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Spondylodese (Wirbelsäulenversteifung)

Bei einer Spondylodese verbinden unsere Wirbelsäulen-Spezialisten benachbarte Wirbelkörper und deren Kleinwirbelgelenke miteinander. Dabei beheben sie Fehlstellungen, erweitern eingesunkene Bandscheibenfächer und stellen überlastete und verschlissene  Kleinwirbelgelenke ruhig. Die Verbindungen schaffen die Operateure durch Schrauben, die durch Stangen verbunden werden (interne Fixateure).

Zudem setzen sie körbchenförmige Statthalter (Cages) anstelle der verschlissenen Bandscheiben ein, die mit körpereigenem oder künstlichem Knochenmaterial aufgefüllt werden; die Wirbelkörper versteifen an dieser Stelle knöchern: Mediziner sprechen dann von einer Fusion der Wirbelkörper

Wann halten wir eine Versteifungsoperation für ratsam?

Bei Rückenschmerzen raten wir stets dazu, zunächst alle nicht-operativen Behandlungsmethoden auszuschöpfen. Physiotherapie, multimodale Schmerztherapie, stationäre Wirbelsäulen-Reha und viele andere Behandlungsmethoden können die Schmerzen oftmals deutlich lindern.

Erst wenn diese Methoden über lange Zeiträume nicht helfen, wenn bedrohliche Ausfälle wie Lähmungen, Mastdarm- oder Blasenfunktionsstörungen auftreten oder wenn Schmerzmedikamente zu beunruhigenden Nebenwirkungen führen, erwägen wir unter Umständen gemeinsam mit unseren Patienten eine Versteifungsoperation.

Bei Patienten jedoch, die bereits an der Wirbelsäule operiert wurden, sind nicht-operative Therapien oftmals nicht mehr zielführend. Gelockerte oder ausgebrochene Schrauben, Stäbe oder Platten bedingen so genannte Revisionsoperationen oder die „failed back surgery“, wie Prof. Gradl diese Eingriffe gerne bezeichnet. 

Unter Wirbelsäulen-Spezialisten gelte der Satz: „Wirbelsäulenchirurgie ist immer angesagt – außer beim ersten Mal“, beschreibt Prof. Georg Gradl, Chefarzt der Unfallchirurgie und Orthopädie am Städtischen Klinikum München Harlaching, die grundlegende Haltung der Wirbelsäulenexperten.

In der Rückensprechstunde gehen wir mit Ihnen alle Optionen durch, um die beste Lösung für Sie zu erreichen.

