Fingerbruch

Ein Sturz auf die Hand oder der ungünstige Aufprall des Balles beim Sport und schon handelt es sich um einen Fingerbruch. Seltener kommt es auch bei Verrenkungen von Fingergelenken, so genannten Luxationen, zu einem Bruch.

Jedes Fingerglied kann brechen

Unsere Hand besteht aus verschiedenen Handwurzelknochen und den fünf Mittelhand- und Fingerknochen. Bis auf den Daumen, der sich aus nur zwei Knochen zusammensetzt, bestehen alle anderen Finger aus jeweils drei knöchernen Stützelementen.

Man unterscheidet das Fingergrundglied, das Fingermittelglied und das Fingerendglied. Jedes dieser Glieder im Finger kann brechen. Dabei gibt es glatte Brüche, aber auch Trümmerbrüche oder verschobene Frakturen.  

OP nur bei komplexen Brüchen

Der Patient bemerkt bei einem Bruch des Knochen zunächst einen starken Schmerz und ein Anschwellen des Fingers. Die Beweglichkeit der Finger ist eingeschränkt. Bei Brüchen des Fingerendglieds bildet sich oft ein schmerzhafter Bluterguss unter dem Nagel.

Der Arzt sichert die Diagnose auf einen Fingerbuch mit Hilfe einer Röntgenaufnahme ab. Meist reicht dann eine konservative Therapie um den Fingerbruch zu heilen: Der Finger wird mit einem Gips oder einer Schiene einige Wochen ruhig gestellt.

Komplexe Brüche werden operiert. Drähte, Schrauben oder Platten stabilisieren dann die Fragmente des Knochen im Finger. Eine anschließende Behandlung durch Physiotherapie stellt nach einem Fingerbruch wieder die volle Beweglichkeit her.  

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