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Bluthochdruck (Hypertonie)

Bluthochdruck ist eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit. In Deutschland leiden rund 20 Millionen Menschen an Bluthochdruck, auch Hypertonie genannt. In den meisten Fällen von Bluthochdruck handelt es sich dabei um eine so genannte essentielle Hypertonie.

Wenn aus dem Bluthochdruck eine Hypertensive Krise entsteht

Der hypertensive Notfall

Bei einer hypertensiven Krise schnellt der Blutdruck plötzlich in die Höhe. Er erreicht Werte von über 230/130 mmHg. Da der Körper auf extreme Blutdruckschwankungen nicht eingerichtet ist, drohen Organschäden.

Man spricht dann von einem hypertensiven Notfall. Der Übergang ist fließend. Es gibt keinen bestimmten Grenzwert des Blutdrucks, bei dem sich aus einer hypertensiven Krise ein hypertensiver Notfall entwickelt. Ein Herzinfarkt, eine Gehirnblutung oder auch Augenschäden sind Symptome bei einem hypertensiven Notfall.

Häufig keine Symptome spürbar

Häufig spüren Patienten bei der hypertensiven Krise keine Symptome. Ein roter Kopf, Übelkeit, Kopfschmerzen oder Nasenbluten können auftreten. Der hypertensive Notfall zeigt sich z.B. durch Atemnot, einem Engegefühl in der Brust und Sehstörungen.  

Ursachen für eine hypertensive Krise

Meist ist die Ursache eine bereits bestehende Hypertonie, also Bluthochduck. Setzen Patienten z.B. plötzlich ihre Medikamente ab, kann eine hypertensive Krise drohen. Aber auch Stress und Panikattacken, bestimmte Medikamente und Drogen können dies auslösen. Schwangerschaft, Nierenerkrankungen und Hormonstörungen erhöhen das Risiko.  

Medikamentöse Behandlung der hypertensiven Krise

Sehr hoher Blutdruck ist immer ein Alarmsignal für eine hypertensive Krise. Der Arzt versucht dann den Blutdruck zu senken. Oft beginnt die medikamentöse Therapie bereits im Rettungswagen. Diese Behandlung muss allerdings kontrolliert erfolgen, um Organe durch einen plötzlichen Abfall des Blutdruckes nicht zusätzlich zu schädigen.  

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