Forschergruppe Diabetes

Leitung: Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler

Die Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und das Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München beschäftigen sich mit den Ursachen und der Früherkennung des Diabetes im Kindes- und jungen Erwachsenenalter und mit der Prävention von Diabetes. Sie beschäftigen sich auch mit der Entstehung des Diabetes während der Schwangerschaft (Gestationsdiabetes), mit fetalen und frühkindlichen Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes und Übergewicht und mit Tiermodellen des Diabetes.

Typ-1-Diabetes-Ursachen

Typ-1-Diabetes zählt zu den Autoimmunerkrankungen. Bei Patienten mit Typ-1-Diabetes finden sich Antikörper im Blut, die gegen Proteine der Insulin produzierenden Betazelle gerichtet sind (so genannte Inselautoantikörper). Anhand der BABYDIAB-Studie, der ersten prospektiven (beobachtenden) Geburtskohortenstudie bei Kindern aus Diabetesfamilien, konnte die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler grundlegende Erkenntnisse gewinnen: Bei Kindern, die Diabetes vor der Pubertät entwickeln, treten bereits häufig während der ersten beiden Lebensjahre Inselautoantikörper auf. Bestimmte Gene begünstigen diese frühe Inselautoimmunität und können bereits bei Geburt Auskunft über das Diabetesrisiko geben. Die BABYDIAB-Studie zählt zu den Vorreiterstudien auf dem Gebiet der Pathogeneseforschung (Forschung über die Entstehung einer Krankheit) des Typ-1-Diabetes. Andere ähnliche Studien zur Untersuchung des natürlichen Verlaufs der Betazellzerstörung folgten, vor allem in den USA und in Finnland. Im Jahre 2002 rief das National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases / National Institute of Health (NIDDK / NIH) - dem Modell von BABYDIAB folgend - die internationale multizentrische TEDDY-Studie ins Leben.

TEDDY

(The Environmental Determinants of Diabetes in the Young) -Studie Die TEDDY-Studie ist ein internationales Forschungsprojekt. Länder wie Amerika, Finnland und Schweden nehmen neben Deutschland an der TEDDY-Studie teil. Das Ziel ist es, Umweltfaktoren wie Infektionserreger, Ernährungs- und psychosoziale Faktoren zu identifizieren, die zur Autoimmunität und Typ-1-Diabetes mellitus führen oder davor schützen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen die Entwicklung von präventiven Therapien ermöglichen, um die Krankheit in Zukunft verhindern beziehungsweise heilen zu können. In TEDDY wurden weltweit 8431 Neugeborene aufgenommen. Die Neugeborenen wurden ausgewählt, weil sie Risikogene aufweisen, die für Typ-1-Diabetes prädisponieren. Von den 8431 Neugeborenen kommen 579 Kinder aus Deutschland. Dabei sind etwa die Hälfte aus Familien mit und die andere Hälfte aus Familien ohne familiäre Belastung. Alle Kinder sollen bis zum Alter von 15 Jahren nachuntersucht und durch die Kindheit begleitet werden. Dabei erforscht die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler Umwelteinflüsse wie Ernährung, Infektionen, Impfungen, aber auch psychosoziale Faktoren und geographische Unterschiede genau. Die Wissenschaftler untersuchen die Teilnehmer zudem regelmäßig auf Inselautoantikörper, um eine mögliche Erkrankung bereits im Vorfeld zu entdecken und die Entwicklung der Inselautoimmunität zu beobachten. Damit versucht sie, die Ursachen für eine Erkrankung zeitlich einzugrenzen. Die Diagnose des Typ-1-Diabetes kann gegebenenfalls frühzeitig gestellt werden, so dass das Risiko für Komplikationen wie zum Beispiel Stoffwechselentgleisungen sinkt. Zusätzlich besprechen die Studienbetreuer die Ergebnisse der Inselautoantikörpertests und ihre Bedeutung ausführlich mit den Familien. Da diese Betreuung den Familien auch eine gewisse Sicherheit vermittelt, hat im Laufe der Zeit keine Familie die Teilnahme an der Studie beendet. Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Winkler, kostenlose Hotline: 0800 / 33 83 339, E-Mail: teddy.germany@lrz.uni-muenchen.de 

