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Gebärmuttermyom (gutartiges Geschwulst der Gebärmutter)

Besonders Frauen im gebärfähigen Alter entwickeln häufig gutartige Wucherungen in der Gebärmutter, so genannte Myome. Myome sind Tumore, die sich in der Muskelschicht der Gebärmutter, dem Myometrium, bilden. Ein Myom kann einzeln auftreten, ist aber häufiger in größerer Zahl in der Gebärmutter verteilt. In der Regel sind Myome nur wenige Zentimeter groß.

Ursachen für ein Gebärmuttermyom

Eine genetische Veranlagung und hormonelle Störungen scheinen die häufigsten Ursachen für ein Gebärmuttermyom zu sein. Die Myome reagieren sensibel auf Hormone wie Östrogen. Daher bekommen Kinder keine Myome und auch nach den Wechseljahren kommt es zu keinen Neubildungen.  

Operative Entfernung der Myome

Die Diagnose erfolgt durch eine gynäkologische Tastuntersuchung und Ultraschall.

Neben einer Therapie mit Hormonen, so genannten Antiöstrogenen, wird ein Myom vor allem operativ entfernt. Das gelingt meist minimalinvasiv im Rahmen einer Spiegelung von Bauch und Gebärmutter.

Die Entfernung der Gebärmutter ist nur noch sehr selten bei einem Myom erforderlich.

Symptome eines Gebärmuttermyoms

Rund ein Viertel der von einem Gebärmuttermyom Betroffenen haben keinerlei Beschwerden. Eines der wichtigsten Symptome sind verlängerte und verstärkte Monatsblutungen.

Je nach Lage kann das Myom andere Organe behindern und so z.B. häufigen Harndrang und Harnwegsinfekte, Verstopfung, Rückenschmerzen oder auch starke Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auslösen. Auch eine Schwangerschaft kann durch die Myome verhindert oder beeinträchtigt werden.  

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