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Computertomographie (CT)

Mit dem vorhandenen 16-Zeilen-Spiral-Computertomographen bieten wir folgende Untersuchungen oder Therapieverfahren an:

  • Darstellung des Schädels
  • Darstellung der Lunge
  • Darstellung des gesamten Bauchraumes
  • Darstellung der Gefäße
  • Darstellung von Knochen
  • Knochendichtemessungen
  • Punktionen von unklaren Befunden
  • Abszessdrainagen (Einlage eines ableitenden Katheters)
  • Drainagen von krankhaften Flüssigkeitsansammlungen

Aufgrund der hohen räumlichen und zeitlichen Auflösung können folgende Untersuchungen nichtinvasiv durchgeführt werden:

  • CT-Angiographie
  • CT-Kolonographie (Virtuelle Kolonographie)
  • Herzuntersuchungen (Cardio-CT einschließlich CT-Coronarographie)

Patienteninformation zu Computertomographie

Was ist eine Computertomographie?

Die Computertomographie, kurz CT wurde vor über 30 Jahren entwickelt. Das Prinzip hat sich bis heute nicht geändert. Ein System aus Röntgenröhre und gegenüberliegenden empfindlichen Detektoren rotiert während der Aufnahme um den Patienten. Die Daten werden mit einem Computer zu Schnittbildern zusammengerechnet, die von einem Radiologen auf Film oder am Monitor betrachtet werden. Ähnlich wie auf Röntgenbildern stellen sich Knochen zum Beispiel hell, Luft dagegen schwarz dar. 

Was ist neu an der "Mehrschicht"-CT?

Die neueste Generation der Computertomographen zeigt entscheidende Vorteile: Das Röntgenröhren-Detektorsystem rotiert viel schneller um den Patienten. Es können heute bis zu 256 Submillimeterschichten gleichzeitig angefertigt werden. Das bedeutet bis zu 640 Schichten pro Sekunde bei einer Rotationszeit von 0,4 Sekunden. Dem Arzt stehen dadurch z.B. Aufnahmen des gesamten Bauchraumes innerhalb von 10 Sekunden zur Verfügung. Ferner können die Einzelbilder zu einem besonders aussagekräftigem, dreidimensionalem Bild zusammengesetzt werden.

Was bedeutet das für den Patienten?

Diese Technologie kann auf zweierlei Weise genutzt werden: Entweder wird für eine Untersuchung eine etwas höhere Schichtdicke (z.B. 3 mm) gewählt und dadurch die Untersuchungszeit reduziert, oder aber die Untersuchungszeit wird ein wenig länger und die Schichtdicke wird auf ein Bruchteil reduziert (z.B. 0,75 mm). Dadurch sind viel mehr Details in den Bildern erkennbar. Oft entscheidet sich der Radiologe für einen Kompromiss, so dass sowohl die Untersuchungszeit reduziert als auch die Detailauflösung verbessert werden können. Darüber hinaus besitzt das Gerät eine intelligente Dosismodulation, so dass die Strahlenbelastung deutlich reduziert wird.

Vorteile auf einen Blick:

  • Hohe Detailauflösung
  • Schnelle und nicht-invasive Untersuchung
  • Kurze Untersuchungszeit
  • Geringst mögliche Strahlendosis

Welche neuen diagnostischen Möglichkeiten bietet diese Untersuchung?

Neben den bereits bekannten Routineuntersuchungen z.B. des Kopfes, der Lungen, des Bauchraumes oder des Skelettsystems können jetzt weitere Fragestellungen abgeklärt werden:

  • Moderne Herzdiagnostik bzw. Cardio-CT (CT-Coronarangiographie einschließlich Kalzium-Scoring zur Früherkennung von Herzerkrankungen)
  • CT-Angiographie zur Darstellung und exakten Ausmessung von Gefäßen
  • Virtuelle Kolonographie (Schichtaufnahmen des Darmes in wenigen Sekunden, anhand des gewonnenen Datensatzes simulierte Spiegelung des Darmes, um z.B. Darmpolypen, einen Tumor oder andere krankhafte Veränderungen zu erkennen)
  • Knochendichtemessung 

Wird Kontrastmittel benötigt?

Die Geschwindigkeit der neuen CT-Generation ändert nichts daran, dass die meisten Erkrankungen besser mit Kontrastmittel, teilweise sogar nur mit Kontrastmittel erkennbar sind. Auf die Gabe von Kontrastmittel kann also weiterhin nur selten verzichtet werden. 

Es gibt mehrere Arten der Kontrastmittelgabe:

  • Trinken des Kontrastmittels
  • Kontrastmitteleinlauf
  • Spritzen des Kontrastmittels in eine Vene

Ist eine Computertomographie für mich sinnvoll?

Im Allgemeinen gilt: eine Computertomographie darf nur durchgeführt werden, wenn zu erwarten ist, dass damit notwendige Informationen für eine Diagnose gewonnen werden.

Dies entscheidet zunächst der Arzt auf Station oder in der Ambulanz und fordert die entsprechende Untersuchung an. Vor Untersuchungsbeginn wird die Indikation nochmals von dem Arzt in der Röntgenabteilung überprüft und die optimale Untersuchungsstrategie für die spezielle Fragestellung festgelegt. So wird garantiert, dass die moderne Technologie individuell angepasst dem jeweiligen Patienten zu Gute kommt und die Strahlendosis so gering wie möglich ist.

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