Schulterluxation (Schulterverrenkung)

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers. Sie ist daher auch besonders anfällig für Krankheiten und Verletzungen. Rund 30 Prozent aller Schulterverletzungen sind Verrenkungen.

Bei einer Schulterverrenkung, in der Medizin als Schulterluxation bezeichnet, springt der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne. Das kann durch einen Unfall passieren. Dann spricht man von einer traumatischen Schulterverrenkung.

Fehlbildung begünstigt Schulterluxation

Im Gegensatz dazu steht die so genannte habituelle Schulterluxation, bei der das Gelenk immer wieder ohne besonderen Grund herausspringt. Meist geschieht das bei ganz normalen Bewegungen. Bei dieser Form der Schulterverrenkung spielt eine Fehlbildung der Gelenkpfanne eine Rolle. Schulterverrenkungen können aber auch weitere Ursachen haben.

Häufig bringt dieses Auskugeln der Schulter andere Verletzungen mit sich: Die für die Stabilität wichtige Gelenklippe kann ab-, Gelenkkapsel und Bänder können einreißen.

Symptome bei einer Schulterluxation

Typische Symptome einer Schulterverrenkung sind starke Schmerzen und eine Veränderung der Form der Schulter. Der Arm lässt sich nicht mehr bewegen. Meist bildet sich eine Schwellung.  

Behandlung bei Schulterluxation

Die Diagnose stellt der Arzt mit Hilfe einer Röntgenaufnahme.

Während bei einer unfallbedingten Schulterverrenkung die Therapie meist durch eine Operation erfolgt, wird bei der Behandlung einer habituellen Schulterluxation die Schulter ruhig gestellt und anschließend mit Hilfe von Physiotherapie die Muskulatur gestärkt. Um den Schmerz zu stillen, verabreicht man Medikamente.  

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