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Wachstumshormonmangel (STH-Mangel, Hyposomatotropismus)

Wachstumshormonmangel, auch als STH-Mangel oder Hyposomatotropismus bezeichnet, spielt vor allem bei Kindern und Jugendlichen eine Rolle. Etwa eines von 4000 Kindern leidet unter dieser Krankheit.

Längenwachstum und Knochenreife betroffen

Die Hirnanhangdrüse der Kinder, die Hypophyse, produziert zu wenig Somatotropin, kurz STH genannt. Dieses Wachstumshormon ist zuständig für das Längenwachstum und spielt für die Reifung der Knochen eine zentrale Rolle.

Das Hormon hat aber auch Einfluss auf den Eiweiß- und Energiehaushalt. Von Wachstumshormonmangel betroffene Kinder bauen daher weniger Muskeln auf und können Fett schlechter abbauen.  

Behandlung des Wachstumshormonmangels

Die Therapie erfolgt durch die Gabe eines gentechnisch hergestellten Somatotropin. Eine solche Behandlung mit diesem Wachstumshormon dauert Jahre und wird meist sogar nach Abschluss des Wachstums fortgeführt.  

Ursachen & Symptome des Hormonmangels

Die Ursachen eines Wachstumshormonmangels sind vielfältig. So kann er angeboren sein oder im Rahmen einer Geburtskomplikation auftreten.

Aber auch Schocksyndrome, Hirntumore oder Verletzungen der Hirnanhangdrüse können zu einem Defizit der Wachstumshormone führen. Daher sind auch Erwachsene unter den Patienten.

Da das Längenwachstum bei Erwachsenen bereits abgeschlossen ist, macht sich hier vor allem die Mitwirkung der Hormone bei zahlreichen Stoffwechselprozessen bemerkbar. Betroffene klagen ohne Behandlung über mangelnde Vitalität, Kreislaufprobleme, Muskelschwäche, geringe Knochendichte und einen niedrigen Blutzuckerspiegel.  

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