Gürtelrose (Herpes Zoster)

Wer an einer Gürtelrose erkrankt, hat sich mit dem Varicella Zoster Virus infiziert. Dabei liegt die Erstinfektion meist Jahre zurück und hat sich damals in Form von Windpocken gezeigt. Nach der Genesung bleibt das Virus lebenslang im Körper.

Auslöser sind Viren, die Nerven befallen

Die Viren nisten sich in den Hirnnerven und in den Nervenwurzeln des Rückenmarks ein. Ist die Immunabwehr geschwächt, beginnen die Viren, sich wieder zu vermehren. Der Virus wandert dann am Nerv entlang zur Haut und verursacht dort eine Gürtelrose, auch Herpes Zoster genannt.

Oft sind die von Gürtelrose betroffenen Menschen zwischen 60 und 70 Jahre alt, aber auch Kinder und Jugendlich können in Einzelfällen an Gürtelrose erkranken.

Die Symptome von Herpes Zoster sind Abgeschlagenheit, leichtes Fieber und Brennen in der Nähe des betroffenen Nervs. Ein gürtelförmiger Hautausschlag mit gerötetem Untergrund und prallen, stecknadelkopfgroßen Bläschen folgt.

Die Schmerzen der Gürtelrose bleiben oft über längere Zeit bestehen

Nach einer Woche trocknen die Bläschen langsam ein und werden zu trockenem Schorf, der nach ungefähr zwei bis drei Wochen abfällt. Die Schmerzen der Gürtelrose bleiben oft noch viel länger bestehen.

Die Symptome von Herpes Zoster können am ganzen Körper des infizierten Menschen auftreten – je nachdem welcher Nerv betroffen von der Gürtelrose ist. Sind Hirnnerven betroffen, kann es zu besonders gefährlichen Formen an Augen, Nase, Kopfhaut oder Ohren auftreten. Auch innere Organe und das Gehirn können befallen werden.

Die Behandlung von Herpes Zoster erfolgt mit Virustatika und sollte so früh wie möglich beginnen.

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