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Fibroadenom. Gutartiger Knoten in der Brust

Spürt eine Frau einen Knoten in ihrer Brust, muss es nicht gleich das Schlimmste - Brustkrebs - bedeuten: Oft handelt es sich um ein Fibroadenom, eine gutartige Wucherung des Binde- und Drüsengewebes in der Brust.

Schubweiser Wachstum des Knotens

Das Fibroadenom kann kleiner als 1 Zentimeter, aber auch deutlich größer sein. Fibroadenome wachsen häufig schubweise, entarten aber sehr selten.

Kann man das Fibroadenom in der Brust tasten, fühlt es sich meist rund wie eine Murmel an und lässt sich unter der Haut verschieben.

Untersuchung des Knotens

Die Diagnose stellt der Arzt meist nach dem Ultraschall. Eine Mammographie spielt erst bei Frauen ab 30 Jahren eine Rolle, da zuvor das Brustgewebe meist zu dicht und das Bild für eine Diagnose daher wenig aussagekräftig ist. Im Anschluss sollte eine Biopsie erfolgen, um die Gutartigkeit der Wucherung abzusichern.  

Häufig jüngere Frauen betroffen

Betroffen von einem Fibroadenom sind vor allem jüngere Frauen. Knapp ein Drittel aller Frauen vor den Wechseljahren hat Fibroadenome.  

Gutartige Knoten werden häufig regelmäßig kontrolliert

In der Regel wird das Fibroadenom nicht entfernt, aber regelmäßig beobachtet. Fühlt sich die Frau damit wohler, weil der Knoten zum Beispiel die Brust optisch verändert hat, kann man es auch operativ entfernen. Oft geht das minimalinvasiv, sogar bereits im Rahmen der Stanzbiopsie.

Ist ein Fibroadenom größer als zwei Zentimeter oder wächst sehr schnell, kann eine Operation sicherheitshalber ratsam sein.  

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