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Hygiene und Infektionsprävention sind uns wichtig

2013 wurde eine eigenständige Stabsstelle für Klinikhygiene geschaffen, die mit den Aufgaben der Infektionsprävention bei den Patientinnen und Patienten im Klinikum München betraut wurde. Die Stabsstelle ist direkt der Geschäftsführung unterstellt und berät diese und alle Kliniken bei allen krankenhaushygienischen Fragestellungen.

Für die Sicherheit unserer Patienten

Unser Ziel ist es, eine sichere Patientenversorgung zu gewährleisten. Wir haben daher in vielen Bereichen standardisierte Abläufe eingeführt, um Behandlungsfehler zu verhindern – immer unterstützt durch die Unternehmensführung, die die Durchführung dieser Abläufe zwingend in Form von Dienstanweisungen vorschreibt.

Die Einhaltung bestehender Richtlinien sowie hausinterner Leitlinien, z. B. beim Umgang mit Blutkonserven, schwierigen Infektionen oder allgemein bei der Händedesinfektion, wird regelmäßig überprüft.

Wir beteiligen uns an der deutschlandweiten „AKTION Saubere Hände“. Regelmäßig finden in unseren Häusern sogenannte Hygieneeinweisungen statt, diese bieten wir auch für Praktikanten, Rettungssanitäter, Berufspraktikanten, PJler usw. an.

Weiterhin orientieren wir uns an den Handlungsempfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit und der Schweizer Stiftung für Patientensicherheit und pflegen enge Kontakte.

Wir vermeiden Verwechslungen

  1. Vor einer OP werden Patientinnen und Patienten bei uns mehrfach nach ihrem Namen und Geburtsdatum gefragt werden, um Patientenverwechslungen zu vermeiden. Der Abgleich mit der Patientenakte ist ein einfacher und effektiver Sicherheitscheck.
  2. Darüber hinaus erhält jede Patientin und jeder Patient in dieser risikobehafteten Situation ein Patientenarmband. So kontrollieren wir Ihre Identität während Ihres Aufenthaltes in unseren Kliniken.
  3. Die Kennzeichnung der zu operierenden Körperstelle verhindert fälschliche Eingriffe. Auch hierfür gibt es eine evaluierte Methodik und Verfahren

Patientensicherheit wird nicht dem Zufall überlassen: neben der Schulung aller Mitarbeiter regeln klare und jedem bekannte Dienstanweisungen das Vorgehen, z.B. gibt es Dienstanweisungen zur „Patientenidentifikation“ und zur  „Vermeidung von Eingriffs- und Seitenverwechslungen“.

Keimfrei? Sie haben es in der Hand!

Gelb, auffällig und auffordernd. So weisen ab März 2017 Plakate mit Händen und Fußstapfen in den Eingangsbereichen auf die Hände-Desinfektionsspender hin. Auffällige Poster an den Eingangstüren weisen auf die Notwendigkeit der Händedesinfektion hin, 

Die Botschaft unserer Klinikhygiene ist eindeutig: „Händedesinfektion ist mit großem Abstand die wirksamste Prävention von Infektionen“, sagt Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser, Leitender Arzt der Stabsstelle Klinikhygiene in der StKM. 

Patienten, Besucher und vor allem auch Ärzte (und Pflegekräfte) gilt es für das Thema deutlich stärker zu sensibilisieren und zu motivieren.

Die Plakate sind Auftakt für eine ganzer Kampagne zur Infektionsprävention mit Schwerpunkten im März, Mai und November 2017.

Unser Aktion für besser Krankenhaushygiene, Handhygiene, Händedesinfektion. Machen Sie mit!

Die Aufmerksamkeit auf die Handhygiene lenken: mit auffällige Motiven z.B. an Aufzugstüren, Desinfektionsspendern und Türgriffen.

Piktogramme erzeugen Aufmerksamkeit für besseren Infektionsschutz

Die Botschaften richten sich nach innen und außen- also an Patienten, Besucher und an Mitarbeiter unserer Stationen gleichermaßen.

Besucher und Angehörige müssen an der Tür zum Patientenzimmer für notwendige Hygiene- und Isolationsmaßnahmen sensibilisiert werden. Dafür wurde eine Beschilderung mit Piktogrammen entwickelt. Die Piktogramme und ein Farbsystem, welches sich auf den Übertragungsweg bezieht, unterstützen den hygienischen Umgang mit Isolationszimmern. Diese erklären die notwendigen Schritte, also z.B. das Anlegen und Entsorgen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Die Herausforderung, vor der wir als Ihr Städtisches Klinikum stehen, stellt sich europaweit. So hat das Europäische Zentrum für Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ausgerechnet, dass sich rund 2,6 Millionen Europäer jährlich mit Keimen im Krankenhaus infizieren. Laut Hochrechnung sterben ca. 91.000 Patienten an den Folgen wie Lungenentzündungen, Sepsis (Blutvergiftung), Harnwegs- und Wundinfektionen.