Bei welchen Erkrankungen eine Versteifung helfen kann

  • Bei der Osteochondrose, bei der eine Degeneration der Bandscheiben zu knöchernen Auswüchsen an den Wirbelkörpern geführt hat, denken wir erst bei hohem Leidensdruck an eine Wirbelsäulenversteifung. Zuvor raten wir unseren Patienten dazu, alle nicht-operativen Therapien inklusive der stationären Wirbelsäulen-Reha und der multimodalen Schmerztherapie zu versuchen. Erst wenn – nach einem langen Zeitraum des Austestens – keine dauerhafte Entlastung zu erreichen ist, erwägen wir eine Versteifungsoperation. Vor allem wenn sich die Muskeln stark abbauen, weil sich die Patienten schmerzbedingt immer weniger bewegen, oder wenn Schmerzmittel Komplikationen, beispielsweise Magen- oder Darmprobleme, auftreten, kann die Spondylodese die langfristig beste Option darstellen.
  • Bei der Spinalkanalstenose setzen die Wirbelsäulen-Spezialisten ebenfalls sehr lange auf nicht-operative Behandlungsmethoden. Wenn jedoch Sensibilitätsstörungen wie Taubheitsgefühle auftreten oder der Kraftverlust so weit fortgeschritten ist, dass die betroffenen Patienten vermehrt stürzen, erwägen wir ein operatives Vorgehen. Dieses wird aber in vielen Fällen auf eine minimal-invasiv ausgeführte Dekompression, also eine Erweiterung des Wirbelkanals, hinauslaufen.
    Nur wenn zu den Beinschmerzen auch massive Rückenschmerzen hinzukommen, dann schlagen wir eine Spondylodese vor. Denn diese Rückenschmerzen sind dann meist durch eine Osteochondrose oder eine Facettengelenks-Arthrose – beide geprägt durch entzündliche Prozesse – bedingt. Daher würde eine reine Dekompression im Wirbelkanal, die die Beweglichkeit verbessert, gleichzeitig die Rückenschmerzen verschlimmern, da die angegriffenen Knochen und deren Anbauten vermehrt aufeinander stießen.
  • Liegt eine starke Instabilität der Wirbelsäule vor, die zu Nervenausfällen, starker Verformung oder nicht zu lindernden Schmerzen führt, raten wir unseren Patienten häufig zu einer Wirbelsäulen-Versteifung. Denn dann tanzen einzelne Wirbelkörper derart aus der Reihe, dass die Nerven langfristig beeinträchtigt würden. Die Instabilität resultiert bei manchen Patienten aus dem Wirbelgleiten (Spondylolisthese), einer angeborenen Fehlbildung der Wirbelkörper, die einen mangelnden Bogenschluss bedingt. Bei älteren Patienten führen meist Überbelastungen und der Verschleiß der Wirbelgelenke und der Bandscheiben, oftmals mit mehrfachen Bandscheibenvorfällen in der Folge, zu einem Wirbelgleiten.
  • Bei schweren und mehrfach erfolgten Wirbelkörper-Brüchen (Frakturen) aufgrund von Unfällen oder starker Osteoporose ermöglicht die Spondylodese, die Wirbelsäule wieder in ihre natürliche, die sogenannte sagittale Balance zu bringen. Vor allem Patienten mit starker Osteoporose, die Kettenverletzungen erlitten haben oder unter einer frakturbedingten Fehlstellung – meist einer Kyphose (Krümmung nach hinten) – leiden, können von einer Versteifungsoperation profitieren. In diesen Fällen ist eine sehr differenzierte Diagnostik erforderlich, um für jeden Patienten eine für ihn optimale Behandlungsoption zu finden.
  • Bei degenerativen, also Verschleiß bedingten Fehlstellungen, vor allem der degenerativen Skoliose (Seitneigung), können unsere Wirbelsäulen-Spezialisten eine deutliche Entlastung der Schmerzsituation mittels der Spondylodese erreichen. Werden aufgrund der Fehlstellung Nervenwurzeln eingezwängt, gilt es diese wieder zu entlasten, die Wirbelsäule in eine natürliche Form zu bringen und diese Form durch eine – unter Umständen – langstreckige Versteifung aufrecht zu erhalten.
  • Bei einer starken Entzündung (Spondylodiszitis) in einer Wirbelregion, die möglicherweise sogar eitrig verläuft und Abszesse hervorruft, kann es unter Umständen ratsam sein, die betroffene Bandscheibe zu entfernen, damit der Körper die Infektion besser bekämpfen kann. Die Bandscheibe wird durch einen körbchenförmigen Statthalter (Cage) ersetzt, den die anliegenden Knochen einwachsen lassen.
  • Bei der Wirbelgelenkarthrose, auch Facettensyndrom oder Spondylarthrose genannt, setzen die Wirbelsäulen-Experten möglichst lange auf nicht-operative Behandlungsmethoden wie Schmerztherapien oder Physiotherapie. Auch Schmerz-Injektionen direkt in die kleinen Facettengelenke oder das Stilllegen der schmerzleitenden Nerven (Denervierung) an dieser Stelle bringen oftmals Entlastung. Solange keine Osteochondrose oder Wirbelkanalstenose die Wirbelgelenkarthrose begleitet, raten wir dazu, den nicht-operativen Weg bis zum Ende zu gehen und erst dann eine Versteifung in Betracht zu ziehen, wenn die Situation unerträglich scheint.

Was bringt eine Wirbelsäulenversteifung?

Durch die Wirbelsäulen-Versteifung, die unter Umständen auch mehrere Segmente umfassen kann, vermindern wir vor allem den chronischen Rückenschmerz, da die stark schmerzenden Gelenke und Bandscheibenfächer nach der Operation geschont sind. Besonders hilfreich ist, dass schmerzhafte Mikrobewegungen zwischen den Wirbelkörpern, die sich durch Verschleißerscheinungen krankhaft verändert hatten, reduziert werden und sich diese Komponente des Schmerzes deutlich verringert.

