Hodenkrebs (Hodenkarzinom)

Hodenkrebs gehört zu den eher seltenen Krebserkrankungen. In Deutschland bekommen pro Jahr rund 5000 Männer ein Hodenkarzinom. Rund 90 Prozent aller Hodentumore bilden sich im Keimzellgewebe der Hoden.

Formen des Hodenkrebses

Diese Hodenkarzinome bezeichnet man als germinale Tumore. Dabei unterscheidet der Arzt bei den betroffenen Männern zwischen Seminomen, die nur aus einer Gewebeart bestehen und Nicht-Semionen, die aus verschiedenen Gewebearten wie z.B. Chorionkarzinom, Dottersacktumor oder undifferenziertem Teratom bestehen können.  

Hodenhochstand erhöht Risiko

Ein Hodenhochstand im Säuglingsalter erhöht das Risiko, in späteren Jahren an Hodenkrebs zu erkranken. Das Risiko, an Hodenkrebs zu erkranken, bleibt erhöht, auch wenn der Hodenhochstand längst behoben ist. Ebenso gibt es eine familiäre Veranlagung.  

Der Hoden sollte regelmäßig abgetastet werden

Hodenkrebs verursacht nur wenige Symptome. Daher sollte jeder Mann seine Hoden regelmäßig abtasten. Eine Vergrößerung des Hodens oder eine tastbare Verhärtung sind ein Grund, den Urologen aufzusuchen.

Der Hoden kann sich auch schwerer anfühlen und schmerzen. Auch eine Schwellung der Brustdrüsen kann auf Hodenkrebs hinweisen.  

Betroffene Hode wird entfernt

Zur Diagnose auf Krebs tastet der Urologe die Hoden und die Brustdrüsen ab, untersucht das Blut und führt bei den Patienten Ultraschall-Untersuchung durch.

In der Regel wird der betroffene Hoden nach der Diagnose dann entfernt und durch eine Prothese ersetzt. Haben sich noch keine Metastasen gebildet, ist die Therapie in den meisten Fällen damit abgeschlossen, ansonsten folgt eine Chemotherapie, um den Hodentumor zu bekämpfen.  

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