Kehlkopfkrebs (Larynxkarzinom)

Kehlkopfkrebs ist die häufigste bösartige Tumorerkrankung im Bereich von Kopf und Hals. Vor allem Menschen über 50 sind von Kehlkopfkrebs betroffen; Männer häufiger als Frauen.

Erhöhtes Risiko durch Rauchen und Alkohol

Der Kehlkopf befindet sich am Übergang des Rachens zur Luft- und Speiseröhre. Er ermöglicht uns das Sprechen und Atmen. Beim Schlucken schließt sich der Kehlkopfdeckel und verhindert so, dass Nahrung in die Luftröhre gelangt.

Im stimmbildenden Teil des Kehlkopfes sitzen die Stimmlippen, die man umgangssprachlich als Stimmbänder kennt. In diesem Bereich bilden sich die meisten Larynxkarzinome.

Es ist erwiesen, dass Menschen, die über lange Zeit rauchen und Alkohol trinken, ein erhöhtes Risiko für Kehlkopfkrebs haben. Auch wer ständig Schadstoffen wie z.B. Asbest oder Arsen ausgesetzt war, ist eher in Gefahr, einen solchen Krebs zu entwickeln.

Zur Diagnose wird eine Kehlkopfspiegelung durchgeführt

Typische Symptome für Kehlkopfkrebs sind anhaltende Heiserkeit, Schluckbeschwerden, ein Fremdkörpergefühl und Kratzen im Hals oder Husten. Der Arzt führt zur Diagnose eine Kehlkopfspiegelung durch.

Ist der Tumor noch klein, hilft als Therapie die Entfernung eines Stimmbandes oder eines Teiles des Kehlkopfes. Ist das Larynxkarzinom bereits fortgeschritten, muss zur Behandlung in der Regel der gesamte Kehlkopf des Patienten entfernt werden. Der Patient verliert dann seine Sprache und atmet über einen Schnitt in der Luftröhre. Das Erlernen einer bestimmten Sprechtechnik ermöglicht es den meisten Patienten, sich wieder verständlich zu machen.

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