Im Falle von Instabilitäten, bei denen Nervenwurzeln oder das Rückenmark selbst während der Bewegung komprimiert werden, wirkt die Spondylodese auch als Schutzmechanismus und kann den Druck reduzieren. Da wir während des Eingriffs auch den Druck auf die Wurzeln und das Rückenmark wegnehmen, beheben wir neurologische Ausfälle oder Blasenfunktionsstörungen.

Schränkt die Versteifung die Patienten ein?

Die elementaren Ziele der Spondylodesen sind zum einen Schmerzlinderung und zum zweiten wollen wir die Patienten vor schlimmen Folgeschäden bewahren.

Doch erfahren die Patienten durch die Versteifung nicht auch eine Einschränkung im Alltag? „Nein, die Patienten kommen nach den Versteifungsoperationen gut zurecht“, schildert Chefarzt Prof. Georg Gradl. Vor der Operation sei die Bewegung nur unter Schmerzen möglich gewesen und dies nähmen die Patienten als wesentliche Einschränkung wahr – dagegen falle die kaum merklich verringerte Beweglichkeit in einem Abschnitt der Wirbelsäule nach der Operation weniger ins Gewicht. Prof. Gradl: „Viele Patienten fühlen sich erstmals wirklich befreit.“

Wie wir uns auf die Spondylodese vorbereiten

Wenn wir eine Versteifungsoperation an der Wirbelsäule in Betracht ziehen, fertigen wir Kernspin-Bilder an (Magnetresonanztomographie), doch sprechen wir niemals eine Empfehlung nur auf der Grundlage von MRT-Bildern aus. Stets nehmen wir neben intensiven körperlichen Untersuchungen auch Funktionsaufnahmen vor.

Röntgenbilder in bestimmten Körperhaltungen helfen uns, die Instabilität der Wirbelsäule in den einzelnen Abschnitten zu erkennen. In der Regel führen wir zudem neurologische Untersuchungen durch – beispielsweise die Elektromyografie (EMG), die Erkenntnisse über die Muskelaktivität zulässt, oder die Elektroneurographie, die Nervenleitgeschwindigkeiten (NLG) überprüft.

Ob eine Spondylodese in in Betracht kommt, prüfen unsere Ärzte genau.

Wie wir die Narkose vorbereiten

Wir legen großen Wert darauf, die Narkose für diese oftmals größeren Eingriffe detailliert vorzubereiten. Dabei ziehen wir in der Regel auch die Hausärzte und die Angehörigen zu Rate, beziehen deren Wissen über den Patienten mit in unsere Überlegungen ein und informieren sie über die Optionen, die wir für den jeweiligen Patienten vorschlagen.

Als großen Vorteil erachten wir auch, dass unsere Anästhesisten jederzeit auf die erfahrenen Experten anderer Fachgebiete zurückgreifen können: Kardiologen, Lungen- und auch Nierenfachärzte helfen bei Patienten mit gravierenden Nebenerkrankungen eine optimal dosierte Narkose zu erarbeiten.     

In nahezu allen Fällen empfehlen wir für die Versteifungsoperationen (Spondylodese) eine Vollnarkose, können aber – bei schweren Nebenerkrankungen – auch andere Narkoseformen anbieten.

Keine großen Eingriffe bei Spondylodese notwendig

Da wir sehr viele Wirbelsäulen-Versteifungen durchführen – nicht, weil wir diese Operation vorschnell empfehlen, sondern weil wir viele Patienten mit massiven Rückenproblemen sehen – beherrschen wir die gesamte Bandbreite der Spondylodese-Techniken, und zwar als minimal-invasive Eingriffe.

Wir operieren mit Hilfe von modernen Mikroskopen und haben viel Erfahrung in der Schlüssellochchirurgie – bei den unterschiedlichen operativen Zugängen.

Wie laufen die Versteifungs-Operationen (Spondylodesen) ab?

Versteifungsoperationen an der Wirbelsäule können wir mit verschiedensten Techniken und Materialien durchführen – doch das Grundprinzip ist immer ähnlich: Mittels präzise platzierter eingeschraubter Schrauben-Stab-Systeme (Fixateure) verbinden wir zwei oder auch mehrere Wirbelkörper, nachdem wir sie in die optimale Stellung gebracht haben. Somit erreichen wir, dass der zuvor instabile Wirbel nicht erneut verrutscht.

