Über das Klinikum Bogenhausen

Als Haus der höchsten Versorgungsstufe mit 1.006 Betten sowie teilstationären Behandlungsplätzen gehören wir zu den großen Maximalversorgern der Landeshauptstadt und sind akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität München. Allein im letzten Jahr haben wir 35.725 Menschen vollstationär behandelt.

Das Klinikum Bogenhausen stellt sich vor: Hier finden Sie Wissenswertes und Interessantes.

Ihr Kontakt zum Klinikum

Mehr Informationen finden Sie unter Kontakt & Anfahrt.

Leitung des Klinikums

Auszeichnungen & Zertifikate

QMKD-Zertifikat

Qualitätsmanagement Klinischer Diabetes-Einrichtungen nach den Kriterien vom Bundesverband klinischer Diabetes-Einrichtungen 

Bundesverband klinischer Diabetes-Einrichtungen

Zertifiziertes Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft

Die Kliniken für

entsprechen den Qualitätskriterien zum Darmkrebszentrum der Deutschen Krebsgesellschaft.

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Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Darmkrebszentren

Zertifiziertes Pankreaskarzinomzentrum der Deutschen Krebsgesellschaft

Die Kliniken für

entsprechen den fachlichen Anforderungen für Pankreaskarzinomzentren der Deutschen Krebsgesellschaft. 

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Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Stroke Unit

Eine rasche und umfassende Akutversorgung von Schlaganfallpatienten gewährleistet die von der deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifizierte Schlaganfalleinheit, die sogenannte Stroke Unit.

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Chest Pain Unit

Ziel der Chest-Pain-Unit (CPU) ist die rasche und zielgerichtete Abklärung eines akuten oder neu aufgetretenen unklaren Thoraxschmerzes.

Die Zertifizierung der Chest-Pain-Unit erfolgt durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie.

EMAS Geprüftes Umweltmanagement

Das Gemeinschaftssystem für das freiwillige Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (Eco-Management and Audit Scheme, EMAS) ist ein von den Europäischen Gemeinschaften 1993 entwickeltes Instrument für Unternehmen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. 

EMAS

Ökoprofit

Seit 2007 nimmt unsere Klinik erfolgreich am Projekt "Ökoprofit" der Landeshauptstadt München teil und erhielt nach einer Überprüfung unserer Leistungen die Auszeichnung "Ökoprofit Betrieb München".

Die Ziele der Initiative liegen u. a. in der Weiterentwicklung und Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistungen, der Vermittlung von Rechtssicherheit sowie dem Erfahrungsaustausch mit anderen beteiligten Betrieben. 

Landeshauptstadt München – Ökoprofit 

Zertifizierte Fortbildungsstätte für Transösophagale Echokardiografie

In der Anästhesiologie und Intensivmedizin ist die Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Schmerztherapie nach den Kriterien der Gesellschaft für Anästhesiologie und lntensivmedizin zertifiziert. 

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Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und lntensivmedizin e.V.

Trainigszentrum für Physikalische Medizin und Frührehabilitation

Die Klinik für Frührehabilitation und Physikalische Medizin ist als Trainingszentrum für Physikalische Medizin und Frührehabilitation vom European board of physical and rehabilitation medicine akkreditiert. 

European board of physical and rehabilitation medicine

Weitere Zertifikate:

  • Intechnika; Validierung der Umwelterklärung
  • Zertifiziertes Zentrum für Gefäßmedizin durch die Deutsche Gesellschaft für Angiologie und die Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

Förderverein Klinikum München-Bogenhausen e.V.

Gründung und Anliegen

Am 05. Februar 1998 trafen sich sechzehn Bürgerinnen und Bürger im Konferenzraum der Stadtsparkasse München, um den FÖRDERVEREIN KRANKENHAUS MÜNCHEN-BOGENHAUSEN e.V. zu gründen. Die Vereinsgründerinnen und -gründer, ehemalige und zufriedene Patientinnen und Patienten des Krankenhauses Bogenhausen, stellten die Gründung unter das Motto "die hohe Leistungsfähigkeit des städtischen Krankenhauses München-Bogenhausen zu erhalten und die Ausstattung mit medizinischem Gerät weiter zu verbessern", oder kurz: "Leistung braucht Förderung". Am 29.04.2010 wurde der Name des Vereins in "FÖRDERVEREIN KLINIKUM MÜNCHEN-BOGENHAUSEN e.V" umbenannt, da die städtischen Krankenhäuser der LH München sich zwischenzeitlich zu einer Klinik GmbH zusammengeschlossen hatten.

Der Zweck des Vereins

ist nach wie vor die Förderung der Gesundheitspflege, insbesondere Maßnahmen und Veranstaltungen, die der Patientenaufklärung, der gesundheitlichen Früherkennung oder der Rehabilitation dienen. Unsere abgeschlossenen Projekte und zukünftigen Planungen finden Sie auf unserer Homepage unter "Projekte". Der Verein ist gemeinnützig und legt Wert darauf, überparteilich, überkonfessionell und unabhängig zu sein. Er versteht sich als unverzichtbares Bindeglied zwischen der Bevölkerung, den Patienten und dem Klinikum, das Kommunikation und Aufklärung über Krankheiten und medizinische Entwicklungen unterstützt.