TEENDIAB

In den Studien TEDDY und BABYDIAB lernen wir vor allem über die Entstehung von Diabetes und Autoimmunität im frühen Kindesalter. Die TEENDIAB-Studie beschäftigt sich - wie der Name sagt - mit der Entstehung des Diabetes während und nach der Pubertät. Über diesen Alterszeitraum gibt es weltweit noch sehr wenige Daten. Deshalb werden in die TEENDIAB-Studie Kinder zwischen acht und einschließlich elf Jahren aufgenommen, bei denen bereits ein Familienmitglied (Mutter, Vater oder Geschwisterkind) an Typ-1-Diabetes erkrankt ist. Alle TEENDIAB-Kinder werden bis zum Alter von 18 Jahren begleitet und nachuntersucht. Dabei werden Umwelteinflüsse wie Ernährung, Bewegung, psychosoziale Entwicklung, Pubertätsentwicklung und Gewichtsentwicklung erforscht. Alle Kinder werden auf Inselautoantikörper untersucht, den Vorboten einer Typ-1-Diabeteserkrankung. Die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler sucht noch interessierte Kinder und Familien, die an der Studie teilnehmen möchten. TEENDIAB ist eine deutschlandweite Studie im Rahmen des Kompetenznetzes Diabetes, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird.

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Winkler, Tel. 0800 / 82 84 868, E-Mail: TEENDIAB(at)mri.tum.de  

Typ-1-Diabetes-Früherkennung

Typ-1-Diabetes-Prävention

Diabetesprävention ist ein weit gefasster Begriff. Wir verstehen unter Prävention entweder die Verhinderung des Fortschreitens der Diabeteserkrankung nach klinischer Neuerkrankung (Manifestation) oder die Verhinderung der Entstehung von Diabetes bei Personen mit hohem familiärem und genetischem Risiko. Für Typ-1-Diabetes gibt es heutzutage noch keine sichere und effektive Prävention, die für die 'Routinebehandlung' des Diabetes angeboten werden kann. Es gibt inzwischen eine Reihe von Medikamenten, die nachgewiesenermaßen das Fortschreiten der Diabeteserkrankung aufhalten können (zum Beispiel die Behandlung mit dem monoklonalen Antikörper anti-CD3). Allerdings sind Dosierung und Sicherheit dieser Therapien noch nicht ausreichend erforscht, so dass diese Therapien nicht routinemäßig zur Verfügung stehen. Diabetesprävention findet also im Rahmen von kontrollierten Studien statt, an denen Patienten mit neu manifestem Diabetes oder mit erhöhtem Diabetesrisiko teilnehmen können.

Folgende Studien werden von der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler angeboten:

Für Erwachsene mit neu entdecktem Typ-1-Diabetes - AIDA

Im europaweit laufenden Anti-Interleukin-1 in Diabetes Action Trial (AIDA) möchte die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler die Zerstörung der Betazellen kurz nach dem Auftreten erster Diabetes-Symptome aufhalten. Damit soll eine gewisse körpereigene Insulinproduktion aufrecht erhalten werden. Zu diesem Zweck spritzen sich die Studienteilnehmer neun Monate lang täglich einen "Interleukin-1-Rezeptor-Antagonisten". Dieser Wirkstoff wird vom menschlichen Körper während einer Entzündung zur Verhinderung von Gewebeschäden auch selbst produziert. Bei Patienten mit Rheuma (chronische Polyarthritis) wird der "Interleukin-1-Rezeptor-Antagonist" bereits seit Jahren erfolgreich eingesetzt. Für ein Screening auf Inselautoantikörper, C-Peptid und einige Sicherheits-Laborwerte können sich Personen mit neu aufgetretenem Diabetes im Alter von 18-35 Jahren anmelden. Vorraussetzung ist, dass die ersten Symptome wie vermehrtes Wasserlassen und verstärktes Durstgefühl noch nicht länger als zwölf Wochen zurückliegen.

Interessierte melden sich bitte bei Dr. med. Markus Walter, Tel. 089 / 3068 2591, E-Mail: markus.walter(at)lrz.uni-muenchen.de  

Diapep277-Studie

Ziel dieser internationalen Studie ist es, kurz nach der klinischen Neuerkrankung (Manifestation) an Typ-1-Diabetes die ablaufende Immunreaktion an den Insulin produzierenden Betazellen abzuschwächen. Damit ist es möglich, deren weitere Zerstörung zu verzögern. Dieses Ziel soll erreicht werden, indem die Studienärzte vierteljährlich über einen Zeitraum von zwei Jahren ein Peptid verabreichen. Melden können sich alle Personen mit neu entdecktem Typ-1-Diabetes, die zwischen 20 und 45 Jahre alt sind und nicht länger als fünf Monate mit Insulin behandelt wurden. Die Studienärzte testen auf Autoantikörper und bestimmen das basale C-Peptid. Sollte es keine weiteren gesundheitlichen Bedenken geben, können die untersuchten Diabetiker an der Studie teilnehmen.