Vielfach beseitigen wir bei diesem Eingriff auch gleichzeitig Engstellen im Wirbelkanal oder vorgefallene Bandscheibenteile. Die Kleinwirbelgelenke befreien wir von der entzündeten Kapsel und frischen die Knochen an. Dann bringen wir zwischen diesen Kleinwirbelgelenken meist körpereigenen Knochen ein, um ein Zusammenwachsen der kleinen Gelenke und somit eine stabile Verbindung zwischen den Gelenken am Rücken zu erreichen (dorsale Fusion).

Mittels Schrauben-Stab-Systemen (Fixateure) verbinden wir zwei oder auch mehrere Wirbelkörper.

Unser Spezialgebiet: Revisionsoperationen nach früherer Spondylodese

Die Revisionsoperationen,   also Zweit-Eingriffe nach bereits erfolgter Versteifung, sind ein besonderes Spezialgebiet unserer Wirbelsäulenchirurgen. Sie besitzen ein besonderes Instrumentarium:

  • Revisionsschrauben
  • augmentierte (vergrößerte) Schrauben
  • Stab-zu-Stab-Verbindungen

Zudem können sie Spondylodesen durchführen, die auch die Beckengelenke einbeziehen.

Warum sind hohe Fusionsraten wichtig?
Unsere Wirbelsäulen-Spezialisten legen großen Wert darauf, dass sie möglichst hohe Fusionsraten erreichen.
„Wenn die Wirbelkörper auch knöchern versteifen, ist das Risiko einer Materialermüdung oder des Ausbrechens von Schrauben deutlich geringer“, erklärt Prof. Dr. Georg Gradl sein Anliegen.
Gerade weil er mit seinem Team viele Revisionsoperationen durchführt, kennt er die in der Folge möglicherweise auftretenden Probleme genau.

Wie wir die Komplikationsrate so niedrig wie möglich halten

Unsere Wirbelsäulen-Experten legen bei ihren Spondylodesen großen Wert auf eine ausführliche Beratung und sorgfältige Planung vor der Operation: „Wir schauen sehr genau, dass jeder Patient eine individualisierte Lösung erhält, die für ihn die langfristig beste darstellt“, erklärt Chefarzt Prof. Georg Gradl. „Dabei sind wir sehr ehrlich zu unseren Patienten und bieten auch große Eingriffe an, wenn wir von deren Vorteilen überzeugt sind – auch wenn die Patienten sich kleine Lösungen wünschen“, führt Prof. Gradl weiter aus.

In einigen Fällen sind auch Revisionsoperationen notwendig, weil benachbarte Segmente durch die frühere Versteifung in Mitleidenschaft gezogen wurden. „Wir schenken unseren Patienten reinen Wein ein – diese Komplikation kann bei einer Versteifung eintreten“, schildert Prof. Gradl. „Durch individualisierte Lösungen können wir dieses Risiko jedoch stark herabsetzen.“

Prof. Gradls wichtige Devise lautet: „Wenn wir einen Eingriff planen, haben wir immer die möglichen Komplikationen der Zukunft im Kopf.“ Unsere Wirbelsäulenchirurgen achten besonders auf die natürliche, sagittale Balance der Wirbelsäule und vermeiden zu starke Spannungen an den Übergängen.  

„Bei jeder Wirbelsäulen-Versteifung haben wir im Blick, welche Konsequenz möglicherweise als nächstes auftreten könnte. Wir schlagen unseren Patienten stets Eingriffe vor, die die Komplikationen der Zukunft vermeiden oder weit nach hinten schieben.“
Chefarzt Prof. Dr. Georg Gradl

Niedrige Komplikationsraten dank Mehraugenprinzip

Dass das Wirbelsäulenteam in unserer Klinik auf niedrige Komplikationsraten verweisen kann, hängt auch damit zusammen, dass bei uns das „Mehraugenprinzip“ gilt:

Ein Team aus qualifizierten Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen – allesamt mit langjähriger Erfahrung – analysieren gemeinsam die komplexen Erkrankungen. So können wir sicherstellen, dass auch die sogenannten „versteckten Schwierigkeiten“ entdeckt werden.

Nicht nur die Vorbereitung, sondern auch die Operationen selbst erfolgen stets in einem vielfältig ausgebildeten Team, das bereits seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet.

