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Hüftluxation (Hüftverrenkung)

Bei einer Hüftverrenkung, auch Hüftluxation genannt, sitzt der Hüftgelenkkopf außerhalb der Hüftgelenkspfanne. Man unterscheidet zwischen der angeborenen und der traumatischen Hüftverrenkung.

Angeborene Hüftluxation

Die angeborene Hüftluxation ist eine schwerwiegende Form der Hüftdysplasie. Das Neugeborene kommt entweder bereits mit einer Hüftverrenkung auf die Welt oder es kommt durch die Hüftdysplasie nach der Geburt zur Hüftverrenkung.  

Traumatische Hüftluxation

Traumatische Hüftverrenkungen sind eher selten, da das Hüftgelenk durch kräftige Bänder und starke Muskulatur stabilisiert wird. Daher tritt eine Hüftverrenkung nur bei starker Gewalteinwirkung auf die Hüfte auf, z.B. bei einem Sport- oder Verkehrsunfall.

Eine Sonderform ist die so genannte zentrale Hüft-Luxation. Dabei bricht die Hüftgelenkspfanne und der Gelenkkopf wird durch die Pfanne hindurch bis ins kleine Becken getrieben.  

Symptome einer Hüftdysplasie

Typische Symptome eine Hüftverrenkung sind sehr starke Schmerzen in der Hüfte. Das Bein lässt sich nicht mehr bewegen oder strecken und ist meist gebeugt. Zur Diagnose fertigt der Arzt ein Röntgenbild an oder nutzt andere bildgebende Verfahren.  

Behandlung der Hüftluxation

Eine Therapie sollte bei einer Hüftverrenkung zeitnah erfolgen, um zu verhindern, dass das umgebende Gewebe Schaden nimmt. Die Reposition der Hüfte muss meist unter Vollnarkose durchgeführt werden, da das Wiedereinrichten durch die kräftige Muskulatur und das hohe Schmerzpotential ohne Narkose nicht durchführbar wäre.

Liegen zusätzlich Brüche vor, muss als Behandlung in der Regel operiert werden.  

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Hüftluxation

Dr. med. Maya
Sektionsleitung Kinderorthopädie Schwabing
Dr. med. Maya Salzmann
Dr. med. Cora
Sektionsleitung Kinderorthopädie Schwabing
Dr. med. Cora Behnisch-Gärtner