Weichteiltumore der Haut, gutartig (Lipom, Fibrom, Atherom)

Weichteiltumore der Haut sind meist gutartig. Häufig entwickeln sich diese gutartigen Tumore im Binde- oder Fettgewebe. Weichteiltumore können aber auch im Gewebe von Nerven oder Muskeln entstehen.

Bezeichnung nach ihrem Entstehungsort

Ihren Namen erhalten die Weichteiltumore nach ihrem Entstehungsort.  

Ein Lipom bildet sich im Fettgewebe. Dieses Lipom ist von einer Kapsel umgeben und gehört zu den häufigsten gutartigen Weichteiltumoren.

Fibrome dagegen haben ihren Ursprung im Bindegewebe. Diese Art von Tumoren können hart oder weich sein und enthalten viele Gefäße, wachsen aber in der Regel eher langsam.

Ein Atherom ist eine gutartige Geschwulst in der Unterhaut. Dabei bildet sich eine Zyste, die mit Talg und Hautzellen gefüllt ist und die Größe eines Apfels erreichen kann.

Umgangssprachlich bezeichnet man diese Art von gutartigen Weichteiltumoren auch als Grützbeutel.

Erbliche Faktoren und andere Krankheiten können die Ursache sein

Die Ursachen von Weichteiltumoren sind unklar. Vermutet wird, dass erbliche Faktoren eine Rolle spielen. Auch andere Krankheiten können die Bildung eines Weichteiltumors begünstigen. So entwickeln Diabetiker z.B. häufiger Atherome.  

Die Diagnose stellt der Arzt meist schon optisch und indem er den Tumor ertastet. Meist zeigen gutartige Weichteiltumore keine Symptome und verursachen erst dann Beschwerden, wenn durch ihre Größe Blutungen und Nervenschmerzen entstehen. Dann sollte eine Behandlung der Weichteiltumore der Haut erfolgen.

Meist werden die Tumore dann ambulant und unter örtlicher Betäubung entfernt. Anschließend wird das entnommene Gewebe untersucht, um einen bösartigen Tumor sicher ausschließen zu können.

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