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Ohrenentzündung, Gehörgangsentzündung (Otitis externa)

Entzündet sich der äußere Gehörgang im Ohr, der Bereich zwischen Trommelfell und Ohrmuschel, diagnostiziert der Arzt eine Otitis externa. Meist sind es eindringende Bakterien, Viren oder Pilze, die die Infektion im Ohr auslösen.

Oft bei Schwimmern, Surfern und Tauchern

Besonders verbreitet ist diese Entzündung des Gehörganges bei Schwimmern, Surfern und Tauchern. Daher bezeichnet man die Erkrankung umgangssprachlich auch als Bade-Otitis oder Taucherohr. Aber auch kleine Verletzungen des Gehörgangs, z.B. durch die Reinigung der Ohren mit einem Wattestäbchen, begünstigen eine Ohrenentzündung im äußeren Gehörgang. Allergien oder Krankheiten wie Diabetes zählen ebenfalls zu den Ursachen einer Ohrenentzündung im äußeren Gehörgang.

Typische Symptome einer Otitis externa sind starke Ohrenschmerzen und Juckreiz. Die Haut ist gerötet, feucht und schuppig. Symptome sind auch das Absondern von Blut und Eiter. Schwillt der Gehörgang stark an, kann das Hörvermögen gemindert sein. Der Knorpel am Eingang des Gehörgangs im Ohr ist druckempfindlich.

Ohrentropfen sind meist das Mittel der Wahl bei der Behandlung

Zur Diagnose untersucht der Hals-Nasen-Ohrenarzt das Ohr mit einem Ohrspiegel. Es folgt eine Reinigung des Ohres von Sekreten.

Zur Behandlung verabreicht der Arzt vor allem antibiotische und entzündungshemmende Ohrentropfen. Zu Beginn der Therapie können auch mit Medikamenten oder essigsaurem Alkohol getränkte Mullstreifen in den Gehörgang eingebracht werden, um die entzündete Haut zu trocknen und zu desinfizieren.

Die Erkrankung heilt dank dieser Behandlung dann meist innerhalb weniger Tage vollständig ab.

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