„Ein Teil dieser Infektionen wäre vermeidbar“, betont Dr. Schwarzkopf-Steinhauser, „und deshalb sollte Händedesinfektion für uns eine Selbstverständlichkeit sein. Am besten ist es, wenn sie in die Arbeitsroutine eingebaut wird und kein zusätzlicher Arbeitsgang ist.“

Die Piktogramme im Uhrzeigersinn, beginnend rechts-oben: "Kontakt-,Tröpfchenisolation" -> "Umkehrisolation" -> "Kontakt-/Aerosolisolation" -> "Kontaktisolation".
Besuchern, aber auch Mitarbeitern, Konsildiensten und Reinigungsdienst wird auf Hinweistafeln das Verhalten zu den Symbolen erklärt.

Leistungen der Stabsstelle für Klinikhygiene

  • Beratung in allen Fragen der Hygiene und Infektionsprävention
  • Erstellung von Hygieneplänen, -leitlinien / -standards
  • Beteiligung an übergeordneten Netzwerken und Initiativen zur Infektionserfassung und –prävention und Surveillance nosokomialer Infektionen
  • Anleitungen zum Umgang mit Patienten mit multiresistenten / hochpathogenen Erregern
  • Unterrichts- und Fortbildungsveranstaltungen
  • Krankenhaushygienische Begehungen
  • Zusammenarbeit mit dem öffentlichen Gesundheitsdienst
  • Ausbruchsmanagement
  • Planung, Durchführung und Auswertung von hygienisch-technischen Qualitätsprüfungen (z. B.  Lebensmittel, Wasser, Luft, Reinigungs-, Desinfektions- und Sterilisationsmaßnahmen)
  • Umgebungsuntersuchungen
  • Beratung bei Neu- und Umbauplanungen
  • In Zusammenarbeit mit der Medizinische Mikrobiologie, den klinischen Abteilungen und der Apotheke das Erstellen von Leitlinien zur Antibiotikatherapie

Leitung Stabsstelle Klinikhygiene

Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser

Kölner Platz 1
80804 München 
gerhard.schwarzkopf.server-mail@klinikum-muenchen.de

Dr. Gerhard Schwarzkopf-Steinhauser stellt den Bereich vor.

Mitarbeiter der Stabsstelle für Klinikhygiene

Dr. med. Benjamin Würstl

Stellvertretende Leitung Stabsstelle Klinikhygiene

Kölner Platz 1
80804 München
Benjamin.Wuerstl.server-mail@klinikum-muenchen.de

Eva Seemüller

Teamassistentin Stabsstelle Klinkhygiene

Kölner Platz 1
80804 München
Tel.: (089) 3068-2337

Vorgestellt: Management, Initiativen, Qualitätszertifikate und Patientensicherheit

Qualität, Zufriedenheit, Prozesse - wir wollen unsere Ergebnisse messbar und greifbar machen. Qualitätsmanagement ist wichtiger Teil unserer Unternehmenskultur.

Qualitätsmanagement des Städtischen Klinikum München

Wir möchten besser werden. Ihre Hinweise begreifen wir als Chance und sind für Ihre wertvollen Rückmeldungen dankbar. Ihre Meinung ist uns wichtig - bitte teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns!

Meine Erfahrung mit dem StKM

Wir fragen regelmäßig unsere Patientinnen und Patienten wie zufrieden sie mit uns sind. Auch liegen in jeder Patientenmappe Rückmeldekarten aus.

Patientenzufriedenheit am Klinikum München

Unabhängige Prüfer bescheinigen regelmäßig nicht nur die hohe medizinische und pflegerische Qualität des Städtischen Klinikums München.

Zertifizierungen der Städtischen Kliniken

Organisation und Medizin der Kompetenz-Zentren werden eng überwacht - und oft durch Fachgesellschaften zertifiziert. So wird eine verlässlich hohe Therapiequalität erreicht - gleichbleibend für alle Patienten.

Medizinische Spezialzentren in München

Wir pflegen eine positiven Fehlerkultur. Die Fehlererfassung per CIRS-System und das klinische Risiko-Management verbessern nachhaltig Sicherheit und Therapiequalität.

Minimierung von Risiken und Fehlern am Klinikum München

Die jährlich erscheinenden Qualitätsberichte geben einen systematischen Überblick über die Leistungen unserer Krankenhäuser.

Qualitätsberichte §137 für die Städtisches Klinikum München GmbH