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Hüftdysplasie

Drei von 100 Babys kommen in Deutschland mit einer Hüftdysplasie auf die Welt. Bei einer Hüftdysplasie handelt es sich um eine Fehlstellung der Hüfte, bei der die Hüftpfanne den Oberschenkelkopf nicht ausreichend umschließt. Das Hüftgelenk kann auch ausgerenkt sein. Dann spricht man von einer Hüftluxation. Mädchen sind vier bis sechs Mal häufiger von einer Hüftdysplasie betroffen als Jungen.

Ursachen der Hüftdysplasie

Spätestens vier Wochen vor dem Geburtstermin dreht sich das Baby normalerweise von der Beckenendlage in die Kopflage. Funktioniert diese Drehung nicht, wird es im Mutterleib eng. Dadurch kann sich eine Hüftdysplasie entwickeln. Die Fehlstellung der Hüfte kann aber auch vererbt sein.  

Hüftdysplasie frühzeitig behandeln

In den ersten Lebensmonaten kann man eine Hüftdysplasie normalerweise problemlos beheben. Die Behandlung der Hüftdysplasie erfolgt dann mit einer Beugebandage, breiten Wickeln oder einer Spreizhose.

Geschieht diese Korrektur nicht frühzeitig, kann sich eine zu steile Hüftpfanne ausbilden. Dann kommt es im späteren Leben unter Belastung zu Muskelverspannungen und Schmerzen. Diese Schmerzen strahlen häufig von der Hüfte bis ins Bein, das Knie und den Rücken aus.

Osteotomie bei unbehandelter Hüftdysplasie

Wenn Krankengymnastik nicht mehr hilft, kann die dreifache Beckenumstellung, die so genannte Osteotomie, eine Option sein. Dabei löst der Orthopäde die Hüftpfanne aus dem Becken und befestigt sie in der korrekten Position.

Ist das Hüftgelenk bereits durch Arthrose zu stark geschädigt, müssen die Patienten eine künstliche Hüfte bekommen.    

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Hüftdysplasie

Dr. med. Maya
Sektionsleitende Oberärztin
Dr. med. Maya Salzmann, MSc
Dr. med. Cora
Sektionsleitende Oberärztin
Dr. med. Cora Behnisch-Gärtner