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Hallux valgus (Ballengroßzehe)

Wir werden immer größer, schwerer, tragen enge Schuhe und trainieren unsere Füße nur noch selten beim Barfußgang – Hallux valgus ist eine Krankheit unserer Zivilisation.

Frauen am häufigsten betroffen

Vor allem Frauen sind vom Hallux valgus betroffen. Bei Hallux valgus, auch als Ballengroßzeh bezeichnet, handelt es sich um die Verformung des Fußes, bei der sich die Großzehe zur benachbarten Zehe dreht. Der Ballen auf der Innenseite des Fußes wird durch die Fehlstellung dick und rot.  

Fehlstellung schädigt Gelenke & Knochen

Beim Hallux Valgus handelt es sich nicht nur um ein kosmetisches Problem. Die Fehlstellung schädigt Gelenke und Knochen des Patienten. Der geschwollene Ballen verursacht in jedem Schuh Schmerzen. Schleimbeutel entzünden sich häufig und Gelenkwasser kann austreten.  

Wie ein Hallux valgus entsteht

Ein Fuß besteht aus 28 Knochen, zahlreichen Gelenken und Muskeln. Etwa 100 Bänder spannen sich darüber und halten den Fuß in Form. Werden die Bänder zu weich, wird der Fuß breiter.

Beim Hallux valgus passiert das im Bereich des Mittelfußknochens. Dort wird der Fuß durch den Hallux Valgus breiter, während die Bänder in Richtung Fußspitze noch fester sind und die Großzehe mit einer Hebelbewegung Richtung Nachbarzehe schieben.  

OP als letzte Alternative

Eine Operation ist nur das letzte Mittel, die Fehlstellung und damit verbundenen Beschwerden zu beheben.

Zunächst versucht man bei einem Hallux valgus zur Behandlung den Fuß mit maßgeschneiderten orthopädischen Einlagen zu entlasten, und z.B. bestimmte Auflagepunkte zu stimulieren, um so eine gewünschte Muskelanspannung oder -entspannung anzuregen.  

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