Bizepssehnenriss

Wenn die Bizepssehne reißt, gibt es meist einen lauten Knall. Am Oberarm bildet sich eine dicke Beule. Diese Beule wird durch das Verrutschen des Muskelbauchs verursacht. Wird der Bizepssehnenriss nicht operiert, bleibt diese Beule dauerhaft bestehen.  

Wo die Sehne am häufigsten reißt

Der Bizeps, ein Muskel im Oberarm, ist an drei Punkten mit dem Skelett verbunden. Am oberen Ende besitzt der Bizeps zwei so genannte Muskelköpfe. Der lange Muskelkopf setzt oberhalb des Schultergelenks an, der kleine Muskelkopf endet zwischen Armbeuge und Schlüsselbein. Während der kleine Muskelkopf eher selten reißt, sind der große Muskelkopf und die untere Bizepsverankerung häufiger von einem Bizepssehnenriss betroffen.  

Operative Therapie bei Bizepssehnenriss

Die Diagnose auf einen Bizepssehnenriss erfolgt im Ultraschall oder durch Kernspin-Tomografie.

Bei einer Operation versucht der Chirurg, die Verankerung am Bizeps durch verschiedene Techniken wiederherzustellen. Mit einem so genannten Nahtanker oder einer bioresorbierbaren Schraube kann die Sehne z.B. am Knochen neu verankert werden.  

Was den Riss der Bizepssehne begünstigt

Meist kommt es im Rahmen eines Sportunfalls zum Riss der Bizepssehne. Vor allem bei älteren Menschen kann der Bizeps aber auch so verschleißen, dass der Riss spontan, ohne übermäßige Belastung, auftritt. Rheumatische Erkrankungen können z.B. auch zu Vorschädigungen der Sehne führen und so den Riss der Sehne begünstigen.  

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Häufig durchgeführte Behandlungen der Arme und Finger