Icon Notfall
Notfall

Herzinsuffizienz

Ist das Herz nicht mehr in der Lage, eine ausreichend große Menge Blut durch den Körper zu pumpen, spricht man von einer Herzschwäche, medizinisch Herzinsuffizienz. Da der Herzmuskel die treibende Kraft des Pumpvorganges ist, bezeichnet man diese Erkrankung auch als Herzmuskelschwäche. 

Schleichende Herzschwäche

Eine Herzinsuffizienz kann akut auftreten. Dann verliert das Herz innerhalb weniger Stunden oder Tage seine Pumpkraft. Der Betroffene muss dringend im Krankenhaus behandelt werden. Häufiger ist aber eine chronische Herzinsuffizienz, die sich meist schleichend über Monate oder Jahre hinweg entwickelt. Die Ursachen für eine Herzinsuffizienz können z.B. ein unzureichend behandelter Bluthochdruck oder eine koronare Herzerkrankung sein, bei der sich die Herzkranzgefäße verengen.  

Atemnot, Müdigkeit als erste Symptome

Zu Beginn der Herzinsuffizienz klagen Patienten über Symptome wie abnehmende Leistungsfähigkeit und Müdigkeit. Zunächst tritt das vor allem unter großer Anstrengung, z.B. beim Sport auf. Später wird schon ein leichter Spaziergang als große Belastung empfunden, die Atemnot und Husten auslöst.

Oft kommen als Symptome Flüssigkeitseinlagerungen in den Beinen und Füßen hinzu. Die Patienten müssen in der Nacht häufiger Wasserlassen. Das Herz kann sich durch die Herzinsuffizienz vergrößern.

Eine Herzschwäche kann und sollte behandelt werden und ist keine Alterserscheinung, die man hinnehmen muss. Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung.

Unsere Spezialistinnen & Spezialisten für Sie

Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt, Direktor der Kinderklinik Schwabing
Prof. Dr. med. Stefan Burdach
Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt Pädiatrie der Kinderklinik Harlaching
Prof. Dr. med. Stefan Burdach
Prof. Dr. med. Ellen
Chefärztin
Prof. Dr. med. Ellen Hoffmann
Prof. Dr. med. Harald
Chefarzt
Prof. Dr. med. Harald Kühl
Prof. Dr. med. Harald
Chefarzt
Prof. Dr. med. Harald Mudra
Prof. Dr. med. Stefan
Chefarzt
Prof. Dr. med. Stefan Sack

Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Überblick

Nur ein intakter Herz-Kreislauf kann alle Organe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Krankheiten, beeinträchtigen die Versorgung.

Von Bluthochdruck bis Schaufensterkrankheit

Wenige Sekunden bis mehrere Minuten dauert der starke Schmerz und das Engegefühl im Brustkorb. Sie treten als bedeutendes Symptom der koronaren Herzkrankheit plötzlich auf.

Brustschmerzen ernst nehmen

Tabak und Bluthochdruck sind große Risikofaktoren für die Verengung der Schlagadern mit unlöslichen Stoffen des Bluts. Die Folgen der Engstellen sorgen hier für die meisten Sterbefälle.

Katheterbehandlung der verkalkten Gefäße

Wenn die Erregungsleitung zwischen Herzvorhof und Hauptkammer gestört ist, kann sich der Herzschlag verlangsamen oder gar ganz aufhören. Ein Schrittmacher beugt dem vor.

Herzschrittmachertherapie der Erregungsleitungsstörung

Bluthochdruck ist eines der größten Gesundheitsrisiken unserer Zeit und einer der wichtigsten Risikofaktoren bei Schlaganfall und Herzinfarkt.

Risikofaktor Bluthochdruck

Jeder fünfte Schlaganfall geht auf eine Verengung der Gefäße zurück, die das Gehirn versorgen. Leichte Fälle sind mit Medikamenten zu behandeln, starke Verengungen operativ.

Verengte Halsschlagader wieder eröffnen

Wird der Herzmuskel durch seine Bahnen nicht mehr ausreichend durchblutet, können einzelne Bereiche absterben. 50 Prozent der Infarkte enden tödlich mit einem Kreislaufversagen.

Herzinfarkt: lebensbedrohlicher Notfall

Ein Geburtsfehler, Abnutzung oder eine Entzündung führen dazu, dass eine der oder mehrere Klappen nicht dicht oder der Blutfluss verengt ist. Oft hilft nur eine Rekonstruktion oder eine künstliche Klappe.

Neue Klappe bei Herzklappenfehler

Bei einer Myokarditis ist absolute Ruhe geboten. Entzündungen führen manchmal zu Rhythmusstörungen oder plötzlichem Herztod.

Verschleppte Myokarditis: Gefahr für plötzlichen Herztod

Bei einer Herzrhythmusstörung kann das Herz langsamer oder schneller schlagen, bis hin zum tödlichen Kammerflimmern.

Von Vorhofflimmern bis Kammerflimmern

Der Arzt sucht meist vergebens nach körperlichen Defekten bei seinem Patienten. Der hat Angst, an einer Herzerkrankung zu leiden oder bald an einem Herzinfarkt zu sterben.

Die Herzphobie besiegen

Angeboren oder erworben sind Erkrankungen, die zu einem größeren Herzvolumen oder Verdickung der Wände führen. Unbehandelt führt sie zum Herztod oder zu Herzinsuffizienz.

Behandlung Herzmuskelerkrankungen

Durch den allmählichen Verschluss der Herzkranzgefäße gelangt immer weniger Sauerstoff zum Herzmuskel. Das führt schließlich zu den meisten Todesfällen in Westeuropa.

KHK: Herzinfarktursache Nr. 1

Niedriger Blutdruck, medizinisch Hypotonie, betrifft vor allem junge, schlanke Frauen. Im Gegensatz zu Bluthochdruck ist er nicht gefährlich.

Den Blutdruck in Schwung bringen

Beim Gehen weist ein Schmerz auf den zunehmenden Verschluss der Schlagadern in den Extremitäten hin. Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden daran.

Durchblutungsstörung der Beine behandeln

Hintergrund der dritthäufigsten Todesursache nach Krebs und Herzinfarkt sind plötzlich auftretende Durchblutungsstörungen oder Gehirnblutungen. Typisch sind Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen.

Schlaganfall erkennen & behandeln

Das Blutgerinnsel im Gefäß tritt meist in den Venen auf. Es entsteht durch einen Schaden an der Gefäßwand, verringerten Blutstrom oder Veränderungen der Blutzusammensetzung.

Thrombose erkennen und behandeln