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Bauchhöhlenschwangerschaft

Wenn sich eine befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter, sondern in der Bauchhöhle einnistet, spricht man von einer Bauchhöhlenschwangerschaft. Ist der Eileiter undicht oder die Gebärmutter verlegt, kann die Eizelle auf dem Weg vom Eierstock in die Gebärmutter in den Bauchraum gelangen.

Eine Schwangerschaft findet außerhalb der Gebärmutter statt

Dort heftet sie sich dann an der Bauchdecke fest. Zurückliegende Bauchoperationen, die Spirale oder auch künstliche Befruchtungen können das Risiko für eine Bauchhöhlenschwangerschaft, also eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter, erhöhen.

In den ersten Wochen der Schwangerschaft treten die bei einer normalen Schwangerschaft üblichen Symptome auf: Die Regelblutung bleibt aus; ein Schwangerschaftstest ist positiv. Der Gynäkologe stellt dann beim Ultraschall die Bauchhöhlenschwangerschaft fest, die deutlich seltener auftritt als eine Eileiterschwangerschaft.

Ein hohes gesundheitliches Risiko für die Schwangere

Selten entwickelt sich bei der Bauchhöhlenschwangerschaft ein Fötus. Oft beendet der Körper die Schwangerschaft selbst.

Eine Bauchhöhlenschwangerschaft ist mit einem hohen gesundheitlichem Risiko für die Schwangere verbunden. So können zum Beispiel Blutungen in den Bauchraum auftreten, die lebensgefährlich sein können. Daher wird eine Bauchhöhlenschwangerschaft im Regelfall medikamentös oder operativ beendet.