Rotatorenmanschettenruptur

Vier Muskeln und ihre Sehnen in der Schulter bilden die so genannte Rotatorenmanschette. Die Rotatorenmanschette stabilisiert das Schultergelenk und hält den Kopf des Oberarmknochens in deren Gelenkpfanne.

Riss meist nur bei vorgeschädigter Sehne

Bei einer Rotatorenmanschettenruptur, auch Rotatorenmanschettenriss genannt, reißt eine oder mehrere der Sehnen dieser vier Muskeln in der Schulter. Eine solche Verletzung der Schulter tritt meist nach dem 30. Lebensjahr auf. Dabei kommt es meist nur dann zum Riss an der Sehne, wenn die Sehne bereits vorgeschädigt ist. 

Symptome einer Rotatorenmanschettenruptur

Dabei verursacht ein kleiner Riss häufig mehr Schmerzen als umfangreichere Schäden. Typische Symptome einer Ruptur der Rotatorenmanschette sind Schulterschmerzen, die in bestimmten Positionen und unter Belastung zunehmen.

Die Diagnose erfolgt mit bildgebenden Verfahren und einer Untersuchung mit unterschiedlichen Tests von Bewegungsabläufen.  

Ursachen für einen Riss

Typische Ursachen einer Rotatorenmanschettenruptur sind Stürze auf Arm oder Schultergelenk, Verschleiß an den Sehnen z.B. durch jahrelanges Arbeiten über Kopf oder Überkopfsportarten wie Handball, Basketball, Tennis und Golf.

Auch eine Einengung der Sehne durch Platzmangel unter dem Schulterdach kann zu einer Rotatorenmanschettenruptur der Schulter führen.    

Therapie abhängig vom Grad der Verletzung

Die Therapie kann dann je nach Grad der Verletzung und dem Alter des Patienten konservativ mit Hilfe von Schmerzmitteln und Physiotherapie oder durch eine Operation der Rotatorenmanschette erfolgen.

Eine gesunde Rotatorenmanschette ist Voraussetzung für viele Bewegungen von Schulter, Arm und Hand. Daher sollte mit der Behandlung rasch begonnen werden.  

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