Ansprechpartner: Dr. med. Markus Walter oder Dr. med. Maike Wallner, Tel. 089 / 3068 2591, E-Mail: markus.walter(at)lrz.uni-muenchen.de oder maike.wallner(at)lrz.uni-muenchen.de 

Nabelschnurblut für Kinder mit Typ-1-Diabetes

Ziel dieser Studie ist es, die Blutzuckerkontrolle bei Kindern mit Typ-1-Diabetes zu verbessern. Erreichen möchten die Studienärzte das, indem sie den Kindern körpereigenes Nabelschnurblut übertragen. Auf diese Weise erzielten Forscher aus den USA bereits Erfolge, so dass die Kinder weniger Insulin spritzen mussten als vorher. Fünfzehn Kindern mit neu aufgetretenem jugendlichem Diabetes wurde dort ihr eigenes Nabelschnurblut übertragen. Dabei zeigte sich bei den behandelten Kindern im Vergleich zu einer unbehandelten Kontrollgruppe eine deutliche Senkung des Langzeitblutzuckerwertes HbA1c, der den Verlauf des Blutzuckers über mehrere Wochen anzeigt. Außerdem benötigten die Kinder deutlich weniger Insulin pro Tag als die Kontrollgruppe. Diese Ergebnisse legen für die Ärzte den Schluss nahe, dass Immunzellen im Nabelschnurblut die weitere Zerstörung der Insulin produzierenden Betazellen verhindern. Vorerst sollen in Deutschland zehn Kinder an der neuen Studie teilnehmen. Mitmachen können Kinder ab dem Alter von einem Jahr, deren Typ-1-Diabetes-Diagnose nicht länger als zwölf Monate zurückliegt und die über ihre eigene Nabelschnurblutprobe verfügen.

Interessierte Eltern melden sich bitte bei Dr. med. Maike Wallner, kostenlose Tel. 0800-8284868, E-Mail: maike.wallner(at)lrz.uni-muenchen.de 

Für nicht-diabetische Kinder mit Typ-1-Diabetes in der Familie - Pre-POINT

Pre-POINT ist eine internationale Studie, die die Wirkung einer Impfung gegen Typ-1-Diabetes mit Insulin untersucht. Zur Behandlung wird Insulin täglich als Pulver über den Mund aufgenommen. Es dient nicht zur Senkung des Blutzuckers, sondern soll als Impfung das Immunsystem beeinflussen und die Entwicklung einer Autoimmunität und eines Typ-1-Diabetes verhindern.
In der Pre-POINT Studie untersucht die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler die ideale Dosis des Insulins für die Impfung bei Kindern mit sehr hohem Diabetesrisiko. Kinder, die an Pre-POINT teilnehmen, können auf Wunsch auch bei der darauf folgenden POINT-Studie mitmachen, bei der die Wirksamkeit der Impfung untersucht wird. Um Kinder zu finden, die ein sehr hohes Diabetesrisiko haben, führt die Arbeitsgruppe zunächst eine Eingangsuntersuchung zur Risikobestimmung durch. Kostenlos teilnehmen können daran deutschlandweit alle Kinder, die zwischen achtzehn Monaten und sieben Jahren alt sind und die ein Geschwisterkind oder zwei enge Verwandte (Vater, Mutter, Geschwister) mit Typ-1-Diabetes haben. Unterstützt wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Juvenile Diabetes Research Foundation (JDRF) in den USA.

Weitere Informationen auf www.diabetes-point.org.

Interessierte Eltern melden sich bitte bei Dr. med. Peter Achenbach oder Leonore Thümer, kostenlose Tel. 0800-8284868, E-Mail: prevent.diabetes(at)lrz.uni-muenchen.de 

Phänotypisierung Diabetes

DiMelli - Diabetesregister Bayern

DiMelli ist das erste Diabetesregister Deutschlands, das neben der Registrierung von Diabeteshäufigkeiten gleichzeitig Blutproben sammelt. Mit Hilfe dieser Blutproben können der Diabetestyp und Diabetes-assoziierte Erkrankungen frühzeitig diagnostiziert werden. DiMelli registriert Kinder und junge Erwachsene bis zum Alter von 20 Jahren mit allen Diabetestypen (Typ-1-, Typ-2-, Mody-Diabetes oder andere). Alle Ärzte Bayerns sind aufgerufen, DiMelli zu unterstützen, damit die bayerische Diabetesregister-Kohorte so vollständig wird, wie ähnliche Kohorten in anderen Ländern Europas oder wie die SEARCH-Kohorte in den USA. DiMelli möchte alle Kinder und Jugendliche erfassen, deren Diabetesdiagnose nicht länger als sechs Monate zurückliegt. Ergebnisse der Blutanalysen über den Diabetestyp, über die Restfunktionsleistung der Betazelle, über Modygene und über andere Diabetes-assoziierte Erkrankungen werden Ärzten und Patienten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die erhobenen Daten sollen später Aufschluss über die Häufigkeit der einzelnen Diabetestypen in Bayern geben. Zusätzlich untersuchen die Ärzte den Einfluss verschiedener Auslöser wie zum Beispiel Übergewicht und sozioökonomische Faktoren auf die Erkrankung. DiMelli ist Teil des Kompetenznetzes Diabetes, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Durchgeführt wird die Studie von der Forschergruppe Diabetes der Technischen Universität München und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB).

