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Typhus

Typhus ist eine Infektionskrankheit, die in Deutschland nur noch sehr selten vorkommt. Wie Malaria bringt man Typhus in der Regel von Reisen mit. Meist infiziert man sich in Risikogebiete wie z.B. Südostasien.

Tritt meist unter schwierigen hygienischen Bedingungen auf

Die Krankheit breitet sich vor allem dann aus, wenn die hygienischen Bedingungen schwierig sind.

Typhus gehört ebenso wie Paratyphus zu den Salmonellen-Infektionen. Erreger sind Bakterien der Gattung Salmonella. Hier stehen aber nicht die typischen Magen-Darm-Beschwerden im Vordergrund. Sie können den ganzen Körper betreffen.

Meist treten daher zunächst die Symptome einer Allgemeinerkrankung wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber und Frösteln auf. Manche Patienten klagen über Bauchschmerzen und Verstopfung. Meist setzt in den Industrieländern hier schon die erfolgreiche Therapie mit Antibiotika gegen die Salmonella Bakterien ein.

Besonders vor Reisen in Risikogebiete ist eine Impfung wichtig

Erfolgt keine Behandlung der Krankheit, steigt das Fieber an. Auf der Zunge zeigt sich ein Belag, wogegen die Spitze und die Ränder rot erscheinen. Es entwickelt sich ein Hautausschlag.

Erst in der dritten Woche tritt bei Typhus breiartiger Durchfall auf. Patienten können ins Delirium fallen. In der vierten Woche klingen die Symptome langsam ab. Paratyhpus verläuft ähnlich, aber meist deutlich milder als Typhus.

Gegen Typhus gibt es eine Impfung, die als Reiseimpfung empfehlenswert ist. Für den Schutz vor einer Erkrankung an Paratyphus steht leider kein Impfstoff zur Verfügung.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Typhus

Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt Pädiatrie der Kinderklinik Harlaching
Prof. Dr. med. Stefan Burdach