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Übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrose)

Schwitzen schützt den Körper vor Überhitzung. Dabei ist die Menge an Schweiß, die die Schweißdrüsen bilden, individuell verschieden und hängt außerdem davon ab, wie stark die körperliche Belastung ist. Bei schwerer Arbeit oder Ausdauersport können mehrere Liter Schweiß produziert werden.

Schwitzen über das normale Maß hinaus beginnt oft in der Pubertät

Bei Menschen, die an übermäßigem Schwitzen, der so genannten Hyperhidrose, leiden, ist das Schwitzen aber über dieses normale Maß hinaus gesteigert.

Dabei kann übermäßiges Schwitzen die Folge anderer Krankheiten wie einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Dann spricht man von einer sekundären Hyperhidrose. Häufig betrifft die Hyperhidrose den ganzen Körper.

Außerdem gibt es eine primäre oder essentielle Form der Hyperhidrose. Die genauen Ursachen für übermäßiges Schwitzen sind nicht bekannt. Häufig beginnt die Erkrankung in der Pubertät. Übermäßiges Schwitzen betrifft meist Hände, Füße oder Achseln.

Antitranspirantien oder Medikamente können helfen

Von der Hyperhidrose Betroffene leiden vor allem dann unter diesen Schweißausbrüchen, wenn sie Angst, Stress oder Schmerzen haben. Besonders unangenehm beim Schwitzen sind dann die nassen Abdrücke auf der Kleidung, meist unter den Achseln gut sichtbar.

Patienten fühlen sich häufig stark beeinträchtigt von diesem übermäßigen Schwitzen. Viele Patienten nehmen die Hyperhidrose dennoch nicht als Krankheit wahr und suchen daher nur selten Hilfe beim Arzt.

Es stehen aber verschiedene Möglichkeiten der Behandlung zur Verfügung. Die Injektion von Botulinumtoxin, auch Botox genannt, ist eine Möglichkeit der Therapie. Gegen die starke Bildung von Schweiß helfen können aber auch Antitranspirantien, Medikamente oder ein chirurgischer Eingriff.

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