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Tennisarm (Epicondylitis humeri radialis)

Auch ohne Tennis kann man unter einem Tennisarm leiden. Oft sind Belastungen bei der Arbeit, z.B. durch handwerkliche Tätigkeiten oder intensives Arbeiten am Computer, Ursachen für die Symptome und Beschwerden.

Tennisarm: Überlastete Muskeln

Der Ellenbogen verursacht bei einem Tennisarm starke Schmerzen. Häufig strahlen diese Schmerzen bis in die Hand aus.

Ein Tennisarm, medizinisch auch Epicondylitis humeri radialis, genannt, entsteht durch eine Überlastung der Muskeln. Diese kann akut oder auch chronisch erfolgen. Die Folge sind degenerative oder entzündliche Veränderungen im Ellenbogen. Der Arm kann dann nur noch eingeschränkt benutzt werden.  

Behandlung des Tennisarms

Die Behandlung erfolgt zunächst konservativ: Man stellt den Arm ruhig, macht Salbenverbände oder spritzt Cortison als Therapie.

Wenn diese Behandlung nicht hilft, kann die Therapie eine Operation notwendig machen, bei der der Ansatz der Muskulatur gelockert wird.  

Tennisarm vs. Golferellenbogen

Die Symptome bei einem Tennisarm sind abhängig von der Stelle, an der der Ellenbogen geschädigt ist.

Treten die Schmerzen im äußeren Bereich des Ellenbogens auf, wenn man den Unterarm dreht, das Handgelenk oder den Mittelfinger gegen einen Widerstand streckt oder den Ellenbogen streckt und die Hand passiv gebeugt ist, handelt es sich um einen Tennisarm.

Tritt der Schmerz eher im inneren Bereich des Ellenbogens beim Drehen des Unterarms, beim Beugen des Handgelenks oder beim Heben schwerer Gegenstände auf, deuten die Symptome des Patienten auf ein Golferellenbogen hin.  

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