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Schleudertrauma

Ein Schleudertrauma ist eine Verletzung der Halswirbelsäule. Typischerweise tritt das Schleudertrauma nach Auffahrunfällen auf. Es kann aber auch die Folge einer Sportverletzung, z.B. beim Ausüben einer Kampfsportart sein.

Wie ein Schleudertrauma entsteht

Die Ursache eines Schleudertraumas ist eine bestimmte Bewegung des Kopfes: Er wird erst stark gebeugt und dann überstreckt. Dabei wird die Halswirbelsäule verletzt.  

Diagnose des Schleudertraumas

Der Arzt kann in der Regel bei seiner Untersuchung bereits auf Grund der Symptome und Unfallgeschichte auf ein Schleudertrauma schließen. Ein Röntgenbild sichert die Diagnose ab.

Andere bildgebende Verfahren wie Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT) der Halswirbelsäule kommen bei einem Schleudertrauma eher selten zum Einsatz, können aber helfen, schwerwiegendere Verletzungen der Weichteile auszuschließen.  

Symptome des Schleudertraumas

Typische Symptome eines Schleudertraumas sind starke Schmerzen im Nacken. Diese nehmen in ihrer Intensität in den ersten Tagen eher zu. Patienten nehmen häufig eine Schonhaltung ein, die zu Muskelverspannungen führt. Auch Schwindel und Kopfschmerzen gehören zu den Beschwerden dieser Verletzung.  

Wenn das Trauma chronisch wird

In den meisten Fällen heilt ein Schleudertrauma innerhalb weniger Tage bis Wochen selbstständig aus. Bei einigen Betroffenen werden die Beschwerden aber auch chronisch. Warum das so ist, wird in der Medizin noch diskutiert. Offenbar kann es zur Ausbildung eines so genannten Schmerzgedächtnis kommen. Dann empfindet der Patient auch dann noch Schmerzen, wenn die Ursachen bereits länger zurück liegen.  

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