Interessierte Ärzte beziehungsweise Eltern und Jugendliche melden sich bitte bei Leonore Thümer, kostenlose Tel. 0800-8284868, E-Mail: dimelli(at)lrz.uni-muenchen.de oder bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, Tel. 089 / 57093-3267, E-Mail: info(at)dimelli.de  

Studie "Immunprofil bei Kindern und Jugendlichen mit neu manifestiertem Diabetes mellitus"

Die Immunprofil-Studie wird in Kooperation zwischen der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler und den am DPV- ("Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation") Projekt beteiligten Zentren durchgeführt. DPV besteht seit 1990 (Leitung und Koordination: Professor Holl, Universität Ulm). Es handelt sich dabei um ein EDV-basiertes Dokumentationsprogramm für Patienten mit allen Diabetestypen, sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche. Im Sinne einer elektronischen Krankenakte werden diabetes-relevante Daten nur einmal erfasst und stehen dann für zahlreiche Funktionen zur Verfügung. Circa 300 Zentren/ Praxen in Deutschland und Österreich nehmen am DPV-Projekt teil. Damit sind nahezu alle an Diabetes erkrankten Kinder und Jugendlichen in Deutschland in der DPV-Datenbank erfasst.
Im Rahmen der "Immunprofil-Studie" sollen nun bei möglichst allen im DPV-System erfassten Patienten, die an Diabetes mellitus erkranken, die Diabetes-spezifischen Autoantikörper (Autoantikörper gegen Glutamatdecarboxylase, Insulin, die Tyrosinphosphatase IA-2, und gegen Zink Transporter 8 Protein) im Labor der Arbeitsgruppe in München bestimmt werden. Bisheriges Problem war, dass unterschiedliche Zentren unterschiedliche Messungen in unterschiedlichen Labors durchführen ließen, was eine Vergleichbarkeit/ Auswertung der Daten erschwerte.
In die Studie sollen jährlich circa 500 Patienten eingeschlossen werden. Die im Rahmen von DPV erhobenen Daten bei Erkrankungsbeginn und im Verlauf sollen mit den initial gemessenen Antikörperprofilen kombiniert ausgewertet werden.

Insbesondere sollen folgende Fragestellungen bearbeitet werden:

  • Können alle in DPV erfassten Patienten eindeutig einem Diabetestyp zugeordnet werden und waren diese aufgrund klinischer Parameter bisher richtig klassifiziert?
  • Besteht ein Zusammenhang zwischen bestimmten Immunprofilen und demographischen Daten (Alter, Geschlecht, Nationalität)?
  • Korrelieren Antikörperprofile bei Beginn der Erkrankung mit der Schwere der Manifestation, das heißt entwickeln Patienten mit einer breiten Immunreaktion zu Beginn häufiger Komplikationen wie eine Ketoazidose oder ähnliches?
  • Besteht ein Zusammenhang zwischen Immunprofil bei Beginn und dem späteren Verlauf - das heißt haben Patienten mit einer massiveren Immunantwort zu Beginn eine kürzere Remissionsphase und einen insgesamt komplizierteren Verlauf (schlechtere HbA1c-Werte, mehr Insulinbedarf, stärkere Blutzuckerschwankungen)?

Neben den wissenschaftlichen Fragestellungen profitieren neu an Diabetes erkrankte Kinder/ Jugendliche und deren Eltern und betreuende Ärzte von der eindeutigen Zuordnung zu einem Diabetestyp, da diese weitere diagnostische/ therapeutische Schritte nach sich zieht.

