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Brustkrebs, Mammakarzinom

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen: Jährlich erkranken ca. 75.000 Frauen in Deutschland neu an einem Mammakarzinom. Wichtig beim Brustkrebs ist die Früherkennung. Wird der Tumor in der Brust früh entdeckt, ist er in den meisten Fällen heilbar.

Vorsorgeuntersuchungen wichtig

Ab 30 Jahren können Frauen eine Vorsorgeuntersuchung auf Brustkrebs beim Gynäkologen in Anspruch nehmen. Dieser tastet Brust und Achselhöhlen ab, achtet auf Veränderungen in der Form der Brüste oder an Haut und Brustwarze. Er erklärt der Patientin auch, wie sie ihre Brust einmal im Monat selbst untersucht. Entdeckt die Patientin selbst Veränderungen, sollte sie sofort Kontakt mit ihrem Arzt aufnehmen.  

Risikofaktoren, die Brustkrebs begünstigen
Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, nimmt ab dem 50. Lebensjahr zu. Frauen, die keine Kinder haben oder spätgebärend sind, sind ebenfalls öfter von Brustkrebs betroffen.
Wer die Regelblutung früh bekam oder spät in die Wechseljahre kam, sollte die Vorsorge auch besonders ernst nehmen. Darüber hinaus gibt es auch ein familiäres Risiko für Brustkrebs.

Operative Entfernung des Mammakarzinoms

Wurde Brustkrebs diagnostiziert, kommt man um die Operation in der Regel nicht herum. Allerdings wird heute in bis zu 80 Prozent der Fälle brusterhaltend operiert.

Eine Therapie durch Bestrahlung soll im Anschluss letzte Krebszellen vernichten. Bei einigen Patientinnen ist zusätzlich Chemo- oder Hormontherapie gegen den Brustkrebs ratsam.