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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Der Gebärmutterhals verbindet die Gebärmutter mit der Scheide. Er endet im Gebärmuttermund, der in die Scheide mündet. Im Bereich des Gebärmutterhalses ist die Schleimhaut besonders anfällig für Zellveränderungen. Sind diese Veränderungen bösartig, spricht man von Gebärmutterhalskrebs, auch Zervixkarzinom genannt.

Symptome und Ursachen des Gebärmutterhalskrebses

Bei den meisten Frauen bleibt der Gebärmutterhalskrebs einige Zeit ohne Symptome. Später treten bei vielen Frauen Symptome wie Schmierblutungen, Ausfluss und auch Schmerzen auf. Gebärmutterhalskrebs steht in Zusammenhang mit einer anhaltenden Infektion mit bestimmten Typen des so genannten humanen Papillomaviren (HPV).  

PAP-Test zeigt Zellveränderungen

Die jährliche Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs sollte daher von allen Frauen unbedingt wahrgenommen werden. Dabei schaut sich der Arzt den Muttermund an und nimmt einen Abstrich von dort und aus dem Gebärmutterhalskanal, um eine Diagnose zu stellen.

Im Labor werden diese Zellen aufbereitet und auf Veränderungen und Anzeichen auf Gebärmutterhalskrebs untersucht. Dieses Verfahren bezeichnet man als PAP-Test.  

Impfung kann vor einer Infektion schützen
Eine Impfung gegen die Infektion mit HPV ist in Deutschland möglich, aber vor allem für Frauen in jungen Jahren, am Besten vor dem ersten Geschlechtsverkehr sinnvoll. Auch eine Impfung bietet aber keinen hundertprozentigen Schutz gegen Gebärmutterhalskrebs.  

Behandlungsoptionen bei Gebärmutterhalskrebs

Findet man die Zellveränderungen nur außen, im Bereich des Muttermundes, reicht in einigen Fällen eine Laser- oder Kälteanwendung als Behandlung, um die entarteten Zellen zu zerstören.

Ist der Gebärmutterhals auch von Krebs betroffen, wird im Rahmen einer so genannten Konisation ein kegelförmiges Stück Gewebe aus dem Gebärmutterhals herausgeschnitten.  

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Krebserkrankungen im Überblick

Der häufigste Tumor der Frau ist das Mammakarzinom. Gegen Gebärmutterhalskrebs gibt es einen Impfstoff.

Tumorerkrankungen der Frau

Myome der Gebärmutter sind gutartige Tumore, die bei über 30jährigen Frauen häufig auftreten.

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Den häufigsten Tumor bei der Frau bekämpfen Ärzte chirurgisch, mit Strahlen, Hormonen, Chemotherapie oder Antikörpern. Nichtschmerzende Knoten sind ein erster Hinweis auf den Krebs.

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Lange Zeit bemerkt die Frau nichts von diesem Tumor. Er tritt meist erst in höherem Alter auf und wird mit Operation und Chemotherapie behandelt. Jeder zehnte Tumor ist genetisch bedingt.

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Gebärmutterkrebs: Symptome & Therapie

Nicht jeder Knoten ist ein aggressiver Krebs. Vor allem in der Brust gehen gutartige Wucherungen nur selten in die bösartige Form über.

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Bei dem eher seltenen Tumor sind die Zellen der obersten Schleimhautschicht entartet. Erkennt der Arzt ihn frühzeitig, hat die Patientin gute Chancen auf eine vollständige Heilung.

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