Für weitere Informationen zur Studie "Immunprofil bei Kindern und Jugendlichen mit neu manifestiertem Diabetes mellitus" melden Sie sich bitte bei Dr. med. Katharina Warncke, Tel. 089/ 3068 2591, E-Mail: katharina.warncke(at)lrz.tum.de 

Studie für Kinder mit neu entdecktem Typ-1-Diabetes

Viele Einzelheiten über den Verlust der Betazellfunktion, über die Rolle der Inselautoantikörper und der T-Lymphozyten und den Einfluss einer guten Blutzuckereinstellung nach einer Typ-1-Diabeteserkrankung sind noch ungeklärt. Ziel dieser Studie ist es, diesen ungeklärten Fragen nachzugehen und den natürlichen Verlauf nach Krankheitsbeginn zu erforschen, etwa den Verlauf der Honeymoon-Periode. Eltern können ihre Kinder zu dieser Studie anmelden, wenn die Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren alt sind und seit maximal einem Jahr Typ-1-Diabetes haben. Die Studie beinhaltet vier Untersuchungstermine innerhalb von zwei Jahren in München. Dabei führen die Studienärzte einen Mixed Meal Tolerance Test durch. Zudem werden mit Hilfe einer Blutprobe die Betazellfunktion, Inselautoantikörper, der Langzeitblutzuckerwert HbA1c, das Blutbild und Stoffwechselprodukte sowie für das Immunsystem wesentliche Blutzellen bestimmt. Die Studienärzte informieren die Eltern im Anschluss kostenlos über die patientenrelevanten Ergebnisse der Untersuchungen.

Interessierte Eltern melden sich bitte bei Dr. med. Maike Wallner, kostenlose Tel. 0800-8284868, E-Mail: maike.wallner(at)lrz.uni-muenchen.de

Schwangerschaftsdiabetes / Prävention

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) ist definitionsgemäß jeder Diabetes, der während der Schwangerschaft beginnt und diagnostiziert wird. Frauen, die während der Schwangerschaft einen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln, erkranken später häufig an einem Typ-2-Diabetes. Die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler führte von 1989-1999 die prospektive (beobachtende) Deutsche Gestationsdiabetes-Studie durch. Die Evaluation dieser Studiendaten konnte zeigen, dass insbesondere Frauen, die aufgrund des Schwangerschaftsdiabetes Insulin spritzen mussten und Inselautoantikörper-negativ sind, ein besonders hohes Risiko von 61 Prozent haben, innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Bislang gibt es keine etablierte Präventionsstrategie, um Frauen dieser Hochrisikogruppe zu schützen. International wurden verschiedene Präventionsansätze verfolgt. So konnte bereits gezeigt werden, dass sowohl eine Veränderung des Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und mehr körperlicher Aktivität als auch eine vorbeugende medikamentöse Behandlung die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verhindern können. Daher hat sich die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler als Aufgabe gesetzt, die Präventionsstudie PINGUIN für Deutschland zu entwickeln, die das Fortschreiten hin zu einem Typ-2-Diabetes verhindern soll. Indem die Studienteilnehmerinnen einen DPP4-Inhibitor einnehmen und ihren Lebensstil positiv verändern, soll dieses Ziel erreicht werden. Die Arbeitsgruppe erwartet eine Verzögerung oder gar Verhinderung der Typ-2-Diabetes-Manifestation sowie eine Prävention der Diabetes-Folgeerkrankungen.

PINGUIN

In der PINGUIN-Studie (Postpartale Intervention bei Gestationsdiabetikerinnen unter Insulintherapie) soll bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes durch die Einnahme des Wirkstoffs Vildagliptin (Galvus®) die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes nach der Schwangerschaft verhindert werden. Mehr als die Hälfte (61 Prozent) aller Frauen mit Insulin pflichtigem Schwangerschaftsdiabetes entwickeln innerhalb von drei Jahren nach der Entbindung einen Typ-2-Diabetes. Die vorbeugende Einnahme von Vildagliptin soll das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, senken. Vildagliptin soll den Blutzuckerhaushalt regulieren und eine regenerative Wirkung auf die Insulin produzierenden Betazellen der Bauchspeicheldrüse auslösen. Im Moment nehmen 43 Frauen an der Studie teil. Teilnehmen können alle Frauen, die während ihrer letzten Schwangerschaft einen Insulin pflichtigen Schwangerschaftsdiabetes hatten, die vor weniger als neun Monaten entbunden haben und mindestens 18 Jahre alt sind.

Weitere Informationen auf www.pinguin-studie.de.

