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Klumpfuß

Ein Klumpfuß ist eine angeborene Deformation der Füße. Sie kann ein- oder beidseitig auftreten. Der Fuß oder die Füße sind dabei nach innen gedreht. Im Extremfall befindet sich die Fußsohle oben.

Jungen häufiger vom Klumpfuß betroffen

Etwa eines von 1000 Kindern hat bei der Geburt einen oder zwei Klumpfüße. Jungen sind deutlich häufiger betroffen als Mädchen. Die genaue Ursache des Klumpfuß ist nicht bekannt.  

Klumpfuß ist heilbar

Während man noch öfter ältere Menschen sieht, die wegen ihres Klumpfußes klobige Spezialschuhe tragen müssen, sind heute 95 Prozent dieser Deformationen heilbar.

Die Diagnose auf Klumpfuß wird direkt bei der Geburt gestellt. Die Behandlung sollte im ersten Lebensjahr abgeschlossen werden, damit das Kind problemlos Laufen lernen kann.  

Behandlung des Klumpfußes

Meist kann man bei einem Klumpfuß auf eine Operation verzichten. Zur Behandlung des Klumpfußes - diese Therapie wurde von dem Orthopäden Ignacio Ponseti entwickelt - werden Gipsverbände in der so genannten Ponseti Technik angelegt. Ein bis zwei Mal pro Woche wechselt man in eine neue Korrekturstellung. Nach vier bis sechs Wochen kann die Behandlung dann meist erfolgreich abgeschlossen werden.

Kommt ein Hochstand der Ferse, der so genannte Spitzfuß hinzu, ist oft eine Verlängerung der Achillessehne notwendig. Dazu genügen eine lokale Betäubung und ein kleiner Schnitt in die Haut – die Wunde muss in der Regel noch nicht mal genäht werden. Mit Hilfe von Physiotherapie werden dann eventuell verbliebene Fehlstellungen behandelt.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Klumpfuß

Dr. med. Maya
Sektionsleitung Kinderorthopädie Schwabing
Dr. med. Maya Salzmann
Dr. med. Cora
Sektionsleitung Kinderorthopädie Schwabing
Dr. med. Cora Behnisch-Gärtner