Keuchhusten (Pertussis)

Keuchhusten, auch Pertussis genannt, ist keine Erkrankung, die nur Kinder betrifft. Auch Erwachsene und Säuglinge erkranken an dieser Infektionskrankheit.  

Keuchhusten ist hoch ansteckend!
Nach der Ansteckung dauert es sieben bis 20 Tage, bis sich bei Kindern oder Erwachsenen erste Symptome von Keuchhusten zeigen. In dieser Inkubationszeit sind Patienten hoch ansteckend.

Zunächst entwickeln Kinder bei Keuchhusten typische Anzeichen einer Erkältung: Schnupfen, erhöhte Temperatur und einen leichten Husten.

Wichtig ist die Impfung gegen Keuchhusten, die auch Erwachsene auffrischen sollten. Diese Impfung erfolgt meist bei kleinen Kindern, kann aber auch bei Erwachsenen noch spät nachgeholt werden, falls diese noch nicht geimpft wurden.

Lebensgefahr für Säuglinge

Bei Erwachsenen ähnelt der Keuchhusten einer Bronchitis mit chronischem Husten. Säuglinge, die an Pertussis leiden, piepsen oft nur hilflos.

Es kann zu Erstickungsanfällen und lebensbedrohlichen Atemaussetzern kommen. Daher sollte man mit ihnen auch bei einfachen Erkältungssymptomen einen Arzt aufsuchen.  

Keuchhusten zieht sich über Wochen hin

Nach ein bis zwei Wochen kommt es zum typischen Stakkato-Husten. Besonders Nachts leiden die Kinder unter Hustenattacken, bekommen keine Luft, müssen würgen oder sich sogar erbrechen. Dann atmen sie keuchend ein, was der Krankheit den Namen eingebracht hat.

Nach vier bis sechs Wochen klingt der Keuchhusten langsam ab. Die vollständige Heilung der Erkrankung zieht sich dann häufig mehrere Wochen hin.  

Antibiotikabehandlung bei Keuchhusten

Verordnet werden Antibiotika, die den Verlauf abmildern und die Ansteckungsgefahr von Pertussis verringern.

Der Keuchhusten hält aber dennoch einige Woche an, weil die Gifte des Erregers noch länger den Körper belasten.

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