Interessierte Frauen melden sich bitte bei Dr. med. Maike Wallner oder Lorenz Lachmann, kostenlose Tel. 0800-8284868, E-Mail: pinguin(at)lrz.uni-muenchen.de 

MuKiS

Die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler hat in der Deutschen Gestationsdiabetes-Studie herausgefunden, dass Frauen, die einen Schwangerschaftsdiabetes entwickeln, ein Risiko von zirka 50 Prozent haben im Verlauf der nächsten zehn Jahre nach Entbindung einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Das Risiko, in einer nachfolgenden Schwangerschaft erneut einen Schwangerschaftsdiabetes zu entwickeln, liegt ebenfalls um 50 Prozent. Weitere Studien haben gezeigt, dass eine Veränderung des Lebensstils mit ausgewogener Ernährung und mehr körperlicher Aktivität die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes verhindern können. Deshalb hat die Arbeitsgruppe in Kooperation mit der Frauenklinik und Poliklinik der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. KTM Schneider und mit dem Lehrstuhl für Sport und Gesundheit, Fakultät für Sportwissenschaft der Technischen Universität München unter der Leitung von Prof. Renate Oberhoffer die MuKiS-Studie ins Leben gerufen. MuKiS steht für Mutter-Kind-Sport in München. Diese Studie hat das Ziel, durch einen gesünderen Lebensstil Typ-2-Diabetes bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes zu verhindern. Bei einer Teilnahme an der MuKiS-Studie profitieren die betroffenen Frauen: Sie erhalten ein Bewegungsprogramm unter fachlicher Betreuung, eine kostenlose Ultraschalluntersuchung inklusive Untersuchung des Herzens des ungeborenen Kindes und eine medizinische und sportliche Nachuntersuchung. Momentan nehmen zwölf Frauen an der Studie teil. Es werden weiterhin noch Teilnehmerinnen mit Schwangerschaftsdiabetes zwischen der 24. und 30. Schwangerschaftswoche in die Studie aufgenommen.

Interessierte Frauen melden sich bitte bei Dipl. Sportwiss. Lydia Henneberger, Tel. 089 / 3187 4194, E-Mail: lydia.henneberger(at)lrz.uni-muenchen.de

Typ-2-Diabetes-Ursachen

Die Erkrankung Typ-2-Diabetes unterscheidet sich in ihrer Entstehung vom Typ-1-Diabetes. Neben einer genetischen Veranlagung und einer wahrscheinlichen Störung der Insulinausschüttung der Betazelle gilt Übergewicht als bedeutendster Risikofaktor. Daraus lässt sich ableiten, dass Präventionsmaßnahmen des Typ-2-Diabetes vor allem darauf abzielen, Übergewicht zu vermeiden oder bereits bestehendes Übergewicht abzubauen. In den letzten Jahren wurde beobachtet, dass auch die Zahl der Kinder mit Übergewicht stetig zunimmt und dass bereits Kinder und Jugendliche an Typ-2-Diabetes erkranken. Neuere Studien weisen darauf hin, dass der spätere Gewichtsverlauf der Kinder bereits während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter geprägt wird. So wird diskutiert, ob eine Diabeteserkrankung der Mutter während der Schwangerschaft das Risiko der Kinder erhöht, später im Leben Übergewicht beziehungsweise Typ-2-Diabetes zu entwickeln. Die von der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler durchgeführten Untersuchungen bei Kindern von Müttern mit Typ-1-Diabetes (BABYDIAB-Studie) und bei Kindern von Müttern mit Gestationsdiabetes (Deutsche Gestationsdiabetes-Studie) wollen deswegen herausfinden, ob die mütterliche Diabeteserkrankung das Übergewichtsrisiko der Kinder beeinflusst. Des Weiteren soll geprüft werden, inwieweit auch andere Faktoren (zum Beispiel hohes Geburtsgewicht, Stillverhalten), die mit einer diabetischen Schwangerschaft verbunden sind, für die spätere Gewichtsentwicklung der Kinder eine Rolle spielen.

Tiermodelle

Grundlagenforschung in Mausmodellen für Typ-1-Diabetes

Grundlagenforschung ist für die Aufklärung der Ursachen von Erkrankungen und zur Entwicklung von Therapien absolut notwendig. Bereits seit vielen Jahren führt die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler Studien in Mausmodellen durch. Das bekannteste Modell für Autoimmundiabetes ist das so genannte non-obese diabetic (NOD)-Mausmodell. Diese Mäuse entwickeln spontan Autoantikörper und Diabetes und die Krankheitsentstehung ist der im Menschen sehr ähnlich. In diesem Modell wurde besonders der Einfluss von Nahrungsfaktoren untersucht und es konnten Lebensmittelkomponenten identifiziert werden, die an der Diabetesentstehung im Menschen und im Tiermodell beteiligt sind. Die Ergebnisse dieser Studien wurden bereits auf Therapieansätze zur Diabetesprävention bei Kindern übertragen. Darüber hinaus eignet sich dieses Modell hervorragend, um die Entstehung von Autoantikörpern und deren Einfluss auf die Zerstörung der Insulin produzierenden Betazellen zu untersuchen. Besonders erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang Studien mit Autoantikörpern und genetischen Faktoren, die von weiblichen Mäusen während der Trächtigkeit auf ihre ungeborenen Babys übertragen werden. Neuere Studienansätze beschäftigen sich mit den Zellen des Immunsystems, die an der Entstehung von Autoimmundiabetes beteilig sind. Dazu wird ein Mausmodell herangezogen, in dem die Entwicklung von Diabetes ganz gezielt gesteuert werden kann (RIP-CD80-Mausmodell). Derzeit werden in diesem Modell Studien durchgeführt, um die Proteine auf den Insulin produzierenden Betazellen (die so genannten Autoantigenen) zu identifizieren, gegen die die Immunzellen bei der Entwicklung von Typ-1-Diabetes gerichtet sind. Die Ergebnisse aus diesen Untersuchungen sollen helfen, die ersten Reaktionen des Immunsystems bei der Diabetesentstehung zu verstehen.

