zur Beruhigung eigene Musik-CDs mitbringen oder ihre Mutter oder Vater mit in den Untersuchungsraum nehmen
  • Bei Kindern können wir für einen kurzen Schlummer sorgen (Sedierung oder Narkose), falls die Aufregung und Angst zu groß ist. Bitte setzen Sie sich in einem solchen Fall einige Tage vor der Untersuchung mit unserer Kinderklinik in Verbindung

Unsere Ausstattung und Schwerpunkte im Überblick

Ausstattung und Kompetenz: High-End-Technologie zu Ihrem Besten

Erhalten Sie hier einen Überblick zu unseren modernen Methoden. Digitale bildgebende Verfahren bei hochmoderner Ausrüstung.

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Medizinische Schwerpunkte: Wie können wir helfen?

Von der Neuroradiologie bis hin zur Darstellung der Herzkranzgefäße - auf diesen Gebieten haben wir viel Erfahrung

Medizinische Schwerpunkte der Radiologie in München Harlaching

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