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Tetanus (Wundstarrkrampf)

Kleine Wunden können große Folgen haben: Gelangt das Bakterium Clostridium tetani durch die Verletzung in den Körper, kann man an Tetanus erkranken. Die meisten Menschen sind gegen Tetanus geimpft, so dass ihnen die Infektion nichts anhaben kann.

Wichtig: Impfungen regelmäßig auffrischen

Ohne Impfung kann Tetanus, die umgangssprachlich auch Wundstarrkrampf genannt wird, tödlich enden. Ein Gegenmittel gegen den Giftstoff des Tetanus-Erregers gibt es nicht. Etwa ein Drittel der Patienten versterben dann an Tetanus. Wie bei vielen Krankheiten, sind ältere Patienten besonders von Tetanus gefährdet.

Tetanus gehört zu den Erkrankungen, die in Deutschland in den letzten Jahren durch Impfungen und den Lebensumständen auf dem Rückmarsch sind. Pro Jahr erkranken noch ca. 15 Menschen an Tetanus. Die Ständige Impfkommsion (STIKO) empfiehlt, die Impfungen nach der Grundimmunisierung, die bereits Kinder erhalten, regelmäßig aufzufrischen. Die letzte Impfung gegen Tetanus sollte dabei nicht mehr als zehn Jahre zurückliegen.

Wunden können sich einfach über Erde und Straßenstaub mit Tetanus infizieren

Häufig gelangen die Tetanus-Bakterien über Wunden in den Körper. Sie sind sehr widerstandsfähig, deshalb sind sie in unserer Umwelt weit verbreitet. Erde oder Straßenstaub reichen aus, um sich damit zu infizieren.

Einmal in die Körper gelangt, setzen die Bakterien Giftstoffe frei. Zunächst äußert sich die Krankheit durch allgemeine Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel und Abgeschlagenheit. Im weiteren Verlauf von Tetanus kommt es dann zu Krämpfen und Lähmungserscheinungen.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Tetanus (Wundstarrkrampf)

Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt Pädiatrie der Kinderklinik Harlaching
Prof. Dr. med. Stefan Burdach