Für weitere Informationen melden Sie sich bitte bei Dr. Kerstin Adler, Tel. 089 / 3187 3906, E-Mail: kerstin.adler(at)lrz.uni-muenchen.de .

Kompetenznetz Diabetes mellitus

Erstmals fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Regierungsprogramms "Gesundheitsforschung: Forschung für den Menschen" ein krankheitsbezogenes Kompetenznetz zum Thema Diabetes mellitus in Deutschland. 

Die Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler wird mit fünf Teilprojekten und dem Forschungsverbund "TREPPYD" (Translational Research on the Early Pathogenesis and Prevention of Young-onset Diabetes) gefördert. "TREPPYD" unter der Leitung von Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler beschäftigt sich mit der Entstehung (Pathogenese) und Häufigkeit des Typ-1-Diabetes im Kindesalter. 

Aus den erlangten Erkenntnissen möchte der Verbund neue Therapieverfahren entwickeln, um Diabetes im Kindesalter zu verhindern oder zu heilen. Das Kompetenznetz spannt den Bogen von der Grundlagenforschung über klinische und epidemiologische Studien bis hin zur Versorgungsforschung und Ökonomie. Zudem arbeitet es eng mit dem ebenfalls neu gegründeten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kompetenznetz Adipositas zusammen.

Weitere Informationen im Internet: www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net  

Sprecherin und damit auch Ansprechpartnerin des Kompetenznetzes Diabetes mellitus ist:
Prof. Dr. med. Anette-Gabriele Ziegler
Forschergruppe Diabetes der TUM
und
Institut für Diabetesforschung des Helmholtz Zentrums München
Kölner Platz 1
80804 München
E-Mail: kompetenznetz-diabetes(at)lrz.uni-muenchen.de 

