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Rosazea

Rosazea ist eine entzündliche Erkrankung der Haut. Meist beginnt Rosazea im mittleren Lebensalter. Lichtempfindliche Menschen mit heller Haut sind besonders von Rosazea gefährdet.

Beginnt oft mit empfindlicher Haut bei Kälte, Sonne und Hitze

Die Krankheit verläuft typischer Weise in verschiedenen Stadien. Dabei treten die Symptome der Rosazea in der Regel im Gesicht auf. In schweren Fällen sind auch Hals, Ohren oder Brust betroffen.

Zunächst berichten Rosazea Patienten über Symptome wie empfindliche Haut, die bei Kontakt mit Sonne, Kälte oder Hitze leicht mit Irritationen reagiert. Die Haut produziert verstärkt Talg, ohne dass es aber zur Bildung von Mitessern kommt.

Es treten Hautrötungen auf, die im Anfangsstadium nur flüchtig sind und schnell wieder abklingen.

Entzündete Pusteln, Knoten und Papeln

Schreitet die Rosazea fort, bleiben diese Rötungen, die man auch als Erytheme bezeichnet, bestehen. An der Hautoberfläche zeigen sich erweiterte Äderchen. Im Spätstadium bilden sich, ähnlich wie bei einer Akne, entzündete Pusteln, Knoten und Papeln. Männer können auch eine Talgdrüsenwucherung entwickeln, die meist die Nase betrifft. Dann entsteht eine Knollennase, die meist chirurgisch korrigiert werden kann.

Kommt es zu Komplikationen, greift die Rosazea auf die Augen über. Dabei kann sich schlimmsten Falles die Hornhaut oder sogar die Regenbogenhaut entzünden. Die Behandlung der Rosazea erfolgt meist mit Antibiotika. Dauerhafte Rötungen und erweiterte Äderchen können durch eine Behandlung mit dem Laser entfernt werden. 

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