Große Sicherheit durch Maximalversorger-Status der Klinik

Sollten während der Operation Komplikationen auftreten – was sehr selten passiert – können wir die Sicherheit einer großen Klinik mit eigenen Gefäßchirurgen, erfahrenen Herz- und Lungenspezialisten und einer Intensivstation vor Ort sofort kompetent und ohne Verlegung angehen.

Thrombose-Prophylaxe und strenge Hygiene-Regeln gehören ohnehin zu unseren selbstverständlichen Routinen. Da wir in vielen Fällen minimal-invasiv operieren, besteht nur ein geringes Risiko von Infektionen und Wundheilungsstörungen.

Patienten können wir durch die schonende OP-Methode schnell mobilisieren und somit vor Folgeerkrankungen längerer Bettlägerigkeit bewahren.

Wie lange bleiben unsere Patienten nach der OP in der Klinik?

Die Patienten bleiben nach den großen Eingriffen der Spondylodese in der Regel etwa sechs Tage in unserer Klinik. Sie können bald aufstehen und ihre Wirbelsäule auch wieder belasten – eventuell mit wenigen Einschränkungen im Bewegungsausmaß, die aber nach der Phase der Rehabilitation ebenfalls wegfallen.

Wir arbeiten sehr eng mit unserer Klinik für Physikalische Medizin zusammen. Daher betreuen erfahrene und auf Wirbelsäulentherapie spezialisierte Physiotherapeuten die Patienten gleich in den ersten Tagen nach der Operation.

Manche Patienten fühlen sich schnell wieder fit und belastbar und verlassen die Klinik nach wenigen Tagen. Wenn jedoch ältere Menschen länger brauchen, um sich wieder sicher auf den Beinen und bei alltäglichen Verrichtungen zu fühlen, dann können wir mittels einer fachübergreifenden Frührehabilitation ausreichende Erholungsphasen bieten.

Möglichst früh beginnen unsere Physiotherapeuten mit der Mobilisation.

Unsere Empfehlung: Wirbelsäulen-Reha im Anschluss an die Spondylodese

Wir empfehlen unseren Patienten, nach der Wirbelsäulen-Versteifungsoperation eine stationäre Rehabilitation durchzuführen, um Beweglichkeit und Muskelaufbau für die Wirbelsäule zu gewinnen und rückenschonende Bewegungsabläufe zu trainieren.

In der Regel übernehmen die Krankenkassen oder Rentenversicherungen die Kosten für diese Rehabilitationsaufenthalte. Unser Sozialdienst unterstützt die Patienten und ihre Angehörigen gerne dabei, eine für sie passende Lösung zu finden.

Wenn Patienten lieber gleich nach Hause entlassen werden möchten, ist selbstverständlich auch dies möglich.

Was uns als Klinik für die Spondylodese besonders qualifiziert

Sicherheit als Maximalversorger

Wirbelsäulen-Versteifungen sind große Operationen, bei denen – wenn auch selten – ernsthafte Komplikationen, vor allem bei mehrfach erkrankten Patienten, auftreten können.

Als großer Maximalversorger können wir unseren Patienten die Sicherheit bieten, dass im Fall der Fälle stets ein Netz von Experten vor Ort ist, die sofort hinzugezogen werden können.

Experten bei Begleiterkrankungen

Nicht nur bei eventuellen Komplikationen, sondern auch bei der Vorbereitung zeigt es sich oftmals als sinnvoll, auf die Spezialisten vieler medizinischer Fachbereiche zurückgreifen zu können, um die Risiken von Nebenerkrankungen optimal einschätzen zu können.

Wir arbeiten eng mit unserer Kardiologie, unseren Nierenexperten (Nephorologie) und auch den Lungenspezialisten zusammen.

Experten für komplexe Eingriffe

Wir verfügen über ein reichhaltiges Instrumentarium für komplexe Eingriffe, können also vor allem bei Revisionsoperationen vielfältige Lösungen erarbeiten und anbieten.

Unser qualifiziertes Team aus Orthopäden, Unfallchirurgen und Neurochirurgen kann die Erkrankungen aus mehreren fachlichen Perspektiven analysieren und für jeden Patienten individualisierte Lösungen finden.

Wir besitzen viel Erfahrung mit minimal-invasiven Operationsverfahren und können daher auch bei schwierigen Verletzungen schonende Methoden ausführen.