Publikationen der Arbeitsgruppe

  1. Ziegler AG, Janka HU, Meister P, Spelsberg F, Mehnert H.  Multiple endokrine Neoplasie Typ IIb mit Ganglioneuromatose der Gallenblase, Cholelithiasis und Kleinhirndysplasie.  Akt Endokrin Stoff 7:156 159, 1986.
  2. Ziegler AG, Janka HU, Mehnert H. Transitorische ischämische Attacken bei Hyperparathyreoidismus. Dtsch med Wschr 112:345-347,1987.
  3. Ziegler AG, Standl E, Lander T, Nerl C, Rieber EP, Mehnert H.  Cell mediated auotimmunity at the onset of Type I diabetes mellitus. Klin Wschr 65:546-550,1987.
  4. Ziegler AG, Standl E.  Loss of Ia-positive Langerhans cells at the onset of Type 1 (insulin-dependent) diabetes mellitus.  Diabetologia 31:362-365,1988.
  5. Vardi P, Ziegler AG, Mathews JH, Dib SA, Keller RJ, Ricker AT, Wolfsdorf JI, Herskowitz RD, Rabizadeh A, Eisenbarth GS, Soeldner JS. Concentrations of insulin autoantibodies at onset of Type 1 diabetes: inverse log-linear correlation with age. Diabetes Care 11:736-739, 1988.
  6. Canadian European Randomized Control Trial Group. Cyclosporin-induced remission of IDDM after early intervention.  Association of 1 yr of Cyclosporin treatment with enhanced insulin secretion.  Diabetes 37:1574-82, 1988.
  7. Park JW, Ziegler AG, Janka HU, Doering W, Mehnert H.  Left ventricular relaxation and filling pattern in diabetic heart muscle disease: An echocardiographic study.  Klin Wschr 66:773-778, 1988.
  8. Ziegler AG, Vardi P, Ricker AT, Hattori M, Soeldner JS, Eisenbarth GS. Radioassay determination of insulin autoantibodies in NOD mice. Correlation with increased progression to overt diabetes.  Diabetes 38:358-63, 1989.
  9. Ziegler AG, Vardi P. Gross D, Bonner-Weir S, Villa-Komaroff L, Halban P, Ikegami H, Soeldner JS, Eisenbarth GS.  Production of insulin antibodies by mice rejecting insulin gene transfected cells.  J Autoimmunity 2:219-227, 1989.
  10. Ziegler AG, Ziegler R, Vardi P, Jackson RA, Soeldner JS, Eisenbarth GS. Life table analysis of progression to diabetes of anti-insulin autoantibody positive relatives of Type 1 diabetics.  Diabetes 38:1320-25, 1989.
  11. Standl R, Stiegler H, Rebell B, Ziegler AG, Schauer G, Roth R, Schulz K, Lehmacher W, Standl E: Der Typ-II-Diabetes in der Praxis des niedergelassenen Arztes: -Konzept einer zentrumsunterstützten Betreuung und Ergebnisse einer Stichproben-Erhebung im Großraum München. Akt. Endokr Stoffw 11:233-235, 1990.
  12. Ziegler AG, Baumgartl HJ, Standl E, Mehnert H: Risk of progression to diabetes of "low titer ICA" positive first degree relatives of Type 1 diabetics in Southern Germany. J Autoimmunity 3:619-624, 1990.
  13. Ziegler AG, Baumgartl HJ, Ede G, Held M, Vogt H, Kolb HJ, Standl E: Low pigment skin type and predisposition for development of type 1 diabetes? Diabetes Care 13:529-31, 1990.
  14. Ziegler AG, Standl E, Albert E, Mehnert H. HLA-associated insulin autoantibody (IAA) formation in newly diagnosed type 1 (insulin  dependent) diabetic patients. Diabetes 40:1146-49, 1991.
  15. Ziegler AG, Rabl W, ALbert E, Standl E. Insulin-Autoantikörper und Inselzell-Antikörper in Abhängigkeit vom Manifestationsalter und HLA  Phänotyp bei Patienten mit neumanifestem Typ-I-Diabetes mellitus. Dtsch med Wschr 116: 1737-1741, 1991.
  16. Martin S, Pawlowski B, Greulich B, Ziegler AG, Mandrup-Poulsen T, Mahon J. The natural course of remission in type 1 (insulin-dependent) diabetes during the first year after diagnosis. Diabetes Care 15: 66-74, 1992.
  17. Baumgartl HJ, Standl E, Schmidt-Gayk H, Kolb HJ, Janka HU, Ziegler AG. Changes of Vitamin D3 serum concentrations at the onset of immune  mediated type 1 (insulin-dependent) diabetes mellitus. Diabetes Research 16:145-148, 1992.
  18. Ziegler AG, Baumgartl HJ, Mühlbauer K, Mehnert S, Standl E. Familienuntersuchung bei Typ-I-Diabetes. Hinweise für eine gemeinsame genetische Komponente von Typ-I- und Typ-II-Diabetes. Diabetes und Stoffwechsel 1:14-17, 1992.
  19. Ziegler AG, Erhard J, Lampeter EF, Nagelkerken LM, Standl E. Involvement of dendritic cells in early insulitis of BB rats. J Autoimmunity 5:571-579, 1992.
  20. Ziegler AG, Mathies R, Ziegelmayer G, Baumgartl HJ, Rodewald A, Chopra V, Standl E. Dermatoglyphics in type 1 diabetes mellitus. Diabetic Medicine 10:720-24, 1993.
  21. Castano L, Ziegler AG, Ziegler R, Shoelson S, Eisenbarth GS. Characterization of insulin autoantibodies in relatives of patients with type 1 diabetes. Diabetes 42:1202-209, 1993.
  22. Ziegler AG, Hillebrand B, Rabl W, Mayrhofer M, Mollenhauer U, Vordemann J, Lenz A, Standl E: On the appearance of islet associated autoimmunity in offspring of diabetic mothers: a prospective study from birth. Diabetologia 36:402-408, 1993.
  23. Ziegler AG, Hillebarnd B, Standl E. Inselzellantikörper und Insulin  Autoantikörper bei Schwangeren mit Gestationsdiabetes. Diabetes und Stoffwechsel 2:51-55, 1993.
  24. Roll U, Christie MR, Standl E, Ziegler AG. Association of anti-GAD- antibodies with islet cell antibodies and insulin autoantibodies in first degree relatives of type 1 diabetic patients. Diabetes 43:154-60, 1994.
  25. Baumgartl HJ, Trucco M, Albert E, Mehnert S, Knapp M, Standl E, Ziegler AG. Assoziation von HLA-DQ-Markern und Typ-I-Diabetes in süddeutschen Multiplexfamilien. Diabetes und Stoffwechsel 3:278-282, 1994.
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