Icon Notfall
Notfall

Thrombose, Blutgerinnsel

Bei einer Thrombose wird ein Blutgefäß durch ein Blutgerinnsel, einen so genannten Thrombus, verstopft. Mögliche Ursachen für Thrombose sind Schädigungen der Gefäßwand, ein verlangsamter Blutfluss oder eine veränderte Zusammensetzung des Blutes, die die Gerinnungsneigung erhöht.

Symptome einer Thrombose

Bei einer Thrombose im oberflächlichen Venensystem des Beins sind typische lokale Symptome Schmerz und Schwellung. Betrifft der Gefäßverschluss die tiefen Venen im Bein oder Becken und wird das Blutgerinnsel mit dem Blutstrom in die Lunge transportiert, kann es zu einer Lungenembolie kommen.  

Wie Sie Thrombosen vorbeugen
Viel Bewegung und das Tragen von Kompressionsstrümpfen können einer erneuten Thrombose vorbeugen.  
Risikofaktoren zur Bildung von Thrombosen
Zu den Risikofaktoren für Thrombosen zählen langes Sitzen, Krampfadern oder auch eine erhöhte Neigung zur Blutgerinnung nach Operationen oder Geburten.

Diagnose & Therapie der Thrombose

Die Diagnose einer Thrombose wird mit Hilfe bildgebender Verfahren gesichert. In Frage kommt dafür insbesondere die so genannte Farbduplexsonographie der Venen. Ein weiteres mögliches Diagnoseverfahren ist eine Röntgenuntersuchung der Venen mit Kontrastmittel, die man Phlebographie nennt.

Zur Therapie werden gerinnungshemmende Mittel wie Heparin gegeben, zudem wird in der Regel ein Kompressionsverband angelegt.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Sie

Dr. med. Andreas
Chefarzt
Dr. med. Andreas Maier-Hasselmann
Prof. Dr. med. Klaus-Dieter
Chefarzt
Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Palitzsch
Prof. Dr. med. Robert
Chefarzt
Prof. Dr. med. Robert Ritzel, Klinikum Bogenhausen
Priv.-Doz. Dr. med. Rolf
Chefarzt
Priv.-Doz. Dr. med. Rolf Weidenhagen

Gefäßerkrankungen im Überblick

Gefäßerkrankungen können gravierende Auswirkungen auf die Versorgung lebenswichtiger Organe haben.

Von Aneurysmen bis Thrombosen

Wenn das Lymphsystem die Flüssigkeit nicht mehr abtransportieren kann, kommt es zu einer sicht- und fühlbaren Schwellung. Oft sind Arme, Beine und Genitalien davon betroffen.

Lymphdrainage bei Lymphödemen

Besonders häufig bei Frauen treten die meist geschlängelten, knotig erweiterten Venen auf. Die Neigung dazu ist meist im Erbgut verankert. Risikofaktoren: Langes Stehen und Übergewicht.

Varizen entfernen

Tabak und Bluthochdruck sind große Risikofaktoren für die Verengung der Schlagadern mit unlöslichen Stoffen des Bluts. Die Folgen der Engstellen sorgen hier für die meisten Sterbefälle.

Katheterbehandlung der verkalkten Gefäße

Jeder fünfte Schlaganfall geht auf eine Verengung der Gefäße zurück, die das Gehirn versorgen. Leichte Fälle sind mit Medikamenten zu behandeln, starke Verengungen operativ.

Verengte Halsschlagader wieder eröffnen

Patienten mit einem Raynaud-Syndrom müssen vor allem Kälte meiden, denn schon ein kurzer Kältereiz kann zu einem Gefäßkrampf in Händen und Fingern führen.

Gefäßkrämpfen vorbeugen

Eine Venenschwäche, die periphere arterielle Verschlusskrankheit oder Diabetes sind meist für die nässende offene Wunde am Unterschenkel verantwortlich, die nicht zuheilen will.

Wundversorgung & Wundheilung beim offenen Bein

Beim Gehen weist ein Schmerz auf den zunehmenden Verschluss der Schlagadern in den Extremitäten hin. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden daran.

Durchblutungsstörung der Beine behandeln