Mitglied werden

Alle Bürgerinnen und Bürger, auch Firmen und Körperschaften, sowie Mitarbeiter des Städtischen Klinikums München können bei uns Mitglied werden. Wir möchten möglichst viele Gönner und Freunde für den guten Zweck gewinnen. Sie befinden sich in bester Gesellschaft mit unseren über 555 Mitgliedern.

Geschichte des Klinikums

Die Eröffnung des Städtischen Klinikums München-Bogenhausen 1984 weist – medizinisch-historisch gesehen – Parallelen zur Eröffnung des Allgemeinen Krankenhauses auf, des heutigen Sitzes der Medizinischen Universitätsklinik Innenstadt in der Ziemssenstraße. Als im Jahr 1813 das vor dem Sendlinger Tor erbaute Allgemeine Krankenhaus seiner Bestimmung übergeben wurde, ordnete der König im selben Jahr die Schließung der wichtigsten bisherigen Münchner Hospitäler an, nämlich das der Elisabethinerinnen (in der heutigen Mathildenstraße), das Anna-Krankenhaus (in der heutigen Blumenstraße) und das Stadtbruderhaus (in der heutigen Kreuzstraße). Mit dem Übergang vom Sozialasyl, für das die geistliche Fürsorge und die caritative Pflege der Siechen im Vordergrund stand, zu einem neuartigen Krankenhaus für "heilbar Kranke" war gleichzeitig eine Verbesserung der Krankenversorgung verbunden.

Das gleiche Ziel, nämlich die Verbesserung der Patientenversorgung, verfolgten die Münchner Stadtväter in den frühen Siebzigerjahren durch die Planung und Errichtung des neuen Städtischen Krankenhauses München-Bogenhausen.

Mit der Inbetriebnahme dieses neuen großen Krankenhauses im Jahre 1984 konnte die Verbesserung der Krankenversorgung zum einen durch die Zentralisierung – mit der Schließung dreier kleinerer Städtischer Krankenhäuser – und zum anderen durch ein verbessertes medizinisches Angebot erreicht werden.

Bei den 1984 aufgelassenen kleineren Krankenhäusern handelte es sich nicht um primär als Krankenhäuser konzipierte Einrichtungen, sondern um lang andauernde Provisorien aus der Nachkriegszeit. So war das seit 1946 bestehende – vorerst nur für vier Jahre als Provisorium vorgesehene – Städtische Krankenhaus München-Oberföhring von 1939 bis 1945 ein Luftwaffenlazarett der Deutschen Wehrmacht.

Das Städtische Krankenhaus München-Pappenheimstraße wurde 1946 im ehemaligen Gebäude der Bayerischen Kadettenanstalt eingerichtet; es diente erst einmal als Lazarett, später bis 1951 als Hilfskrankenhaus der Stadt München für Haut- und Geschlechtskrankheiten.

Das Städtische Krankenhaus Kempfenhausen stand im Park eines Schlosses am Starnberger See mit 500-jähriger Geschichte. Dieses Haus wurde während des Krieges als Lazarett ausgebaut, nahm in der Nachkriegszeit Tbc-Kranke auf, später auch allgemeininternistische Patienten.

Auch aus dem Städtischen Krankenhaus München-Thalkirchner Straße wurde eine Abteilung, die städtische urologische Abteilung, mit 65 Betten in das neue Krankenhaus übernommen.

Das Klinikum München-Bogenhausen ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass sich die Krankenhausarchitektur dem Fortschritt in der Medizin ständig anpassen muss. Während Ende des 19. Jahrhunderts die Krankenhäuser im Pavillon-Stil gebaut wurden – um den Hospitalismus einzudämmen – entstehen die jetzigen Krankenhäuser als Folge der Spezialisierung in der Medizin.

Das Krankenhaus München-Bogenhausen stellt ein Kompaktkrankenhaus dar, das alle ärztlichen und versorgenden Dienste unter einem Dach beherbergt.

Zeittafel

17.12.1969

Der Stadtrat der Landeshauptstadt München gibt den Planungsauftrag für den Neubau des Krankenhauses München-Bogenhausen 

28.01.1972

Das Preisgericht vergibt den 1. Preis an das Münchener Architekturbüro Roemmich und Partner 

03.04.1974

Projektgenehmigung mit Beschluss des Stadtrats 

16.01.1975

Beauftragung des Büros Teamplan, Tübingen, für dieBetriebsablaufplanung und Bauberatung 

13.05.1976

Der Stadtrat beschließt eine Bettenreduzierung von 1.254 auf 1.000 Betten 

05.05.1977

Fachliche Bewilligung des Krankenhauses durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung 

26.10.1977

Grundsteinlegung 

22.02.1979

Beschluss des Gesundheitsausschusses über die fachliche Gliederung und den Einbau einer Brandverletztenstation anstelle einer Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe 

26.10.1979

Richtfest 

29.07.1982

Umzug der Verwaltung in den Neubau 

22.02.1983

Fachliche Billigung der Einrichtung mit Kostenreduzierung um 14 Mio. DM 

09.12.1983

Einweihungsfeier 

08.04.1992

Stadtratsbeschluss, die Städtischen Krankenhäuser Münchens vom Regiebetrieb in Eigenbetriebe umzuwandeln 

01.07.1993

Das Krankenhaus München-Bogenhausen wird seither als Eigenbetrieb geführt 

ab 01.01.2005

Das Klinikum Bogenhausen gehört zum Städtischen Klinikum München GmbH