Speichenbruch (Distale Radiusfraktur)

Ein Speichenbruch, in der Medizin auch Radiusfraktur genannt, ist die häufigste Fraktur beim Menschen. In etwa 25 Prozent aller Knochenbrüche ist die Speiche betroffen. Die Speiche ist ebenso wie die Elle ein Knochen des Unterarms und verbindet Handgelenk und Ellenbogen.

Ältere Menschen und Kinder besonders gefährdet

Meist bricht die Speiche Knochen bei einem Sturz auf die Hand. Besonders häufig trifft ein Speichenbruch Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, da diese beim Spielen und Toben schneller stürzen.

Auch ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko für eine Radiusfraktur. Krankheiten wie Herzrhythmusstörungen oder Schwindel können einen Sturz begünstigen. Außerdem verändert sich im Alter die Knochenstruktur: Die Knochen werden brüchiger.

Besonders bei Patienten mit Osteoporose tritt dieser Bruch verstärkt auf.  

Häufig Bruch nahe am Handgelenk

In 90 Prozent der Fälle bricht die Speiche nahe am Handgelenk. Dann spricht der Arzt von einer distalen Radiusfraktur.

Nur selten liegt die Fraktur in der Nähe des Ellenbogens. Diese Verletzung bezeichnet man als proximale Radiusfraktur.

Typische Symptome bei einem Speichenbruch sind Schmerzen, eine Schwellung und eine Fehlstellung des Handgelenkes.

Ruhigstellung mit Gips

Ziel der Behandlung ist es, die volle Beweglichkeit der Hand wiederherzustellen. Meist erreicht man das bereits mit einer konservativen Therapie: Der Bruch wird, wenn nötig, unter Röntgenkontrolle gerichtet und der Unterarm mit einem Gipsverband ruhig gestellt.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Radiusfraktur

Verletzungen & Erkrankungen der Arme und Finger