Asthma bronchiale

Ein Asthmaanfall beginnt mit Husten, pfeifender Atmung und dem Gefühl, nicht mehr richtig atmen zu können und kann sich bis zu akuter Luftnot steigern. Oft treten diese Anfälle in der Nacht oder bei körperlicher oder seelischer Belastung auf. Die betroffenen Patienten leiden unter Asthma - auf lateinisch Asthma Bronchiale.

Unterscheidung zwischen allergischem und intrinsischem Asthma

Das Asthma kann allergisch oder intrinsisch sein. Bei Ersterem Asthma Bronchiale tritt es als Symptom einer allergischen Reaktion auf z.B. durch das Einatmen von Pollen oder Tierhaaren. Die Atemmuskulatur verkrampft, die Schleimhaut der Bronchien schwillt an, zäher Schleim belegt die Atemwege.

Bei jedem zweiten bis dritten Erwachsenen Asthmatiker lassen sich aber keine Hinweise auf eine Allergie finden. Bei ihnen sind Infekte der Atemwege oder auch Reize wie Stress, Zigarettenrauch oder kalte, trockene Luft der Grund für die Beschwerden durch Asthma Bronchiale.  

Asthma ist gut behandelbar

Asthma Bronchiale ist heute gut behandelbar. Früh erkannt und durch Medikamente versorgt, schränkt Asthma Bronchiale die Lebenserwartung der Patienten nicht ein.

Allergie- und Lungenfunktionstests wie die Spirometrie sind Grundlage für die Diagnose und helfen das Asthma von anderen Lungenerkrankungen wie der Chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD) oder einem Lungenemphysem abzugrenzen.  

Lungen- und Atemwegserkrankungen im Überblick